Wie sieht’s denn hier aus?

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Im Juli 2008 wurden folgende Beiträge veröffentlicht.


Designklassiker: Form 1382

Bei­nahe wäre dieses schöne »Form 1382«-Kännchen in der Müll­tonne gelandet. Da habe ich es schnell noch gerettet.

Form 1382 ist der Name eines Kaf­fee­ge­schirrs, das 1931 von Herr­mann Gretsch für Arz­berg ent­wi­ckelt wurde und das in seiner Schlicht­heit damals revo­lu­tionär war. Heute kann man Form 1382 sowohl in Museen finden, als auch ganz normal im Por­zel­lan­fach­handel kaufen, denn die Serie wird immer noch unver­än­dert her­ge­stellt.

Mein Exem­plar ist aller­dings schon recht alt. Aus dem Schriftzug der Boden­marke kann man schließen, dass es zwi­schen 1931 und 1947 ent­standen ist. Viel­leicht stammt es ja sogar aus einer der aller­ersten Pro­duk­ti­ons­reihen …? Die Tat­sache, dass es auf der einen Seite eine Unre­gel­mä­ßig­keit in der Ober­fläche gibt, werte ich jeden­falls mal als ein Indiz dafür ;)

Und wo wir gerade dabei sind, hier ist mein Lieb­lings­stück von Arz­berg: ein circa 7 x 7 cm großes Schmuck(?)döschen in Ele­fan­ten­form, das ich einmal im Mainzer Oxfam-Laden ent­deckt habe. Laut Boden­marke ist es deut­lich jünger als mein Milch­känn­chen, aber mehr weiß ich dar­über leider nicht.


Himmlische Nächte

Schon wieder will ich einen tollen Foto­grafen vor­stellen, und zwar Neil Fol­berg, einen Ame­ri­kaner, der in Jeru­salem lebt. Im aktu­ellen Zeit-Magazin habe ich Teile seiner Schwarzweiß-Fotoreihe »Celestial Nights: Visions of an Ancient Land« gesehen, die nachts in der israe­li­schen Wüste ent­standen ist. Online zeigt sie die Can­dace Dwan Gal­lery. Für mich das beste Bild ist »Rosette Nebula« von 2001.

26. Juli 2008

Tennessee Belle & Plantation Star

Diese beiden stark ver­gilbten, aber in der Farb­ge­bung dafür wahr­schein­lich umso schö­neren Illus­tra­tionen von Süd­staa­ten­rad­damp­fern habe ich bei Oxfam in Stutt­gart gefunden. Ich wüsste zu gerne, wo sie her­kommen und wer sie gemacht hat, aber Repro­duk­ti­ons­nummer und Unter­schrift sind ein­fach zu klein und zu alt, um noch irgendwas zu erkennen.

Bei dieser Gele­gen­heit sei allen, die ihn noch nicht kennen, der Film »Schultze gets the blues« (von 2004) emp­fohlen.


Neulich auf der Autobahn …

… war ich leider etwas zu langsam und der Fahrer mit dem Karus­sell etwas zu schnell.

Aber dann hatte ich am Wochen­ende doch noch Glück, und zwar mitten in Stutt­gart:

Wer alte Karus­sells, Ach­ter­bahnen oder Rie­sen­räder mag, kann hier, hier und hier eine sehr schöne japa­ni­sche Foto-Reihe mit dem Titel »Good-bye amu­se­ment park« finden.
(ent­deckt via Lais­sez­faire)


»Days with my father«

Der Foto­graf Philipp Tole­dano wurde in London geboren, lebt und arbeitet in New York und hat hier ein groß­ar­tiges, sen­ti­men­tales Pro­jekt ver­öf­fent­licht. Auch der Rest seines Port­fo­lios ist sehr sehens­wert.
(via netz­log­buch)

Update, 3. Juni 2010: Aus Tole­danos Foto­blog ist inzwi­schen ein Buch geworden – »Days with my father« / »Letzte Tage mit meinem Vater«. (via Spree­blick)

23. Juli 2008

Mitbringsel aus Berlin

Lena und Simon waren in Berlin, und haben mir was Schönes mit­ge­bracht, näm­lich ein A5-Notizheft vom Bin­de­werk. Der Umschlag besteht aus einem süßen Nostalgie-Designpapier von Johanna Sasse. Gibt’s übri­gens auch als Geschenk­pa­pier …

22. Juli 2008

Luftpolsterfolien-Unsinn, #2

Kleiner Nach­trag zu meinem Spiele-Tipp von neu­lich: Auf Font­blog gab’s ges­tern einen hüb­schen Luftpolster-Kalender zu sehen (und hier zu bestellen), bei dem man am Tag aller­dings nur eine Luft­blase kaputt­ma­chen darf.

Viel, viel besser ist da natür­lich Puti Puti, ein kleines japa­ni­sches Spiel, das man in Form eines Schlüs­sel­an­hän­gers immer und überall dabei haben kann und das über einen unbe­grenzten Luftpolster-Vorrat ver­fügt! Es zählt sogar mit; alle 100 Stück macht es beim Zer­platzen einen beson­deren Ton … (hier bei ebay)

Über­haupt scheinen in Japan die größten Luftpolsterfolien-Fans zu leben — für Ver­liebte gibt’s da sogar eine Herz­chen­ver­sion (zu sehen bei miss­coach­lady). Und für alle, die jetzt immer noch nicht genug haben: Hier ein wei­ter­füh­render Artikel zum Thema mit inter­es­santen Zitaten, Text­aus­zügen aus Bubble Wrap Songs und Infos über den japa­ni­schen Bubble Wrap Day (8. August).


Knitta

{Foto mit CC-Lizenz von Noah Sussman: www.flickr.com/photos/thefangmonster / CC BY 2.0}

Als ich die neue étapes: auf­schlug, habe ich Fol­gendes ent­deckt: Knitta ist ein lus­tiges Pro­jekt, das 2005 in Texas begann und inzwi­schen rund um die Welt geht — erin­nert auf den ersten Blick ein biss­chen an Janet Mor­tons Baum­kleider, ist näher betrachtet aber etwas kom­plett Anderes und ich könnte nicht sagen, wel­ches von beiden ich cooler finde.


Noch ein bisschen mehr Unsinn


Ein bisschen Unsinn

Hier ein kleines, sinn­loses Spiel, das gute Laune macht und die meisten Leute wahr­schein­lich an ihre Kind­heit denken lässt.
(via frolic!)