Wie sieht’s denn hier aus?

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Im Mai 2010 wurden folgende Beiträge veröffentlicht.


Reklame Script

Hannes von Döhren aus Berlin hat schon einige inter­es­sante Schriften ent­worfen, dar­unter auch ein paar ori­gi­nelle Free­fonts. Die bekann­teste davon dürfte wohl die Comic Serif von 2007 sein.

Bei seiner jüngsten Schrift han­delt es sich um eine sehr schöne Pin­sel­schrift, die sich zwar deut­lich an den hand­ge­malten Wer­be­schriften frü­herer Zeiten ori­en­tiert, aber auch eine moderne Note hat.

Ein Free­font ist die Reklame Script nicht. Die vier gut aus­ge­bauten Schnitte kann man zur­zeit für 99 Dollar bei MyFonts erwerben. Eine kos­ten­lose Demo­ver­sion gibt es dort auch, aller­dings fehlen dieser die Umlaute und sämt­liche Son­der­zei­chen – wie man an meinem Bild oben erahnen kann …

(via Design made in Ger­many)

28. Mai 2010

Bai Jia Bei #36

Ein schönes Stück Stoff vom Starn­berger See! Vielen lieben Dank an Chris­tine, die es mir geschickt hat.

Jetzt brauche ich nur noch 15 wei­tere Stücke Stoff, bis ich die 100 für Jan­nohs Decke zusammen habe.

PS: Mit in Chris­tines Umschlag lagen zwei hüb­sche Bon­bon­pa­ckungen, die aus­drück­lich nicht für Jannoh bestimmt waren … Süßig­keiten sind natür­lich per se eine tolle Sache, und in diesem Fall stammen die Bon­bons auch noch von einer aus­ge­spro­chen sym­pa­thi­schen Firma. Hiermit erkläre ich mich bereit, dem nächsten Stof­f­e­in­sender eine der beiden Packungen abzu­geben!


Ein Herz für Blogs 2010

E in Herz für Blogs, ursprüng­lich mal von Style­Spion Kai Müller ins Leben gerufen, geht in eine neue Runde. Ich möchte diese Gele­gen­heit dazu nutzen, nur einen ein­zigen Blog vor­zu­stellen, und zwar einen, den ich schon sehr lange einmal erwähnen wollte: Anders anziehen von Smilla Dan­kert aus Köln.

Nun … es gibt ja sooo viele Mode-, Street- oder sagen wir ein­fach mal Blogs, die sich mit der Klei­dung von Leuten befassen. Obwohl ich mich durchaus für Mode inter­es­siere, muss ich zugeben, dass ich die meisten dieser Blogs noch nie lange ver­folgt habe. Stink­lang­weilig. Über­be­wertet, finde ich.

Außer einem eben. Bei Smilla geht es nicht darum, die getra­genen Marken auf­zu­zählen, son­dern tat­säch­lich um die Men­schen dahinter. Sie stellt die rich­tigen Fragen und kann gut über ihre Begeg­nungen erzählen. Ihre Moti­va­tion beschreibt sie selbst fol­gen­der­maßen:

»Als Kos­tüm­bild­nerin für zeit­ge­nös­si­sche Filme inter­es­siert mich noch vor der Mode als Selbst­zweck der Mensch und was ihn aus­macht. Wie er sich zeigt, kleidet, bewegt.«

Dabei trifft sie eine sehr gute Aus­wahl, zeigt Alte und Junge und sucht das wirk­lich Beson­dere. Man merkt eben, dass sie vom Fach ist. Also schaut mal vorbei.

25. Mai 2010

»Today I saw«

Jill Wignall lebt in Eng­land und zeichnet seit fast einem Jahr täg­lich eine Klei­nig­keit aus ihrem Alltag auf eine Post­karte, die sie dann in die Welt hinaus schickt. Tolle Idee (und gutes Durch­hal­te­ver­mögen …). Heute ist eine ihrer Karten bei mir ange­kommen! Danke, Jill.

