
Unter »Basteleien & DIY« wurden folgende Beiträge veröffentlicht.

Handmade 2.0 ist weit und breit sicherlich das unemotionalste Blog in Sachen Handmade. Es klingt zwar nicht so, aber ich meine das durchaus positiv. Vor ein paar Tagen hat Anissa einen hübschen Überblick über die aktuellen deutschen Handmade-Magazine veröffentlicht, dem eigentlich nichts hinzuzufügen ist.
Von Cut, Kleinformat und Handmade Kultur habe auch ich mir die jeweils erste(n) Ausgaben angesehen; geblieben bin ich schließlich bei der Cut. Es stimmt zwar, dass sie recht fashion-lastig ist, und für meinen persönlichen Geschmack vielleicht etwas zu sehr auf dieses Thema konzentriert … Aber sie ist mit Abstand am originellsten gestaltet – detailverliebt und zu großen Teilen tatsächlich auch handgemacht im wahrsten Sinne des Wortes (hier und hier jeweils ein Beispiel von Anna Härlin), während ihre Mitstreiter vom Editorial Design her auf mich zwar meist solide, aber wenig mutig wirken. Das ist ein bisschen schade.

Super: Mit dem Ladenatelier Kleinstadtkind in der Oberen Herrngasse 9 hat Schwäbisch Hall jetzt endlich auch so einen kleinen, feinen Laden, in dem man hochwertigen handgemachten Textil- und Designkram kaufen kann (solchen, den man sonst eigentlich nur über Etsy, DaWanda und an ausgewählten Orten in irgendwelchen Großstädten bekommt).
Es gibt dort Karten, originelle Bastelbögen, Anstecker, Aufnäher, Kissen, Shirts und sehr tolle Lampen aus alten Teetassen.
Eine eigene Website hat das Lädchen bisher nicht, aber hier gibt es noch eine Menge weiterer Infos.

Heute gab’s Post – bei mir und hoffentlich auch bei Michaela. Sie hat sich nämlich so eine Art »Postkartenadventskalender« ausgedacht: Bis Weihnachten verschickt sie jeden Tag eine Karte und zeigt in ihrem Blog auch die Karten, die sie dafür im Austausch erhält. Schöne Idee!
Am 3. Dezember war nun also ich an der Reihe. Oben seht Ihr die Karte, die ich bekommen habe (mit Schneeflocke, yeah!) und unten die, die ich verschickt habe.
Vielen lieben Dank, Michaela!


Was ist eigentlich aus meinen »Handmade Outfit«-Plänen für dieses Jahr geworden? Tja, … das Projekt hat eine Weile geschlafen. Immerhin sind im Juni ein Oberteil und im Oktober eine (Schlafanzug-)hose hinzugekommen.
Das Shirt entstand nach der Anleitung »Momo« aus der (gerade noch) aktuellen CUT, die Hose eher Pi mal Daumen. Eine gute Anleitung dafür könnte aber diese hier sein (auf französisch).

Auf dem Weg zu meinem komplett selbstgemachten Outfit bin ich einen Schritt weiter: in den letzten Tagen ist ein Paar gehäkelte Socken dazugekommen. Basis war eine Anleitung von Bärbel Born; eine vielversprechende Online-Anleitung könnte aber auch diese hier sein.
Wenn man gewöhnliche Sockenwolle verarbeitet, werden Häkelsocken übrigens etwas dicker und ein bisschen weniger elastisch als gestrickte Exemplare. So eignen sie sich auch ganz prima als Hausschuhersatz.


Kasa Amend lebt in Köln und hat ein empfehlenswertes Weblog rund um das Thema Selbermachen. Zu Beginn des Jahres hatte sie eine schöne Idee, sozusagen als »guten Vorsatz für 2011«: ein komplett selbstgemachtes Outfit.
Da bin ich dabei. Allerdings mache ich es mir ein bisschen leichter … ;-)
Ich habe nicht den Ehrgeiz, dass die Ergebnisse am Ende als Kombination zusammenpassen sollen. Hauptsache, es ist von allem etwas dabei und es wäre zumindest theoretisch möglich, damit komplett angezogen zu sein.

Angefangen habe ich mit einem selbstgestrickten Schal im Januar. Und im Februar kam, wie Ihr wisst, noch ein Paar Pulswärmer hinzu. Mal sehen, womit es weitergeht.

