Wie sieht’s denn hier aus?

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Unter »Krimi« wurden folgende Beiträge veröffentlicht.


Noch ein Fernsehtipp – X:enius »Katzen«

Dass ich eine Kat­zen­freundin bin, dürfte meinen Lesern wohl schon klar sein. Daher war es eine tolle Sache, dass wir mit Visu­elle Zeiten am Film­schnitt der X:enius-Bei­träge für die Sen­dung »Katzen: Ver­göt­tert und ver­teu­felt« betei­ligt waren.

Sen­de­ter­mine: Mitt­woch, 20.07.2011 – 08:45 und 17:35 Uhr auf Arte.
Unser Auf­trag­geber war die AVE Gesell­schaft für Fern­seh­pro­duk­tion.

PS: Auf dem Foto oben sieht man übri­gens Molles besten Kumpel, unseren Nach­bars­kater.

PPS: Buch­tipp zur Sen­dung – »Fel­idae« von Akif Pirinçci, ein Krimi, der unter Katzen spielt. Aber Ach­tung: Dies ist kein Kin­der­buch! Etliche Men­schen scheinen das zu glauben.

PPPS: Hier gibt es eine aktu­elle Über­sicht wei­terer X:enius-Sen­de­ter­mine.


Meine Bücherverschenkliste

Hier ist’s momentan etwas ruhig, was daran liegt, dass ich mir mal Zeit nehmen sollte, um die Technik auf Vor­der­mann zu bringen. Bis ich mich dazu durch­ringen kann, räume ich aber lieber die Woh­nung auf und dabei stelle ich fest: Ich brauche mehr Platz — und muss mich von ein paar Büchern trennen. Hier die Liste der Bücher, die viel­leicht jemand anderem noch eine Freude bereiten könnten. Wenn Ihr so jemand seid, bitte ein­fach »hier« schreien:

Gra­fik­de­sign Koch­buch. Schnelle und effek­tive Layout-Lösungen (nett für Anfänger, nichts für Profis)
Visual The­saurus
(auch eher für Anfänger)
Animal Sket­ching
von Bild­hauer Alex­ander Calder (für Zeichner)
Neun­und­dreißig neunzig
von Frédéric Beig­beder (der übri­gens so wohnt)
Max hoch 3
, drei Krimis von Hen Her­manns (auch ein ehe­ma­liger Werber)
Ä von Max Goldt

07. März 2009

»Die Vipern von Montesecco« — Buch zu verschenken, #2

Simon hat mir neu­lich einen seiner Krimis geschenkt: Bern­hard Jau­manns »Die Vipern von Mon­tesecco« (2005). Jau­mann ist ein deut­scher Autor, der 1957 geboren wurde und ziem­lich viel in der Welt her­um­ge­kommen ist. Vor einigen Jahren hat man ihm den renom­mierten Glaus­er­preis ver­liehen — zwar für ein anderes seiner Werke, aber auch dieses hier hat hau­fen­weise gute Kri­tiken bekommen: hier bei­spiels­weise.

Mon­tesecco ist ein sehr kleines ita­lie­ni­sches Dorf, in dem nur wenige Leute leben. Nach zwei Todes­fällen gerät die Ord­nung im Dorf aus ihrem Gleich­ge­wicht; jeder ist ver­dächtig. Etwas Beson­deres an diesem Krimi ist, dass es keine wirk­liche Ermitt­ler­figur gibt. Alle Dorf­be­wohner ver­su­chen zusammen und gegen­ein­ander, mit den ihnen zur Ver­fü­gung ste­henden Mit­teln einen Schul­digen zu finden. Dabei folgen sie einer ganz eigenen ver­schro­benen Logik, wie es sie wohl nur in einer gut abge­schot­teten Gemein­schaft und in sehr heißen Som­mern geben kann. Das Innen­leben dieser Men­schen, ihre Gedan­ken­gänge und die von ihnen her­bei­kon­stru­ierten Zusam­men­hänge sind ganz groß­artig beschrieben.

Manchmal ist es gut, ein Buch zu lesen, das nicht ganz so span­nend ist, so dass man es auch mal weg­legen kann, wenn die Arbeit ruft, die Zug­fahrt zu Ende ist oder Freunde zu Besuch kommen wollen. »Die Vipern von Mon­tesecco« gehört für mich mit in diese Kate­gorie. Und trotzdem ist es ein sehr gutes Buch (auch wenn ich anchmal viel­leicht ein kleines biss­chen eine Iden­ti­fi­ka­ti­ons­figur ver­misst habe).

Leider kann ich nicht alle meine Krimis behalten, und diesen hier — obwohl schon ein wenig zer­lesen — würde ich gerne wei­ter­schenken. Möchte ihn jemand haben?

Update, 2. November 2008: Inzwi­schen ist das Buch in guten Händen gelandet und wird sich dann als nächstes via Book­Cros­sing auf eine hof­fent­lich weite Reise machen :)

19. Oktober 2008

»Die Flüchtige«

Kris­tine von der Uni Osna­brück betreibt die Kri­mikiste, ein sehr schönes Podcast-Blog mit Kri­mi­kri­tiken, und in ihren »Skan­di­na­vi­schen Wochen« stellt sie einen meiner Lieblings-Schwedenkrimis vor, näm­lich »Die Flüch­tige« von Karin Alv­tegen, von dem ich übri­gens auch noch ein Exem­plar zu ver­schenken hätte — bei Inter­esse bitte ein­fach melden!

Weil ich die Ermitt­ler­figur ori­gi­nell fand, habe ich Sibylla For­sen­ström auch in meiner Diplom­ar­beit in die Detektiv-Kategorie »Außen­seiter« mit auf­ge­nommen, oben die dazu­ge­hö­rige Dop­pel­seite. Ein paar wei­tere Bilder meines Kri­mi­buchs gibt’s hier.