Wie sieht’s denn hier aus?

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Unter »Einkaufsliste« wurden folgende Beiträge veröffentlicht.


Deutschsprachige Handmade-Magazine

Hand­made 2.0 ist weit und breit sicher­lich das unemo­tio­nalste Blog in Sachen Hand­made. Es klingt zwar nicht so, aber ich meine das durchaus positiv. Vor ein paar Tagen hat Anissa einen hüb­schen Über­blick über die aktu­ellen deut­schen Handmade-Magazine ver­öf­fent­licht, dem eigent­lich nichts hin­zu­zu­fügen ist.

Von Cut, Klein­format und Hand­made Kultur habe auch ich mir die jeweils erste(n) Aus­gaben ange­sehen; geblieben bin ich schließ­lich bei der Cut. Es stimmt zwar, dass sie recht fashion-lastig ist, und für meinen per­sön­li­chen Geschmack viel­leicht etwas zu sehr auf dieses Thema kon­zen­triert … Aber sie ist mit Abstand am ori­gi­nellsten gestaltet – detail­ver­liebt und zu großen Teilen tat­säch­lich auch hand­ge­macht im wahrsten Sinne des Wortes (hier und hier jeweils ein Bei­spiel von Anna Härlin), wäh­rend ihre Mit­streiter vom Edi­to­rial Design her auf mich zwar meist solide, aber wenig mutig wirken. Das ist ein biss­chen schade.


Ein schöner Ort: Ladenatelier Kleinstadtkind

Super: Mit dem Lade­nate­lier Klein­stadt­kind in der Oberen Herrn­gasse 9 hat Schwä­bisch Hall jetzt end­lich auch so einen kleinen, feinen Laden, in dem man hoch­wer­tigen hand­ge­machten Textil- und Desi­gnkram kaufen kann (sol­chen, den man sonst eigent­lich nur über Etsy, DaWanda und an ausge­wählten Orten in irgend­wel­chen Groß­städten bekommt).

Es gibt dort Karten, ori­gi­nelle Bas­tel­bögen, Anste­cker, Auf­näher, Kissen, Shirts und sehr tolle Lampen aus alten Tee­tassen.

Eine eigene Web­site hat das Läd­chen bisher nicht, aber hier gibt es noch eine Menge wei­terer Infos.

 

Lade­nate­lier Klein­stadt­kind
Obere Herrn­gasse 9, Schwä­bisch Hall
Telefon 0791/4939522
geöffnet Mi & Fr 10–12 und 14–16 Uhr, Sa 10–13 Uhr

 

Nach­trag, 2013

Klein­stadt­kind ist nicht mein Laden. Ich habe ihn hier vor­ge­stellt, weil es mir selbst dort sehr gut gefallen hat. Anfragen an den Laden können über die oben genannte Tele­fon­nummer gestellt werden.


Veröffentlichung in japanischem Designbuch: »More Graphic Simplicity«

Kleines Vor­schau­bild: Visu­elle Zeiten in »More Gra­phic Sim­p­li­city«

PIE Books ist ein Fach­verlag für Desi­gn­bü­cher aus Tokyo. Im Jahr 2008 hat er das Buch »Gra­phic Sim­p­li­city« her­aus­ge­bracht. Darin geht es um fol­gendes Thema:

»Sim­p­li­city is an ulti­mate ele­ment in design, but it is also dif­fi­cult for desi­gners to reach the level of sophisti­ca­tion in this point of view.«

Das Buch war so erfolg­reich, dass es nun einen Nach­folger gibt: »More Gra­phic Sim­p­li­city«. Wir haben uns riesig gefreut, als uns der Verlag Ende letzten Jahres kon­tak­tierte und unsere Arbeiten für die Kita Fer­schweiler darin vor­stellen wollte. Nachdem der Tsu­nami im ver­gan­genen März Teile der Papier­fa­briken zer­stört und damit auch die Ver­öf­fent­li­chungs­pläne durch­ein­an­der­ge­rüt­telt hatte, ist es nun soweit – ab Ende Sep­tember 2011 wird das knapp 200 Seiten dicke, über DIN-A4-große Hardcover-Buch in Deutsch­land erhält­lich sein. Hier könnt Ihr es jetzt schon vor­be­stellen.