Schlimm, wenn die Lieblingsstrümpfe plötzlich ein Riesenloch an der Ferse haben … Glücklicherweise fiel mir eine gute Zweitverwertung für sie ein, so dass sie mir noch eine Weile erhalten bleiben können. Man kann nie genug Pulswärmer haben!
Obwohl die Idee doch recht naheliegend ist, konnte ich keine Anleitung für ein solches Recycling finden. Also habe ich mich kurzerhand selbst ans Werk gemacht. Das Ganze geht schnell und sehr leicht; theoretisch bräuchte man dazu nicht einmal eine Nähmaschine, sondern könnte die wenigen Stiche auch problemlos per Hand nähen.
#1 Strümpfe in zwei gerade Abschnitte zerteilen, #2 den kleineren Abschnitt Kante auf Kante legen (das wird ein Bündchen), #3 tunnelartig um den längeren Abschnitt herumlegen (rechts auf rechts), #4 rundherum zusammennähen (durch drei Lagen hindurch, am besten natürlich mit einem Elastikstich), #5 Kanten versäubern, #6 Bündchen umklappen.
Eigentlich könnte man die Stulpen jetzt schon tragen. Allerdings haben sie an den beiden Enden verschiedene Bündchen. Wen das stört, der kann das ursprüngliche Bündchen abschneiden und dort auf die gleiche Weise wie oben beschrieben ein neues erstellen. Hierfür braucht man nur genügend Material (also eher Kniestrümpfe als Söckchen).
#7 Fertig!
Ja, irgendwie habt Ihr gestern schon ganz richtig geraten: das Großprojekt »100-gute-Wünsche-Decke« ist beendet. Yeah!

Die Decke besteht aus 120 Stoffstücken und ist 175 × 210 cm groß.
Es gibt unerklärlicherweise 13 Stücke, auf denen Vögel zu sehen sind! 6 mit Fischen (inklusive Delphinen), 3 mit Schmetterlingen, 3 mit Bienen, 3 mit Fröschen, 2 mit Schildkröten, 2 mit Löwen, 2 mit Kühen, 1 mit Katzen, 1 Schaf, 1 Schwein, 1 Koala, 1 Bär & 1 Raupe.
Es hat genau 1 Jahr, 4 Monate und 19 Tage gedauert, seit ich meinen Plan hier zum ersten Mal erwähnt hatte.

Noch einmal vielen herzlichen Dank an alle, die mitgeholfen haben!
Stephie, Esther & Gualtiero, Kristin, Julia, Nicki, Doreen, Lena, Katharina, Micha, Ramona, Isa & Dani, Hannah, Bettina, Bianca, Kamilla, Anja, Christoph, Amelie & Matilda, Fred (die aktuell selbst wieder Stoffstücke sammelt), Regina, Sandra, Julia, Stefan & Lotta, Hanni, Sandra, Paula Q, Marika, Tine, Christine, Katharina, Michaela, Ursula, Ronald und natürlich ganz viele Nachbarn und Verwandte.
Ohne Euch wäre das sicher nichts geworden.


Viele von Euch fragen sich sicher, was aus meinem Bai-Jia-Bei-Projekt geworden ist. Jaaa … wäre meine Nähmaschine nicht kaputt gegangen, könnte die Decke natürlich schon längst fertig sein. So aber musste mein Maschinchen zur Reparatur eingeschickt werden und sämtliche Nähpläne liegen nun schon eine Weile auf Eis. Da will ich Euch heute zumindest mal den aktuellen Zwischenstand zeigen.
Bisher habe ich alle gesammelten Stoffstücke gewaschen (was sogar die schwierigsten Fälle bestens überstanden haben!), …

… auf die gleiche Größe gebracht, die Stoffkanten versäubert …

… und zur Probe in unzähligen Kombinationen zusammengelegt. Mein ursprünglicher Plan war es, die Stoffe in einer Anordnung aneinander zu nähen, die möglichst zufällig aussieht. Was auf dem oberen Bildausschnitt noch recht harmonisch wirkt, entsprach in Wirklichkeit aber leider nie meinen Vorstellungen. Zu bunt! Ein (Streifen-)Muster, wie man es bei manchen anderen Decken sieht, erschien mir wiederum zu »gewollt«. Als eine gute Lösung erwies es sich schließlich, die Stoffstücke nach Farben und Helligkeit anzuordnen …

… Die Vorderseite ist fertig :-)