
Vom 18. bis zum 26. Mai gibt es an der Haller Akademie der Künste einen Querschnitt mit Arbeiten von Studieren zu sehen: (Akt)Zeichnungen, Malereien, Drucke, …
Heute Abend war Eröffnung – hier ein paar kleine Impressionen vom Aufbau. Geöffnet ist die Ausstellung täglich, jeweils von 17–19 Uhr.


In der nordspanischen Stadt Gijón hat das Designstudio Atipo seinen Sitz, das vor Kurzem mit seiner Calendas Plus eine tolle 3-Schnitte-Schrift mit jeder Menge Ligaturen und Extras veröffentlicht hat. Ein Einsatz für literarische Zwecke drängt sich geradezu auf.

Mehr und schönere Schriftproben kann man auf der eigenen Website der Calendas Plus sehen. Dort kann man sich den Regular-Schnitt wahlweise ertwittern oder gegen einen selbst zu wählenden Betrag auch die beiden übrigen Schnitte kaufen.

Natürlich gibt es in Schwäbisch Hall neben unserer DoeDeMee-Ausstellung auch noch andere interessante Ausstellungen …
Da wäre zum Beispiel eine Gemeinschaftsausstellung mit Fotografien von Hans Kumpf und Arbeiten von Studierenden aus Ronalds Kurs an der Haller Akademie der Künste, die am Mittwoch im Rahmen des JazzArtFestivals im Goethe-Institut eröffnet wurde und dort noch eine Weile über das Ende des Festivals hinaus zu sehen ist.
Gestern Abend lief auf Arte die höchst interessante Sendung »Wie unser Hirn lesen lernt«, die ich an dieser Stelle gerne weiterempfehlen möchte:
Bertrand Jamot und Philippe Tytgat leben in Nancy und sind Fotograf und Grafikdesigner. Unter dem Namen Cauboyz haben sie sich zusammengetan, um Musikvideos zu machen. Diese setzen sie so schön und aufwendig um, dass ihr Video »Dream« für die Marseilleser Band Husbands gerade überall zu sehen ist (hier das sehenswerte Making-of).
Dabei lohnt es sich, auch einen Blick auf ihre anderen Arbeiten zu werfen, zum Beispiel diese hier, die mir fast besser gefällt:
Jetzt, wo die Plakate bei uns hängen und ich sie schon so oft angeschaut habe, entdecke ich in ihnen doch immer wieder schöne Details, die einem in der kleinen Auflösung im Internet nur allzu leicht entgehen. Ein paar meiner Fundstücke habe ich für Euch herausgesucht. Ich finde, sie machen Lust auf die ganze Sammlung. In voller Größe kann man diese übrigens noch bis zum 28. März in Schwäbisch Hall bewundern.

Detail aus dem Plakat von Tim van den Broeck / »Alice’s Adventures In Wonderland«

Detail aus dem Plakat von Jennifer Collier / »Anna Karenina«:
Auf den Ringen lassen sich Fragmente aus dem ersten Satz des Buches erkennen
(»Alle glücklichen Familien gleichen einander, jede unglückliche Familie ist auf ihre eigene Weise unglücklich«).

Detail aus dem Plakat von Munye & Co Studio / »Clarissa«:
Die Spitze am Kragen ist aus Wellpappe gemacht.

Detail aus dem Plakat von Ole Jakob Bøe Skattum / »Wise Children«:
Am unteren Plakatrand befindet sich die Legende zur Entschlüsselung der Infografiken.

Detail aus dem Plakat von Studio NMO / »Charlotte’s Web«:
Das sieht man wirklich nur, wenn man ganz genau hinschaut – die Netztstrukturen verdichten sich in der Mitte zu dem Wort »Salutations«.

Detail aus dem Plakat von Elisa Kint / »Austerlitz«:
Das Bild ist aus vielen fotografischen Mosaiksteinchen zusammengesetzt.

Detail aus dem Plakat von Inge Lavrijsen / »The BFG«

Am Samstag war Eröffnung unserer »Blicksprung«-Reihe mit Vernissage der DoeDeMee-Ausstellung.
Hier gibt es ein paar weitere Impressionen und Neuigkeiten.