Das Motiv war übri­gens super gewählt: Seit ein paar Tagen besitze näm­lich auch ich eine Erd­beer­pflanze :)

Jill Wignall lives in Eng­land. Every day for almost one year, she draws some­thing she saw onto a post­card. And then she sends it to some­body. What a great idea! Today, I found one of her post­cards in our post box. Thanks, Jill!

Only few days ago, I got my own stra­w­berry plant …

Nach­trag, 26. Mai 2010: Schaut mal – für alle, die traurig waren, dass das »Today I saw«-Projekt bald zu Ende geht, plant Jill zum Abschluss einen großen Post­card Swap. Bis zum 4. Juni kann man sich noch zum Mit­ma­chen anmelden.


Typografie à la Dinkelsbühl


Was würde pas­sieren, wenn es plötz­lich nur noch ein oder zwei Schrift­arten gäbe?

Din­kels­bühl macht es vor. Die baye­ri­sche Klein­stadt hat ein außer­or­dent­lich gut erhal­tenes mit­tel­al­ter­li­ches Stadt­bild. Um dieses nicht zu zer­stören, hat man sich dort offenbar darauf geei­nigt, für die Beschrif­tung sämt­li­cher Läden gebro­chene Schriften zu ver­wenden. Da zieht selbst der Döner­laden mit! Auf diese Weise stört tat­säch­lich kein ein­ziges modernes Logo den hüb­schen Anblick, aber bei so man­chem Schriftzug musste ich doch zweimal hin­gu­cken …

Und spä­tes­tens beim China-Restaurant fängt man an, ein wenig zu schmun­zeln und freut sich, dass diese Ver­ein­heit­li­chung an den Stadt­toren ein Ende findet.

Ab und zu stößt der untrai­nierte Betrachter auch über­ra­schend an die Grenzen der Les­bar­keit. Wer kommt darauf, wie der Laden ganz unten in der Mitte heißt?


Katzengeburtstag: Molle wird eins

Und damit ist sie nun also schon erwachsen! Tja, wie die Zeit ver­geht …

(Molles Baby­fotos hier.)

16. Mai 2010

Über unsern Dächern


Da kam doch gerade jemand mit einer Bot­schaft hier vor­bei­ge­flogen …


The Tallest Man On Earth: »Burden of Tomorrow«

The Tal­lest Man on Earth kommt aus Schweden, heißt eigent­lich Kris­tian Matsson und ist das, was man auf Eng­lisch singer-songwriter nennt. NPR music schreibt, seine Stimme klinge so gemüt­lich wie ein esels­oh­riges Buch …

»Burden of Tomorrow« ist das zweite Lied auf seinem aktu­ellen Album »The Wild Hunt« und wenn nie­mand da wäre, um mich daran zu hin­dern, würde ich es seit Tagen schon in der Wie­der­hol­schleife hören.
Wie gut ist es da, dass Herr Matsson demn­änchst auch mal hier in der Nähe vor­bei­schaut, genauer gesagt am 10. August in der Manu­faktur in Schorn­dorf (und es gibt auch noch Karten).

15. Mai 2010

What I wore today #12: Nachtrag

Ohja – schlimm, wie ich bei diesem Wetter durch die Gegend laufen muss, wenn alle unsere Schirme (und wir haben min­des­tens vier) im Auto liegen, und jemand anderes damit unter­wegs ist …

Tolle Haus­schuhe von Col­lé­gien aus Süd­frank­reich, Socken von Fräu­lein Prus­se­lise aus Trier.
Alle anderen
/ Best-of.


Bai Jia Bei #35

Juchhu – der erste Bai-Jia-Bei-Beitrag aus der Schweiz! Mehr als eine Woche lang und über ganz schön viele Umwege war Tines Brief zu mir unter­wegs …

»Zwei der drei Stoffe sind Erb­stücke«, schreibt sie, und schon genauso alt wie sie selbst (ich ver­mute, die beiden gestreiften). Cool. Vielen Dank!

Somit sind es nur noch 16 Stoff­stücke, die mir für Jan­nohs Decke fehlen. Möchte noch jemand mit­ma­chen?

PS: Tine will übri­gens dem­nächst auch eine Decke nähen, und zwar für … sich selbst :-)

09. Mai 2010