Wie sieht’s denn hier aus?

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Unter »Bücher« wurden folgende Beiträge veröffentlicht.


Paris, Paris, Paris, Paris

Wenn ich demnächst mal wieder nach Paris fahren würde (was zwar leider nicht in Aussicht ist, aber wer weiß …?), dann wüsste ich schon ganz genau, wie ich mich am besten darauf vorbereite:

Erstens: Mit dem frisch herausgekommenen und bereits vielgelobten Buch von Pia Jane Bijkerk, »Paris: Made by Hand« (in Deutschland kann man’s über Amazon bekommen). Pia stellt hier 50 kleine und besondere Läden oder Ateliers vor, in denen es handgemachte, inspirierende, alte und neu kombinierte Sachen zu sehen und zu kaufen gibt. Nebenbei erzählt sie ein bisschen über die Besitzer und deren Philosophie. Super ist, dass zu fast allen auch eine Website oder gar ein Onlineshop genannt werden — ein schöner Trost, wenn man eben nicht in Paris ist, sondern zu Hause am Rechner sitzt … Noch mehr Infos hier.

(Auf dem obersten Bild rechts sieht man übrigens eine französische Variante der Einmachglaslampe, die ich kürzlich erwähnt hatte. Diese hier ist aber aus Marmeladengläsern gemacht und kann bei The Collection auch bestellt werden.)

Zweitens: Mit »Paris secret et insolite«, einem ungewöhnlichen Reiseführer-Klassiker von Rodolphe Trouilleux, der schon in der x-ten Auflage herauskommt, und der von Touristen weniger besuchte, aber dafür umso interessante Besonderheiten und Sehenswürdigkeiten vorstellt, wie zum Beispiel Häuserfassaden mit skurrilen Details oder vergessene Winkel, Hinterhöfe und geheime Durchgänge. Inzwischen gehört auch ein Blog dazu. Fast alles gibt es allerdings nur auf Französisch; eine Buchausgabe ist immerhin in Englisch erhältlich. Und wer nur Deutsch kann, der bekommt in diesem Artikel des Schweizer Tagesanzeigers oder diesem bei Spiegel-Online zumindest ein paar Tipps.

Drittens: Mit dem Kurzfilm »Le ballon rouge« von Albert Lamorisse, in dem man sehr schön sehen kann, wie es vor noch gar nicht so langer Zeit, nämlich 1956, in Ménilmontant aussah …

Viertens: Und wo wir gerade bei Paris in den Fünfzigern waren — hier gibt es Flickr-Set mit Fotos aus den Sechzigern.

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If I planned to go to Paris again soon (which is not the case, unfortunately, but you never know …), this is how I would prepare for the trip:

1 With Pia Jane Bijkerks freshly released and already often recommended book »Paris: Made by Hand«. Pia presents 50 small and special shops or ateliers, in which you can see or buy handmade, inspiring, old and new combined things. She tells about the owners and their philosophy, as well. For almost everyone a website or even an online-store is mentionned — which is great for those of us who are not in Paris, but at home in front of their computer screens … More information here.

2 With »Paris secret et insolite«, an unusual travel guide classic by Rodolphe Trouilleux. The book features places, that are less visited by tourists, but nevertheless very interesting, such as building facades with whimsical details or forgotten corners, backyards and secret passageways. The book is available in English.

3 With the short film »Le ballon rouge« by Albert Lamorisse, where you can see how it looked like at Ménilmontant in 1956 …

4 And while talking about Paris in the fifties — here’s a beautiful Flickr set with photos from the sixties.


Meine Bücherverschenkliste

Hier ist’s momentan etwas ruhig, was daran liegt, dass ich mir mal Zeit nehmen sollte, um die Technik auf Vordermann zu bringen. Bis ich mich dazu durchringen kann, räume ich aber lieber die Wohnung auf und dabei stelle ich fest: Ich brauche mehr Platz — und muss mich von ein paar Büchern trennen. Hier die Liste der Bücher, die vielleicht jemand anderem noch eine Freude bereiten könnten. Wenn Ihr so jemand seid, bitte einfach »hier« schreien:

Grafikdesign Kochbuch. Schnelle und effektive Layout-Lösungen (nett für Anfänger, nichts für Profis)
Visual Thesaurus
(auch eher für Anfänger)
Animal Sketching
von Bildhauer Alexander Calder (für Zeichner)
Neununddreißig neunzig
von Frédéric Beigbeder (der übrigens so wohnt)
Max hoch 3
, drei Krimis von Hen Hermanns (auch ein ehemaliger Werber)
Ä von Max Goldt

07. März 2009

Notizbuch für Streetart-Freunde

Super! Sherwood Forlee aus New York hat das Walls Notebook erfunden, ein Skizzen- oder Notizbuch mit Bildern von leeren Wänden für alle, die sich mal ein bisschen in Streetart üben wollen. Unter dem Menüpunkt Gallery kann man das sogar gleich online tun (man beachte meine schöne Katze).

Kaufen kann man das 160-Seiten-Buch ab Anfang März.