Our work for Kita Fer­schweiler is fea­tured in »More Gra­phic Sim­p­li­city« – a follow up to the suc­cessful design book »Gra­phic Sim­p­li­city« by Japa­nese publisher PIE Books, Tokyo.


Charlotte Perriand: der schönste Stuhl der Welt

Auf die Frage, wer denn den schönsten Stuhl der Welt ent­worfen hat, würden die meisten ver­mut­lich mit »Verner Panton!« ant­worten. Aber viel­leicht ist sein Stuhl auch ein­fach nur der bekann­teste.

Für mich ist diese Frage schon seit einiger Zeit geklärt. Mein schönster Stuhl der Welt wurde in den Sech­ziger Jahren für die fran­zö­si­sche Ski-Station Les Arcs ent­worfen. Das Design wird Char­lotte Per­riand (1903–1999) zuge­schrieben. Offenbar war wohl ein grö­ßeres Team für die Gesamt­ge­stal­tung des Resorts ver­ant­wort­lich, zu dem maß­geb­lich auch Le Cor­bu­sier gehörte.

Der Stuhl besteht aus Leder und Stahl. Es gibt ver­schie­dene Vari­anten, manchmal ist das Leder ein­ge­färbt, manchmal der Stahl schwarz, aber die »natur­be­las­sene« Ver­sion gefällt mir ein­deutig am besten. Wie man sich vor­stellen kann, sind diese Stühle heute recht selten zu finden und natür­lich auch nicht beson­ders günstig. Ich per­sön­lich finde es nicht wichtig, dass alle Stühle um einen Tisch herum die glei­chen sind; mir würde also schon ein ein­ziger davon genügen. Sollte da also zufällig so einer bei einem meiner Lesern im Keller rum­stehen, und er wird nicht gebraucht …

Mehr Infos über Char­lotte Per­riand.

(Zwei Blogs nur über Stühle: hier & hier)


Bai Jia Bei #36

Ein schönes Stück Stoff vom Starn­berger See! Vielen lieben Dank an Chris­tine, die es mir geschickt hat.

Jetzt brauche ich nur noch 15 wei­tere Stücke Stoff, bis ich die 100 für Jan­nohs Decke zusammen habe.

PS: Mit in Chris­tines Umschlag lagen zwei hüb­sche Bon­bon­pa­ckungen, die aus­drück­lich nicht für Jannoh bestimmt waren … Süßig­keiten sind natür­lich per se eine tolle Sache, und in diesem Fall stammen die Bon­bons auch noch von einer aus­ge­spro­chen sym­pa­thi­schen Firma. Hiermit erkläre ich mich bereit, dem nächsten Stof­f­e­in­sender eine der beiden Packungen abzu­geben!


What I wore today #12: Nachtrag

Ohja – schlimm, wie ich bei diesem Wetter durch die Gegend laufen muss, wenn alle unsere Schirme (und wir haben min­des­tens vier) im Auto liegen, und jemand anderes damit unter­wegs ist …

Tolle Haus­schuhe von Col­lé­gien aus Süd­frank­reich, Socken von Fräu­lein Prus­se­lise aus Trier.
Alle anderen
/ Best-of.


