Wie sieht’s denn hier aus?

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Unter »Erfreuliches« wurden folgende Beiträge veröffentlicht.


Was mache ich eigentlich den ganzen Tag? #7

Ein Papiermusterset mit Beispielen von Druckveredlungsarten zu ge­stalten, dürfte für die meisten Print-Designer ein wahres Traumprojekt sein. Meine Kollegen von Wehr & Weissweiler kennen sich auf diesem Gebiet bestens aus und hatten vor Kurzem den Auftrag, ein solches Set zu konzipieren und umzusetzen – nämlich die Musterbox der Wolf Manu­faktur.

Und, juchhu, ich durfte dabei ein bisschen mitmischen …

Noch mehr Bilder und Infos gibt es hier. Viel besser sieht man die ganzen Sonderfarben, Laserstanzungen, den partiellen UV-Lack, die Heißfolien- und Blindprägungen natürlich in echt.

Nachtrag: Hey, die Box wird heute sogar im Fontblog gelobt!

Und noch ein zweiter Nachtrag: In diesem Film kann man sehen, wie eine der Laserstanzungen für die Musterbox entsteht.


Ein schöner Ort: Ladenatelier Kleinstadtkind

Super: Mit dem Ladenatelier Kleinstadtkind in der Oberen Herrngasse 9 hat Schwäbisch Hall jetzt endlich auch so einen kleinen, feinen Laden, in dem man hochwertigen handgemachten Textil- und Designkram kaufen kann (sol­chen, den man sonst eigentlich nur über Etsy, DaWanda und an ausge­wählten Orten in irgendwelchen Großstädten bekommt).

Es gibt dort Karten, originelle Bastelbögen, Anstecker, Aufnäher, Kissen, Shirts und sehr tolle Lampen aus alten Teetassen.

Eine eigene Website hat das Lädchen bisher nicht, aber hier gibt es noch eine Menge weiterer Infos.

 

Ladenatelier Kleinstadtkind
Obere Herrngasse 9, Schwäbisch Hall
Telefon 0791/4939522
geöffnet Mi & Fr 10–12 und 14–16 Uhr, Sa 10–13 Uhr

 

Nachtrag, 2013

Kleinstadtkind ist nicht mein Laden. Ich habe ihn hier vorgestellt, weil es mir selbst dort sehr gut gefallen hat. Anfragen an den Laden können über die oben genannte Telefonnummer gestellt werden.


Was mache ich eigentlich den ganzen Tag? #6

Soeben haben wir einen kurzen Imagefilm für den Baustoffhändler bausep GmbH fertiggestellt. Dafür haben wir Dämm­stoffe, Dachziegel und weitere Baumaterialien in Stop-Motion-Technik zum Leben erweckt.

Dabei bekamen wir tolle Unterstützung von Leuten, mit denen wir immer wieder gerne zusammenarbeiten, nämlich von Thomas Kaufmann bei den Animationen und von Vadim Belokovsky bei der Kameraarbeit.

Die Fotos oben zeigen ein paar Impressionen von den Dreharbeiten im Odenwald. Den fertigen Film gibt es unter anderem hier zu sehen.


Veranstaltungstipp: König Bansah und Julian Zimmermann in Schwäbisch Hall

Gestern noch auf der Typo London, morgen schon in Schwäbisch Hall …
Julian Zimmermann aus Mannheim hatte mit seinem tollen Corporate Design für König Bansah aus Hohoe / Ghana (der in seinem bürgerlichen Leben Kfz-Mechaniker in Ludwigshafen ist) schon im letzten Jahr in Fachkreisen großes Aufsehen erregt. Deswegen freue ich mich riesig, dass die Wirtschaftsjunioren Hohenlohe-Franken es geschafft haben, die beiden für einen Vortrag nach Schwäbisch Hall zu holen.

 

Ort: VR Bank Schwäbisch Hall (Kocherquartier)
Uhrzeit: 19.00 Uhr
(Anmeldung erforderlich – ich weiß leider nicht, ob es noch Plätze gibt)

 

PS: Wie ich gesehen habe, existiert auch ein neues Projekt: mit Hilfe einer Spendenaktion soll in Ghana eine Schule gebaut werden.


