Bai Jia Bei: eine 100-gute-Wünsche-Decke


Hier entlang zum Mitmachen …

Heute mit Molle zum Tierarzt gefahren. Im Bus!
Alle anderen / Best-of.


Alle anderen / Best-of / meine Armstulpen von Tastbar.

Als ich noch zur Schule ging, habe ich (im Kunstunterricht!) mal eine Luftballonzerplatzmaschine gebaut. Man musste auf der einen Seite an einem Hebel drehen, und dann ist über eine leere Nähgarnspule ein Mechanismus in Gang gesetzt worden, der dazu geführt hat, dass irgendwo am anderen Ende eine Nadel in einen Luftballon stach.

Die Band OK Go aus Chicago ist für ihre spaßigen Musikvideo-Ideen ja längst bekannt. Jetzt haben sie zusammen mit Syyn Labs in hingebungsvoller Kleinarbeit an einer Konstruktion gebaut, die meine tolle Maschine von damals ziemlich blass aussehen ließe … (via)

Nachtrag, 5. März 2010: »Meet the makers« — ein kleines Interview über die Entstehung.

Wie die meisten vermutlich schon wissen, ist das Ruhrgebiet in diesem Jahr Kulturhauptstadt beziehungsweise Kulturmetropole Europas. Eine hübsche Briefmarke wurde zu diesem Anlass ja schon entworfen. Das ganze Jahr über gibt es jede Menge und alle möglichen Aktionen, und eine davon hat sich die Allianz deutscher Designer ausgedacht:

»Gestaltet eure persönliche Gruß-an-Ruhr-Karte! Vordrucke können bei der AGD-Geschäftsstelle angefordert oder gleich hier heruntergeladen werden. Nutzt das kreative Werkzeug eurer Wahl: Bleistift, Tusche, Aquarellfarbe, Digitalprint, Foto, Stoff, Kollage oder auch einfach ein Text. Schickt eure Karte (oder auch mehrere) an eine unserer Poststationen

Noch bis zum 31. März 2010 kann man mitmachen. Meine Karte habe ich schon verschickt, siehe oben. Beim Basteln ist mir aufgefallen, wie wenige Leute ich im Ruhrgebiet doch eigentlich kenne …

PS: Wer solche Aktionen mag, kann sich gleich auch noch an einer weiteren beteiligen; die  TUFA in Trier — heute Kulturzentrum, früher Tuchfabrik — wird 25 Jahre alt und wünscht sich Glückwunschkarten. Einsendschluss ist hier der 31. Mai 2010. (via treesign)


{70 Million by Hold Your Horses! from L’Ogre on Vimeo}

Hold Your Horses! ist eine sympathische Band aus Paris, die ich soeben über Spreeblick kennengelernt habe und die Ende Februar ein lustiges neues Video veröffentlicht hat. Darin werden quer durch die Kunstgeschichte mal eben alle Klassiker nachgestellt, die einem so einfallen. Die Idee mag vielleicht nicht ganz neu sein, aber selten hat mir sowas derart gute Laune bereitet. Und ein hübsches Lied ist »70 Million« ohnehin …

Wer nicht alle Kunstwerke zuordnen kann, dem wird hier bei Flickr geholfen, wo jemand freundlicherweise schon mal einen Spickzettel vorbereitet hat.

Dieses Bild hat Ronald mit der alten Analogfotoausrüstung gemacht, die mein Vater uns vor Kurzem überlassen hat (samt Teleobjektiv und nicht mehr datierbarem 36er-Film). Ich bin sehr begeistert von den tollen »Effekten«.

Und bevor jemand fragt: Ja — ich habe mir wirklich vorgenommen, nicht so viele Katzenbilder zu bloggen, aber unsere Molle ist halt nicht nur die coolste Katze der Welt, sondern obendrein auch noch das schönste Motiv …

Seit 1998 hat Schwäbisch Hall seine eigene Art von Fastnacht. »Hallia Venezia« ist inspiriert vom venezianischen Karneval und findet immer acht Tage vor Rosenmontag statt. In aufwendigen selbstgemachten Kostümen, die sich an den »Prototypen« aus Venedig orientieren, streifen die Verkleideten stumm und geheimnisvoll durch die Altstadt. Es gibt keine Musik (zumindest die längste Zeit über) oder sonst irgendetwas, das an die rheinländische Variante mit all ihrem Krach erinnern würde.

Und dadurch, dass man absolut nicht erkennen kann, wer sich hinter den Masken verbirgt, bekommt das Ganze eine fast unheimliche Note. Fast — denn um die Maskierten herum tummeln sich Unmengen an Fotografen, die zum Teil von weit her angereist kommen. In diesem Jahr haben wir uns auch unter sie gemischt, und ich finde, es sind ein paar wirklich schöne Bilder entstanden: hier zu sehen.

Was für eine schöne Überraschung! Bettina hatte mir ja neulich erst ein Stück Stoff geschickt, aber jetzt fand sie, dass es schöner sei, wenn jedes Mitglied ihrer Familie mit einem eigenen Stück auf Jannohs Decke vertreten sein könnte. Und so hat sie mir einfach nochmal zwei Stücke geschickt (die beiden äußeren auf dem Foto) — wie toll! Vielen herzlichen Dank dafür.

Jetzt brauche ich nur noch 32 weitere Stoffzuschnitte …
Wer möchte noch mitmachen?

Was haben wir uns zu Anfang meines Studiums um die paar übrig gebliebenen Letraset-Bögen gerangelt, die damals gerade nach und nach aus den Läden verschwanden! Einige davon hüte ich hier immer noch — aber ewig halten die auch nicht … siehe Bild.

Und was lese ich nun vor ein paar Tagen bei Frau Haselmayer? Bei Veer kann man zurzeit (und offenbar noch bis Ende Februar) die sechs Schriften / Schriftschnitte Mellotron, Hooligan, Sugar Pie, Compendium, Grant Avenue bold und Pilo regular als kleine Klebebuchstaben-Kollektion geschenkt bekommen. Na dann mal los!

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