2× Buchcover

Gestern und heute sind mir gleich zwei tolle Archive für gute Buchtitelgestaltung empfohlen worden:

#1 ist Covers, ein Blog mit ausführlichen Infos, teilweise sogar Interviews mit Covergestaltern, das vom Designbüro Fwis aus Portland und New York betrieben wird. Und #2 ist das Book Cover Archive von Eric Jacobsen und Ben Pieratt aus Massachusetts. Hier kann man über 800 Cover von mehr als 180 Designern finden — darunter selbstverständlich auch einen meiner Favoriten, Jonathan Gray aus London. Ein Blog gehört auch noch dazu.

Nachtrag, 13. Januar 2009: Noch mehr Buchcover (aber deren Gestaltung ist eigentlich nicht das Wesentliche) gibt es in dieser schön gemachten Stop-Motion-Animation zu sehen, die von Apt Studio und Asylum Films zum Geburtstag eines Londoner Verlages gemacht wurde.


(Danke, swissmiss)

Nachtrag, 2. April 2009: Und noch ein Buchcover-Blog: The book design review. (Danke, Amy)

09. Januar 2009

»Die Vipern von Montesecco« — Buch zu verschenken, #2

Simon hat mir neulich einen seiner Krimis geschenkt: Bernhard Jaumanns »Die Vipern von Montesecco« (2005). Jaumann ist ein deutscher Autor, der 1957 geboren wurde und ziemlich viel in der Welt herumgekommen ist. Vor einigen Jahren hat man ihm den renommierten Glauserpreis verliehen — zwar für ein anderes seiner Werke, aber auch dieses hier hat haufenweise gute Kritiken bekommen: hier beispielsweise.

Montesecco ist ein sehr kleines italienisches Dorf, in dem nur wenige Leute leben. Nach zwei Todesfällen gerät die Ordnung im Dorf aus ihrem Gleichgewicht; jeder ist verdächtig. Etwas Besonderes an diesem Krimi ist, dass es keine wirkliche Ermittlerfigur gibt. Alle Dorfbewohner versuchen zusammen und gegeneinander, mit den ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln einen Schuldigen zu finden. Dabei folgen sie einer ganz eigenen verschrobenen Logik, wie es sie wohl nur in einer gut abgeschotteten Gemeinschaft und in sehr heißen Sommern geben kann. Das Innenleben dieser Menschen, ihre Gedankengänge und die von ihnen herbeikonstruierten Zusammenhänge sind ganz großartig beschrieben.

Manchmal ist es gut, ein Buch zu lesen, das nicht ganz so spannend ist, so dass man es auch mal weglegen kann, wenn die Arbeit ruft, die Zugfahrt zu Ende ist oder Freunde zu Besuch kommen wollen. »Die Vipern von Montesecco« gehört für mich mit in diese Kategorie. Und trotzdem ist es ein sehr gutes Buch (auch wenn ich anchmal vielleicht ein kleines bisschen eine Identifikationsfigur vermisst habe).

Leider kann ich nicht alle meine Krimis behalten, und diesen hier — obwohl schon ein wenig zerlesen — würde ich gerne weiterschenken. Möchte ihn jemand haben?

Update, 2. November 2008: Inzwischen ist das Buch in guten Händen gelandet und wird sich dann als nächstes via BookCrossing auf eine hoffentlich weite Reise machen :)

19. Oktober 2008

Lego

Wie schön, dass Legosteine erfunden worden sind! Ich kenne erwachsene Männer, die sich mit ihren Kumpels zu Legonachmittagen verabreden — und mir würde sowas sicher auch Spaß machen … Heute will ich eine kleine Sammlung von Legoprojekten zeigen.


{Fotos mit freundlicher Erlaubnis von Jan Vormann}

Jan Vormann ist Student an der Hochschule für Angewandte Kunst in Sankt Petersburg. Im letzten Jahr hatte er die tolle Idee, die altersschwachen Mauern des kleinen italienischen Ortes Bocchignano, etwa eine Stunde von Rom entfernt, mit Legosteinen auszubessern.
(via Please Sir)

Der Amerikaner Brendon Powell Smith hat die Bibel mit Legofotos nacherzählt. »Das 1. Buch L.« kam 2004 auch in Deutschland heraus.

Überhaupt sind Legos sowohl bei Profi- als auch Hobbygestaltern schon seit einiger Zeit extrem beliebt; es gibt für sie sogar ein eigenes Animationsfilmgenre, den Brickfilm, (der natürlich auch bei Youtube zahlreich vertreten ist).

Und weil ich in meinem Blog doch eigentlich viel mehr von meinen eigenen Arbeiten zeigen wollte, hier ein Auszug aus einem Fotobuch, das ich während des Grundstudiums gemacht habe: die Traumhäuser verschiedener Leute, die mir damals begegnet sind.


»Die Flüchtige«

Kristine von der Uni Osnabrück betreibt die Krimikiste, ein sehr schönes Podcast-Blog mit Krimikritiken, und in ihren »Skandinavischen Wochen« stellt sie einen meiner Lieblings-Schwedenkrimis vor, nämlich »Die Flüchtige« von Karin Alvtegen, von dem ich übrigens auch noch ein Exemplar zu verschenken hätte — bei Interesse bitte einfach melden!

Weil ich die Ermittlerfigur originell fand, habe ich Sibylla Forsenström auch in meiner Diplomarbeit in die Detektiv-Kategorie »Außenseiter« mit aufgenommen, oben die dazugehörige Doppelseite. Ein paar weitere Bilder meines Krimibuchs gibt’s hier.