Wie sieht’s denn hier aus?

Archiv:

Im August 2011 wurden folgende Beiträge veröffentlicht.


Sommernachtsfest 2011

Schwäbisch Hall, Lichterfest am 27. August 2011

28. August 2011

A

Baustelle

Was diese Kennzeichnung wohl bedeutet? Ich kann dazu nichts finden. Weiß es jemand?

27. August 2011

Susanne Falk, »Das Wunder von Treviso« — Hörbuch zu verschenken

Wenn ich irgendwohin mit der Bahn fahre, schnappe ich mir gewöhnlich sofort die Mobil und lese die Buchvorstellung und das dazugehörige Autoren-Interview. Die Mobil-Redaktion ist da in der Auswahl äußerst treffsicher – dabei natürlich massenkompatibel – und ich gebe zu, sehr oft gehe ich danach kurzerhand in die nächste Bahnhofs­buchhandlung und kaufe mir das vorgestellte Buch. Und ich bin eigentlich noch nie enttäuscht worden. Einige der Bücher habe ich noch lange in guter Erinnerung.

Beim »Wunder von Treviso« war es etwas anders. Es wurde in der August-Ausgabe der Mobil vorgestellt. Der abgedruckte Anfang des Buches war unterhaltsam, die Autorin fand ich interessant, da sie ungefähr in meinem Alter ist, wahrscheinlich hätte ich das Buch aber nicht gekauft. Als nun allerdings kurze Zeit später das (auf 3 3/4 Stunden gekürzte) Hörbuch bei Blogg dein Buch angeboten wurde, dachte ich spontan, »Das probier ich mal aus!«.

 

Inhalt

In der Geschichte geht es um eine kleine, etwas zu ruhige Stadt in Nord­italien und deren kauzige Einwohner, die eine alte Marienstatue dazu bringen, rote Tränen zu weinen, um durch dieses »Wunder« mehr Beachtung zu erhalten.

Gesprochen wird das Buch von Dietmar Wunder, der seine Sache sehr gut macht. An keiner einzigen Stelle hatte ich den Eindruck, da liest jemand diesen Text zum ersten Mal (!), wie es mir bei anderen Hörbüchern schon manchmal erging.

Die Geschichte ist für mich eine Mischung aus Don Camillo, ein bisschen Asterix und Obelix und Villarriba und Villabajo aus der Spülmittel-Werbung. Die Handlung pläterschert vom ersten Moment bis zum Ende recht gleichmäßig und heiter, mit einem gewissen Tempo dahin. Konflikte werden zügig gelöst, bevor sie bedrohlich werden können. Es ist unter­haltsam, aber nicht fesselnd. Die Protagonisten sind sympathisch, ein kleines bisschen eigen, aber in ihnen schlummern keine tiefgründigen Geheimnisse, kurz: sie sind etwas »glatt«. Außerdem fehlte mir sehr eine Identifikationsfigur, mit der ich die Handlung hätte durchleben können. Sowohl Don Antonio als auch seine Schwester Maria beobachtet man eher als Außenstehender. Ab und zu gibt es aber Momente, in denen in einem kurzen, klaren Satz Wahrheiten / Lebensweisheiten aufblitzen – heruntergebrochen auf ganz simple Begebenheiten im Leben der Protagonisten; das gefiel mir ganz gut. Zum Beispiel an der Stelle, wo der Hintergrund des jahrelangen Streits zwischen Don Antonio und seiner Schwester erklärt wird.

Im Großen und Ganzen handelt es sich um eine gut konstruierte, gut erzählte, runde Geschichte. Das ist durchaus eine Leistung! Und wer ein Buch sucht, das einen nicht mit Haut und Haar für sich einnimmt und tagelang ans Sofa fesselt, sondern einfach mal zur Unterhaltung zwischen­durch, zur Überbrückung von Wartepausen oder für den Urlaub, dem kann ich das Hörbuch empfehlen. Inwieweit sich meine Meinung auf das eigentliche Buch (das ja gekürzt wurde – und ich weiß nicht, um wieviel) übertragen lässt, kann ich leider nicht sagen.

