Wie sieht’s denn hier aus?

Archiv:

Im September 2009 wurden folgende Beiträge veröffentlicht.


What I wore today #4

Hier alle anderen Bilder, hier das Best-of. Hier ähnlich tolle Wollsocken kaufen.


Detroits verlassene Häuser

Der Fotograf Kevin Baumann macht seit rund zehn Jahren schöne, atmosphärische Aufnahmen von verlassenen und zerfallenen Häusern in Detroit. Oft bemerkt man erst auf den zweiten Blick, wie kaputt sie tatsächlich sind — so wie zum Beispiel hier, bei meinem Lieblingsbild. Die Fotos kann man in kleinem Format und in limitierter Auflage auch kaufen. Der Erlös ist wohl zur Unterstützung eines guten Zweckes gedacht.
(via bigod.net)

Nachschlag, 22. Januar 2010: viele weitere skurrile Ruinenbilder gibt es bei Artificial Owl (via Spreeblick)

28. September 2009

What I wore today #3

(Sehen, was alle anderen heute anhatten? Hier das Best-of …)


What I wore today #2

Der Schal ist dieses Mal von eigenart aus Darmstadt.


Molle wächst und wächst, …

… ist nach wie vor extrem neugierig, …

… darf jetzt schon ganz alleine nach draußen (wo sie immer wieder auf Bäume klettert, von denen sie alleine nicht mehr runter kommt) …

… und hat neulich dann auch ganz stolz ihre erste Beute bei uns angeschleppt, nämlich eine riesige Feder, die sie offenbar unserem Nachbarsjungen aus seiner Sammlung geklaut hat.

26. September 2009

What I wore today

Durch irgendeinen, wie so oft nicht mehr nachvollziehbaren, Zufall bin ich auf eine flickr-Gruppe namens What I wore today / drawings only! gestoßen. Toll! Mich ausschließlich deswegen bei flickr anzumelden fände ich allerdings doof, und deswegen habe ich beschlossen, einfach »aus der Ferne« mitzumachen ;)
Mal sehen …

Den (tatsächlich sehr hübschen) Schal hat Alison Tauber aus Brooklyn gemacht. In ihrem Etsy-Shop gibt es das gleiche Modell momentan übrigens in Beige & Braun.

Update, 25. September 2009: Aha, den Best-Of-»What I wore today«-Blog habe ich inzwischen auch gefunden.


Wollt Ihr FreeHand zurück?

Ja, auch ich gehöre zu den Menschen, die in Illustrator nie eine echte Alternative zu FreeHand sahen. Und daher würde ich mich riesig freuen, wenn das Vorhaben von Thomas Thü Hürlimann und Jabez Palmer Erfolg hätte: Die beiden Designer wollen eine Wiederbelebung von FreeHand erreichen, indem sie beispielsweise eine Codefreigabe bewirken, um das Programm dann Open Source weiterzuentwickeln.

Aktuell haben sich bei Free FreeHand bereits über 2000 Leute registriert, die dieses Anliegen unterstützen möchten. Ich drücke die Daumen!
(via Design Bote)

24. September 2009
Allgemein

Bai Jia Bei — 100 gute Wünsche

Ich bin Tante geworden! Der Kleine heißt Jannoh und kam schon vor knapp zwei Monaten zur Welt. So langsam wird es Zeit, dass ich das hier erwähne, denn ich habe etwas vor, bei dem Ihr mir helfen könnt: Es geht um ein Geschenk, das ich Jannoh machen möchte — eine Patchworkdecke mit hundert guten Wünschen. Die Idee dazu geht scheinbar auf eine alte chinesische Legende zurück. Ich habe sie bei meiner Namensvetterin Julia aus Luxemburg entdeckt, in deren Blog man auch noch mehr Infos darüber finden kann. Der Einfachheit halber zitiere ich den Text hier:

»Eine einfache Liebhaberin des chinesischen Kaisers bekam seinen ersten Sohn und dadurch auch viel Ansehen. Eines Tages musste sie ihr Baby kurz allein lassen. Sie wusste, dass sie vorher einen Plan schmieden musste, um ihn vor den anderen Frauen des Kaisers zu schützen und auch, damit die anderen mächtigen Familien des Reiches den Anspruch auf die Thronfolge für ihren Sohn unterstützten. Sie bat die hundert mächtigsten Familien des Reichs um ein Stück ihrer wertvollsten Seide. Daraus ließ sie ein Kleid für ihren Sohn anfertigen. So wurde er symbolisch Mitglied der hundert Familien und bekam ihren Schutz.«

Aus dieser Legende entsprang in China eine Tradition: Wenn ein Kind geboren wird, bittet man Familie und Freunde, ein Stück Stoff mit ihren Wünschen an das Kind zu schicken. Daraus wird dann eine Decke genäht, die es schützen und ihm Glück bringen soll.

So eine Decke soll Jannoh nun also auch bekommen. Mir gefällt der Gedanke, dass er die Decke später anschauen kann und weiß, dass sehr viele verschiedene Menschen dazu beigetragen haben.

Ich fände es toll, wenn einige von Euch Lesern Lust hätten, mir dabei zu helfen! Und das geht so: Man steckt ein 20 × 20 cm großes Stück Baumwollstoff in einen Umschlag und legt eine Karte mit seinem Wunsch für Jannoh dazu. Wenn noch ein weiteres kleines Stück des Stoffes übrig ist, kann man es auf die Karte kleben, damit sich der Wunsch später auf der Decke auch wiederfinden lässt. Dann warten wir alle ab, bis ich genug Stoff zusammen habe und die fertige Decke hier zeigen kann (bevor ich sie an Jannoh weitergebe). Einsendeschluss ist war der 15. Juni 2010. Bitte keine Stoffstücke mehr losschicken.

Die ersten drei Stoffstücke habe ich schon bekommen, und zwar von Nachbarn, meiner Mutter und meinem Vater. Rechnet man die sieben, die ich selbst beisteuere (im oberen Bild) dazu, bleiben nur noch 90, die fehlen … Ich halte Euch auf dem Laufenden :)


Onkel Johanns Regal

Neulich habe ich meine Tante besucht und in ihrem Gartenhaus ein altes Regal entdeckt, das mein »Onkel« Johann (der, um genau zu sein, eigentlich ein Großonkel oder eher noch etwas komplizierteres war) vor sehr vielen Jahren einmal selbst gebaut hatte. Auf der Stelle wollte ich auch so eines haben! Gesagt, getan … und für den Fall, dass es Euch ebenso gehen sollte, hier eine kleine Anleitung:

Am leichtesten geht’s mit meinem PDF-Bastelbogen, den man stellenweise in Originalgröße ausdrucken und als Vorlage zum Anzeichnen nutzen kann.

1 · im Baumarkt Holzzuschnitte mit circa 1cm Höhe besorgen: 60×12cm, 54×7,5cm, zweimal 35×5cm und zweimal 30×10cm
2 · auf dem Bastelbogen markierte Bereiche heraussägen, Kanten glatt schleifen und Löcher für die Aufhängung bohren
3 · Teile zusammenkleben, einzelne Stellen mit Schrauben verstärken (am besten vorbohren)
4 · lackieren
5 · aufhängen, fertig!

PS: Inspirationen für ein genauso hübsches und auch ähnlich leicht nachzubauendes Regalmodell gibt es hier bei Catherine Hug.


Objects in my house

Der Fotograf Dylan Chandler aus New York hat aus allen möglichen Sachen, die bei ihm so rumliegen, dieses Spiel gemacht, bei dem man wie bei einem einarmigen Banditen versuchen muss, hintereinander drei gleiche Bilder zu treffen. (via swissmiss)