»Keksherz«


{Foto mit freund­li­cher Erlaubnis von corazón de gal­leta}

Auf Ari, die eigent­lich Ari­adna heißt, bin ich über einen Bei­trag von Jodii auf­merksam geworden. Sie ist 30 Jahre alt, lebt in Bar­ce­lona und ist selb­stän­dige Wer­be­tex­terin. Ihr Studio Haiku hat sie zusammen mit ihrem Freund unge­fähr zur glei­chen Zeit gegründet wie wir unseres … Tolle Sachen machen die beiden! Nebenbei besitzt Ari einen hüb­schen Etsy-Shop, in dem sie so coole Hals­ketten wie im Bild oben ver­kauft. Wie ihr Laden einmal heißen soll, hat sie sich schon als Kind über­legt: corazón de gal­leta – Keks­herz.

Außerdem hat sie ein lus­tiges Blog, in dem sie Bilder sam­melt auf denen man Gesichter erkennen kann. Das Blog-Design hat sie von ihrem Freund zum Geburtstag bekommen :)

(Apropos Gesichter erkennen: François und Jean Robert haben solche Gesichter auch schon mal gesam­melt, und zwar bereits seit den Sieb­zi­gern. 2005 haben sie ihre Samm­lung in Buch­form ver­öf­fent­licht.)

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Ari, short for Ari­adna, is 30 years old and lives in Bar­ce­lona where she works as a copy­writer. About one year ago, she and her boy­friend decided to start their own crea­tive studio called Haiku. And besides, she is the owner of a lovely Etsy-shop, corazón de gal­leta, where you can buy neck­laces made of tiny coloured pen­cils. I like how she found the name for her shop:

»When I was a child, I made myself a lovely purse using a box of coo­kies to help get­ting the shape I wanted. That’s when I decided the day I had a shop it would be called corazón de gal­leta (cookie heart in spa­nish)

On her blog, Ari shows photos of objects that have faces – inclu­ding her own finds and those that people send her. The blog design was a birthday pre­sent from her boy­friend!

(Speaking of collec­ting objects with faces: François and Jean Robert have done so, too. They have published a great book with their collec­tion in 2005.)


What I wore today #10


Ein schöner Ort: das Kaffeehaus Hagen in Heilbronn

Den­je­nigen zufolge, die dort leben, ist man in Heil­bronn nicht gerade mit hüb­schen Cafés ver­wöhnt. Umso schöner war die Über­ra­schung, als mir Freunde neu­lich das Kaf­fee­haus Hagen gezeigt haben. Das große rote Back­stein­ge­bäude liegt etwas außer­halb des Zen­trums in der Chris­toph­straße. Abge­sehen vom Café selbst (im ersten Stock) befindet sich im Erd­ge­schoss des Gebäudes auch noch ein Laden, in dem man neben Kaffee und Tee auch aller­hand Fein­kost­be­son­der­heiten bekommen kann. Es gibt da eine große, tolle Aus­wahl an aus­ge­fal­lenen Honig- und Mar­me­la­den­spe­zia­li­täten, wie man sie sonst gar nicht so oft findet — zum Bei­spiel auch meinen aller­neusten Lieb­lings­brot­auf­strich »Butter Orange Cheese« von Elsenham.


Häkelhocker


{Foto mit freund­li­cher Erlaubnis von Ingrid Jansen}

Ingrid Jansen kommt aus Dor­drecht in den Nie­der­landen und hat vor einigen Jahre begonnen, lus­tige Hocker aus alten Latten zu bauen und mit bunten Häkel­über­zügen zu beziehen. Eines Tages wurde aus dieser guten Idee eine eigene kleine Firma namens Wood & Wool Stool, über die sie inzwi­schen auch wei­tere schöne Recycle- und Häkel­pro­dukte anbietet.
Ein Blog hat Ingrid übri­gens auch und ein Inter­view mit ihr gibt’s bei Bloesem.

Ingrid Jansen lives in Dor­drecht in the Nether­lands. A few years ago, she had the idea to make a stool from old wood with a cro­cheted slip­cover. This is how her little com­pany called Wood & Wool Stool started. Today, she offers a variety of very nice recy­cled and cro­cheted pro­ducts.
Ingrid has her own blog, and there’s an inter­view with her over at Bloesem’s.