 

Cover

Das Cover zeigt in erster Linie eine gut gemachte Illustration, wie sie auf Buchtiteln und im Editorial-Bereich nun schon seit einiger Zeit in Mode sind, nicht außerordentlich originell, aber in Ordnung. Bei der Typo hat man sich offensichtlich um einen handgemachten Look bemüht (jeder einzelne Buchstabe ist anders), was sehr löblich ist, denn für solche Spielereien fehlen oft Wertschätzung und Zeit. Warum man aber dann hingegangen ist, zwei so unterschiedliche Schreibschriften zu verwenden (eine im Bunstift-Stil und verbunden, die andere saubere Vektorflächen und aus unersichtlichem Grund komplett unverbunden), statt eine stimmigere Gestaltung anzustreben, das ist mir ein Rätsel.

 

Wer nun neugierig auf das Buch wurde, kann mir einen Kommentar hinterlassen, denn ich würde mein Exemplar gerne weitergeben. Oder aber, Ihr bestellt es gleich hier (Verlag: Jumbo). Und wer noch unschlüssig ist, dem hilft vielleicht diese 17-minütige Hörprobe weiter.

Hat jemand das Buch gelesen (statt gehört)? Und – wie war’s?


Veröffentlichung in japanischem Designbuch: »More Graphic Simplicity«

Kleines Vorschaubild: Visuelle Zeiten in »More Graphic Simplicity«

PIE Books ist ein Fachverlag für Designbücher aus Tokyo. Im Jahr 2008 hat er das Buch »Graphic Simplicity« herausgebracht. Darin geht es um folgendes Thema:

»Simplicity is an ultimate element in design, but it is also difficult for designers to reach the level of sophistication in this point of view.«

Das Buch war so erfolgreich, dass es nun einen Nachfolger gibt: »More Graphic Simplicity«. Wir haben uns riesig gefreut, als uns der Verlag Ende letzten Jahres kontaktierte und unsere Arbeiten für die Kita Ferschweiler darin vorstellen wollte. Nachdem der Tsunami im vergangenen März Teile der Papierfabriken zerstört und damit auch die Veröffentlichungspläne durcheinandergerüttelt hatte, ist es nun soweit – ab Ende September 2011 wird das knapp 200 Seiten dicke, über DIN-A4-große Hardcover-Buch in Deutschland erhältlich sein. Hier könnt Ihr es jetzt schon vorbestellen.

Our work for Kita Ferschweiler is featured in »More Graphic Simplicity« – a follow up to the successful design book »Graphic Simplicity« by Japanese publisher PIE Books

, Tokyo.


Gänse

Kopenhagen

16. August 2011

Häuserlexikon Schwäbisch Hall

Schwäbisch Hall, Lange Straße 49

Tolle Entdeckung: In Schwäbisch Hall gibt es ein ziemlich gut ausgebautes Häuserlexikon, das für jeden online zugänglich ist. Hier kann man Geschichte und Aussehen vieler einzelner Häuser nachverfolgen, zum Teil auch anhand historischer Fotos.

Da kann man zum Beispiel sehen, wie die Gebäude aussahen, als das ganze Fachwerk noch nicht freigelegt war, wie wenig sich das Anlagencafé seit seiner Zeit als Schützenhaus verändert hat, wie beein­druckend das Brenzhaus früher war oder was beim Sommernachtsfest 1954 mit dem Vorgänger der heutigen Epinalbrücke passiert ist (und wo die Pylonen herkommen, die nun nebenan im Park rumstehen). Endlich kenne ich auch den Grund, warum mein Lieblingshaus in der Gelbinger Gasse stilistisch so aus der Masse heraussticht.

Ergänzend dazu: Stadtarchivar Andreas Maisch hat 2003 ein Buch mit einigen »Vorher-Nachher-Fotos« veröffentlicht (in der Druckqualität leider nur mittelgut).


Stuttgart, Wächterstraße (Kreide #4)

Delfin trifft Krokodilfamilie

10. August 2011

Suchbild: Finde die Fehler ;-)

Das ist das Logo des Soleo-Schwimmbads in Heilbronn.

Unten: So soll es wohl aussehen, wenn’s nach dem Designer geht.
Oben: So hielt es anscheinend derjenige für richtig – oder besser? –, der es im Fußweg zur Eingangstür angebracht hat …

08. August 2011

Neonwölkchen

Neonorange! Und dann auch noch ein Regenbogen.


Monster (Kreide #3)

Lange Straße, Schwäbisch Hall