Wie sieht’s denn hier aus?

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Im September 2011 wurden folgende Beiträge veröffentlicht.


Insel-Bücherei und Briefmarke in einem

Vor ein paar Tagen habe ich schon einmal etwas über die Insel-Bücherei geschrieben und kurz vorher hatte ich eine tolle Brief­mar­ken­samm­lung erwähnt. Heute habe ich eine Brief­marke bekommen, die beides ver­eint: dieses wun­der­schöne Exem­plar zum 125. Geburtstag des Dich­ters Rainer Maria Rilke im Jahre 2000 ist im Stil der Rizzi-Papiere der ersten Insel-Bücher gehalten und wurde ent­worfen von einer der »Großen« in Sachen Brief­mar­ken­ge­stal­tung, Eli­sa­beth von Janota-Bzowski.


Flohmarktfund: »Das kleine Blumenbuch«

Die Bücher der Insel-Bücherei mit ihren gemus­terten Ein­bänden wirken auf Gra­fik­de­si­gner wie mich ja sowieso schon gera­dezu magne­tisch. Wenn einem auf dem Floh­markt dann auch noch ein so schönes (und nütz­li­ches) Exem­plar wie dieses in die Hände gerät, ist das natür­lich ein Glücks­fall: Das kleine Blu­men­buch, Zeich­nungen von Rudolf Koch, in Holz geschnit­ten von Fritz Kredel, erst­mals erschienen 1933.

Wie, Rudolf Koch? Der, den man heute vor allem als Typo­grafen und Schöpfer der Schrift Kabel kennt? Ja, genau :-)

Wer jetzt nei­disch auf meinen Fund wurde, den kann ich beru­higen: eine Rarität ist das Büch­lein über­ra­schen­der­weise nicht – schaut mal. Sein »großer Bruder«, Das Blu­men­buch von 1930, in dem die Zeich­nungen zuerst erschienen waren, dagegen schon. Dafür habe ich schon Preise bis weit über 2.000 Euro gesehen (je nach Zustand natür­lich) …

PS: Hier gibt es übri­gens eine Art PDF-»Leseprobe«, aller­dings aus einer neueren Aus­gabe – die Bilder sind die glei­chen, nur die Schrift ist eine andere.


Bei Wackershofen


Was mache ich eigentlich den ganzen Tag? #5

Ent­wurf: Spielzeugberti-Redesign

Im Rahmen der Initia­tive Starthilfe-Online haben wir ein Rede­sign für einen Web­shop mit päd­ago­gisch wert­vollem Spiel­zeug ent­wi­ckelt. In diesem Zusam­men­hang kann man auch ein wenig über unsere Arbeits­weise erfahren, denn hierzu gibt es zwei kurze Bei­träge im Blog der Initia­tive:

1. eine Zustands­ana­lyse des bisher beste­henden Web­shop-Designs
2. einige Erläu­te­rungen zu der daraus resul­tie­renden Über­ar­bei­tung
(die zur­zeit umge­setzt wird).

Und hier gibt es ein paar Infos über die Hin­ter­gründe des Pro­jektes.


Kölner Brückengrün

Heute schließe ich hier ver­mut­lich bei einigen eine Bil­dungs­lücke: So unge­fähr sieht es näm­lich aus, das soge­nannte Kölner Brü­cken­grün.

Bis vor Kurzem wusste ich selbst auch nicht, dass dieser Farbton einen eigenen Namen hat. Dabei steckt eine ganz inter­es­sante Geschichte dahinter. Die Farbe wurde 1929 für … tataa … die Kölner Brü­cken ent­wickelt, weil der dama­lige Bür­ger­meister, Konrad Ade­nauer, sich einen Grünton wünschte, der (Kupfer-)­Pa­tina glich. Das Chrom(III)­oxid-Grün erfreut sich noch heute großer Beliebt­heit – viel­leicht auch, weil es so wetter­fest ist. Nach­lesen kann man das alles zum Bei­spiel bei Wiki­pedia.

Hätte es jemand gewusst?


Briefmarkensammlung

Peter Glaab macht hier auf eine sehr schöne Brief­mar­ken­samm­lung auf­merksam, die die Kat Ran Press aus Mas­sa­chu­setts zusam­men­ge­tragen hat: die Brief­marken wurden von berühmten Typo­grafen oder Gestal­tungs­größen ver­wandter Dis­zi­plinen ent­worfen; die jüngste von ihnen ist sicher Jes­sica Hische (die ich hier schon einmal erwähnt hatte).

Es befinden sich auch einige Über­ra­schungen dar­unter. Zum Bei­spiel sind mir in den letzten Jahren die Brief­marken 100 Jahre Motor­flug (2008) und His­to­ri­scher Motor­sport (2009) im Alltag durchaus positiv auf­gefallen. Dabei war mir bis­lang aller­dings nicht bekannt, dass sie von Hen­ning Wagen­breth gestaltet wurden, dem wir auch die tolle FF Prater zu ver­danken haben …

Sehens­wert!


Hausnummern

in Kün­zelsau


Im Fußgängertunnel


Not amused

So sieht das aus, wenn sich auf der anderen Seite der Hecke eine fremde Katze befindet (und diese gerade eine Maus her­aus­würgt).

03. September 2011

In Herzogenaurach

01. September 2011