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Nachdem mir jahrelang — selbstverständlich — nicht anderes als ein Moleskine in die Tasche kam, habe ich für das kommende Jahr nun etwas noch viel besseres: Den »Carte Blanche«-Kalender, gedruckt mit lauter Sonderfarben, UV-Lack und sonstigen Besonderheiten, und gestaltet von Wehr & Weissweiler (die übrigens neuerdings auch ein Blog haben).

Eine kleine Collage von mir ist auch dabei :)
Realisiert von Andersen M Studio für den New Zealand Book Council, erinnert mich dieses Filmchen ein bisschen an die Animation für einen Londoner Buchverlag, die ich hier vor einiger Zeit schon mal erwähnt hatte … Nichtsdestotrotz ganz schön!
(via craftstylish)
PS: Das Buch, um das es geht, ist übrigens dieses hier von Maurice Gee.
or einigen Jahren habe ich einmal bei einem Modernen Antiquariat für einen Spottpreis ein Duden-Herkunftswörterbuch gekauft. Es ist bis heute eines der Nachschlagewerke, die mir am meisten Spaß machen und in denen ich gerne einfach mal so rumblättere …
Neulich bin ich auf der Suche nach etwas völlig anderem auf die Herkunft des Wortes Schmetterling gestoßen, und weil das so interessant ist, will ich das hier mal grob zusammenfassen …
»Schmetterling« ist erst im 18. Jahrhundert in der Schriftsprache aufgetaucht. Es geht vermutlich auf das tschechische Wort smetana zurück, das Sahne bedeutet (und auch auf Deutsch sagt man anscheinend in manchen Regionen Schmetten zu Sahne oder Schmand). Es ist nämlich so, dass man früher glaubte, Hexen würden sich in Schmetterlinge verwandeln, um so durch die Gegend zu fliegen und unerkannt Milch und Sahne zu stehlen. Auch heute noch gibt es einige mundartliche Wörter für Schmetterling, an denen man diesen Ursprung erkennt, wie zum Beispiel Molkendieb, und dann ja natürlich auch noch das englische butterfly …
Na, habt Ihr’s gewusst?
Wenn ich demnächst mal wieder nach Paris fahren würde (was zwar leider nicht in Aussicht ist, aber wer weiß …?), dann wüsste ich schon ganz genau, wie ich mich am besten darauf vorbereite:
Erstens: Mit dem frisch herausgekommenen und bereits vielgelobten Buch von Pia Jane Bijkerk, »Paris: Made by Hand« (in Deutschland kann man’s über Amazon bekommen). Pia stellt hier 50 kleine und besondere Läden oder Ateliers vor, in denen es handgemachte, inspirierende, alte und neu kombinierte Sachen zu sehen und zu kaufen gibt. Nebenbei erzählt sie ein bisschen über die Besitzer und deren Philosophie. Super ist, dass zu fast allen auch eine Website oder gar ein Onlineshop genannt werden — ein schöner Trost, wenn man eben nicht in Paris ist, sondern zu Hause am Rechner sitzt … Noch mehr Infos hier.

(Auf dem obersten Bild rechts sieht man übrigens eine französische Variante der Einmachglaslampe, die ich kürzlich erwähnt hatte. Diese hier ist aber aus Marmeladengläsern gemacht und kann bei The Collection auch bestellt werden.)
Zweitens: Mit »Paris secret et insolite«, einem ungewöhnlichen Reiseführer-Klassiker von Rodolphe Trouilleux, der schon in der x-ten Auflage herauskommt, und der von Touristen weniger besuchte, aber dafür umso interessante Besonderheiten und Sehenswürdigkeiten vorstellt, wie zum Beispiel Häuserfassaden mit skurrilen Details oder vergessene Winkel, Hinterhöfe und geheime Durchgänge. Inzwischen gehört auch ein Blog dazu. Fast alles gibt es allerdings nur auf Französisch; eine Buchausgabe ist immerhin in Englisch erhältlich. Und wer nur Deutsch kann, der bekommt in diesem Artikel des Schweizer Tagesanzeigers oder diesem bei Spiegel-Online zumindest ein paar Tipps.
Drittens: Mit dem Kurzfilm »Le ballon rouge« von Albert Lamorisse, in dem man sehr schön sehen kann, wie es vor noch gar nicht so langer Zeit, nämlich 1956, in Ménilmontant aussah …
Viertens: Und wo wir gerade bei Paris in den Fünfzigern waren — hier gibt es Flickr-Set mit Fotos aus den Sechzigern.
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If I planned to go to Paris again soon (which is not the case, unfortunately, but you never know …), this is how I would prepare for the trip:
1 With Pia Jane Bijkerk’s freshly released and already often recommended book »Paris: Made by Hand«. Pia presents 50 small and special shops or ateliers, in which you can see or buy handmade, inspiring, old and new combined things. She tells about the owners and their philosophy, as well. For almost everyone a website or even an online-store is mentionned — which is great for those of us who are not in Paris, but at home in front of their computer screens … More information here.
2 With »Paris secret et insolite«, an unusual travel guide classic by Rodolphe Trouilleux. The book features places, that are less visited by tourists, but nevertheless very interesting, such as building facades with whimsical details or forgotten corners, backyards and secret passageways. The book is available in English.
3 With the short film »Le ballon rouge« by Albert Lamorisse, where you can see how it looked like at Ménilmontant in 1956 …
4 And while talking about Paris in the fifties — here’s a beautiful Flickr set with photos from the sixties.