Kölner Brückengrün

Heute schließe ich hier vermutlich bei einigen eine Bildungslücke: So ungefähr sieht es nämlich aus, das sogenannte Kölner Brückengrün.

Bis vor Kurzem wusste ich selbst auch nicht, dass dieser Farbton einen eigenen Namen hat. Dabei steckt eine ganz interessante Geschichte dahinter. Die Farbe wurde 1929 für … tataa … die Kölner Brücken ent­wickelt, weil der damalige Bürgermeister, Konrad Adenauer, sich einen Grünton wünschte, der (Kupfer-)­Pa­tina glich. Das Chrom(III)­oxid-Grün erfreut sich noch heute großer Beliebtheit – vielleicht auch, weil es so wetter­fest ist. Nach­lesen kann man das alles zum Beispiel bei Wikipedia.

Hätte es jemand gewusst?


Veröffentlichung in japanischem Designbuch: »More Graphic Simplicity«

Kleines Vorschaubild: Visuelle Zeiten in »More Graphic Simplicity«

PIE Books ist ein Fachverlag für Designbücher aus Tokyo. Im Jahr 2008 hat er das Buch »Graphic Simplicity« herausgebracht. Darin geht es um folgendes Thema:

»Simplicity is an ultimate element in design, but it is also difficult for designers to reach the level of sophistication in this point of view.«

Das Buch war so erfolgreich, dass es nun einen Nachfolger gibt: »More Graphic Simplicity«. Wir haben uns riesig gefreut, als uns der Verlag Ende letzten Jahres kontaktierte und unsere Arbeiten für die Kita Ferschweiler darin vorstellen wollte. Nachdem der Tsunami im vergangenen März Teile der Papierfabriken zerstört und damit auch die Veröffentlichungspläne durcheinandergerüttelt hatte, ist es nun soweit – ab Ende September 2011 wird das knapp 200 Seiten dicke, über DIN-A4-große Hardcover-Buch in Deutschland erhältlich sein. Hier könnt Ihr es jetzt schon vorbestellen.

Our work for Kita Ferschweiler is featured in »More Graphic Simplicity« – a follow up to the successful design book »Graphic Simplicity« by Japanese publisher PIE Books, Tokyo.


Hirschkäfer bei Flugversuch

im Mai in Heilbronn

Noch nie (!) zuvor hatte ich einen lebendigen Hirschkäfer gesehen. Die sind ja ganz schön groß …

Kein Wunder, wenn’s da mit dem Fliegen nicht immer gleich auf Anhieb klappt. Dieser arme Kerl ist mindestens viermal unsanft auf den Rücken geplumpst, bis es dann endlich losgehen konnte.


Noch’n Interview


Bei EardrumsPop ist ein Interview mit mir erschienen. Und ein paar Bilder gibt es auch zu sehen :-)

EardrumsPop has just published an interview with me.


Erdbeertriumph

Ha! Nicht nur, dass meine neue Erdbeerpflanze schon ganze zwei Wochen meiner Pflege überlebt hat. Da entdecke ich heute doch tatsächlich schon die erste sehr ansehnliche Erdbeere – wow.

My new strawberry plant is still alive, and has already grown its very first beautiful strawberry :)


»Today I saw«

Jill Wignall lebt in England und zeichnet seit fast einem Jahr täglich eine Kleinigkeit aus ihrem Alltag auf eine Postkarte, die sie dann in die Welt hinaus schickt. Tolle Idee (und gutes Durchhaltevermögen …). Heute ist eine ihrer Karten bei mir angekommen! Danke, Jill.

Das Motiv war übrigens super gewählt: Seit ein paar Tagen besitze nämlich auch ich eine Erdbeerpflanze :)

Jill Wignall lives in England. Every day for almost one year, she draws something she saw onto a postcard. And then she sends it to somebody. What a great idea! Today, I found one of her postcards in our post box. Thanks, Jill!

Only few days ago, I got my own strawberry plant …

Nachtrag, 26. Mai 2010: Schaut mal – für alle, die traurig waren, dass das »Today I saw«-Projekt bald zu Ende geht, plant Jill zum Abschluss einen großen Postcard Swap. Bis zum 4. Juni kann man sich noch zum Mitmachen anmelden.