Wie sieht’s denn hier aus?

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Im Januar 2012 wurden folgende Beiträge veröffentlicht.


Judith Schalansky ist Comburg-Stipendiatin

Schwäbisch Hall - Comburg

{Foto mit CC-Lizenz von Roger Wollstadt: flic.kr/p/5YZSsk — CC BY-SA 2.0}

Das Foto oben zeigt die Comburg vor den Toren Schwäbisch Halls, wie sie in den Sechzigern aussah. Heute sieht sie so aus.

Seit wenigen Jahren gibt es das Comburg-Literaturstipendium für Autoren, die »besonders intensive Beziehungen zu Orten aufbauen«. Sehr interessant fand ich, dass ich die diesjährige Preisträgerin vor allem als Gestalterin kannte: Judith Schalansky.

Für »Fraktur mon Amour« (2006) und ihren »Atlas der abgelegenen Inseln« (2009) erhielt sie in Designerkreisen viel Aufmerksamkeit. Aber auch das Schreiben wird offenbar ein immer wichtigerer Bestandteil ihrer Arbeit.

Wie auch immer, Judith Schalansky wird im Rahmen des Stipendiums den kommenden September auf der Comburg verbringen. Ich bin gespannt, was das so mit sich bringt.

Letzte Woche war sie zu Gast in der SWR-Sendung Literatur im Foyer, um ihr neues Buch »Der Hals der Giraffe« vorzustellen (kann man sich aktuell in der SWR-Mediathek ansehen).


Mitternachtskatze

Apropos: hier eines der Bücher, die ich als Kind sehr gemocht habe.

30. Januar 2012

Deutschsprachige Handmade-Magazine

Handmade 2.0 ist weit und breit sicherlich das unemotionalste Blog in Sachen Handmade. Es klingt zwar nicht so, aber ich meine das durchaus positiv. Vor ein paar Tagen hat Anissa einen hübschen Überblick über die aktuellen deutschen Handmade-Magazine veröffentlicht, dem eigentlich nichts hinzuzufügen ist.

Von Cut, Kleinformat und Handmade Kultur habe auch ich mir die jeweils erste(n) Ausgaben angesehen; geblieben bin ich schließlich bei der Cut. Es stimmt zwar, dass sie recht fashion-lastig ist, und für meinen persönlichen Geschmack vielleicht etwas zu sehr auf dieses Thema konzentriert … Aber sie ist mit Abstand am originellsten gestaltet – detailverliebt und zu großen Teilen tatsächlich auch handgemacht im wahrsten Sinne des Wortes (hier und hier jeweils ein Beispiel von Anna Härlin), während ihre Mitstreiter vom Editorial Design her auf mich zwar meist solide, aber wenig mutig wirken. Das ist ein bisschen schade.


»The Girl With Seven Horses«

Foto mit freundlicher Erlaubnis von Ulrika Kestere

Ulrika Kestere ist eine junge Fotografin aus Lettland, die heute in Lund in Schweden lebt. Im letzten halbem Jahr hat sie eine schöne Reihe aus sieben Fotos verwirklicht, auf denen in verschiedenen Situationen Pferde zu sehen sind, die aus auf dem Boden liegenden Kleidungsstücken bestehen – auf einem der Bilder kann man sogar erkennen, wie die Pferdesilhouette nicht nur aus Kleidern, sondern auch aus einem echten Hund gebildet wird!

Hier kann man alle sieben Fotos sehen und auch ein bisschen über die Hintergründe des Projektes erfahren. In ihrem Blog hat Ulrika heute angekündigt, dass zwei der Fotos bald als Drucke erhältlich sein werden.

(via)

 

Ulrika Kestere is a young photographer living in Sweden. From October 2011 to January 2012 she was working on her photo project »The Girl With Seven Horses«. See all seven photos and read the stroy behind the series here. As Ulrika told on her blog today, prints of two of the pictures will be available soon.

 

PS: Hier gibt es ein Interview mit Ulrika. /// Read an interview with Ulrika here.


Evelyn Evelyn: »Have You Seen My Sister Evelyn?«

Kennt Ihr schon diesen originellen und extrem professionell umgesetzten Videoclip, den u.a. Hoku Uchiyama und Adam Bolt im letzten Herbst für Evelyn Evelyn realisiert haben? Ich musste erstmal eine Weile überlegen, bis ich überhaupt eine Ahnung davon bekam, wie sie das gemacht haben könnten. Tolle Arbeit!

(via)

15. Januar 2012

Guten Morgen


Reiherbesuch …

… kam eben mal kurz hier vorbei.


Schönes neues Jahr!

Meine Aussicht am Silvesterabend um halb zwölf: ein Rennbagger.