Wie sieht’s denn hier aus?

Archiv:

Unter »Film« wurden folgende Beiträge veröffentlicht.


»Build Anything« von Studiocanoe

Habt Ihr schon diesen netten Legofilm gesehen? Temujin Doran aus London hat ihn gemacht (inklusive Musik). Damit hat er es diesen Sommer sogar bis nach Cannes geschafft.

(via ManMade DIY)

25. Oktober 2010

»Dot«: Mini-Stop-Motion


Habt Ihr dieses Filmchen schon gesehen? Aardman hat für einen Mobiltelefonhersteller einen Stop-Motion-Film mit der bisher anscheinend kleinsten Animationsfigur der Welt gedreht. Nett!
Hier das Making-of.

(via)

22. September 2010

»Auf Reisen mit Tim und Struppi«

Gestern bin ich ohne Zahnschmerzen zum Zahnarzt gegangen und mit wiedergekommen. Daher habe ich kurzerhand beschlossen, mich vors Fernsehen zu setzen. Zufälligerweise kam dort nicht nur Schrott, sondern ich habe auf Arte die fünfteilige Reihe »Auf Reisen mit Tim und Struppi« entdeckt. Da ich unter meinen Lesern mindestens zwei Tim-und-Struppi-Fans vermute, will ich diesen Fernsehtipp gleich mal weitergeben:

»In jeder Folge wird die Geschichte eines bestimmten Albums an den jeweiligen Originalschauplätzen nacherzählt.«

Dabei werden geschichtliche und persönliche Hintergründe beleuchtet und, immer wenn es sich anbietet, Realbilder mit Hergés Zeichnungen verknüpft.

Bis einschließlich Freitag werden die Folgen jeweils um 19:30 Uhr gesendet. Wer sie verpasst, kann sie immerhin für kurze Zeit in der Arte-Mediathek anschauen oder hier gleich die entsprechende Reise buchen …

– – –

Nachtrag: Die Reihe wird vom 27. September bis zum 1. Oktober 2010 jeweils um 14 Uhr wiederholt.

21. September 2010

Tomi Ungerer in Schwäbisch Hall

In Schwäbisch Hall wird im Vergleich zu anderen kleinen Städten in kultureller Sicht recht viel geboten. Ich denke, das liegt an unserer etwas »isolierten« Lage, bei der alle größeren Städte ein ganzes Stück entfernt sind.

Ein Beispiel dafür ist die Kunsthalle Würth, die regelmäßig hochkarätige Künstler in die Stadt holt, zuletzt Tomi Ungerer. Heute war Finissage der viermonatigen Ausstellung, und Ungerer selbst war zu einer Signierstunde gekommen. Dazu gab’s nette Jazzmusik am Klavier.

Die Schlange war sehr lang, und der bald 80-jährige Ungerer schon ein bisschen müde, als ich an die Reihe kam. Da ich den Mondmann, eines meiner liebsten Kindheitsbücher, nicht zur Hand hatte, habe ich mir ein Bild signieren lassen, das ich in seinem großen Katzenbuch gefunden habe: es ist ein collagiertes Kätzchen aus Sicherheitsmustern! Ha – ist der doch schon lange vor mir auf die Idee gekommen, mit diesen Mustern zu arbeiten …

PS: Gerade entdeckt – Der Mondmann als Kurzfilm von 2007.
Interessant.


Wie (manchmal) Werbespots gemacht werden

Bei der Konzeption dieses Versicherungs-Spots hat man sich ganz offenbar stark am Kinofilm »High Fidelity« orientiert.

Ich finde, es ist sehr schwierig, dies zu bewerten; interessant anzuschauen ist es allemal.

(via rivva)

Update: Anscheinend hat man sich große Mühe gegeben, das Video aus dem gesamten Internet zu entfernen. Hier kann man es zurzeit noch anschauen.


Die Geschichte des Ringelshirts

Ringelpullover findet jeder toll. Chance hat 2010 eine ganze Kollektion drum herum entworfen. Das Interessanteste daran ist der nette zeitliche Überblick über Streifen-Shirts seit 1858, den man auf der Website in Form einer kleinen Zeitleiste finden kann.
(via)

Notiz am Rande: Noch mehr Streifen, diesmal längs und auf Schürzen, gibt es in diesem gut gemachten Filmchen über zwei charmante New Yorker Schokoladenhersteller zu bewundern. (via)


Nantes

Neulich ist Ronald nach Nantes gefahren. Dort wurde »Birnbaum« im Rahmen einer Veranstaltung des Centre Culturel Franco-Allemand CCFA gezeigt, die zum Ziel hatte, alte und junge Menschen näher zusammenzubringen. Da bot der Film natürlich genügend Diskussionsstoff. Anschließend gab es eine Podiumsdiskussion zum Thema »Die Darstellung des Alters im Film«. Hier und hier sind dazu zwei schöne Filmbesprechungen (auf Französisch) erschienen.

Leider konnte ich in Nantes nicht dabei sein, also hat Ronald mir Fotos mitgebracht: Dieser riesige (nämlich zwölf Meter hohe!) Maschinen-Elefant ist vermutlich die beste Sehenswürdigkeit der ganzen Stadt. Er trottet dort einfach so über die Île de Nantes, und ab und zu trompetet er auch mal und versprüht mit seinem Rüssel eine Ladung Wasser …

Tja, nicht nur Jules Verne hätte da seine Freude dran gehabt …

PS: Stéphan Muntaner aus Marseille macht für die Machines de l’Île seit einigen Jahren ziemlich coole Steampunk-Plakate. Früher war Muntaner Teil der Designergruppe Tous des K (jetzt C-Ktre). Inzwischen ist er in Frankreich wohl schon so berühmt ist, dass er keine eigene Website mehr braucht … Hier findet man zumindest eine ganz gute Übersicht, hier gibt es eines der Plakate auch zu kaufen.


Noch’n Musikvideo: »This Too Shall Pass« von OK Go

Als ich noch zur Schule ging, habe ich (im Kunstunterricht!) mal eine Luftballonzerplatzmaschine gebaut. Man musste auf der einen Seite an einem Hebel drehen, und dann ist über eine leere Nähgarnspule ein Mechanismus in Gang gesetzt worden, der dazu geführt hat, dass irgendwo am anderen Ende eine Nadel in einen Luftballon stach.

Die Band OK Go aus Chicago ist für ihre spaßigen Musikvideo-Ideen ja längst bekannt. Jetzt haben sie zusammen mit Syyn Labs in hingebungsvoller Kleinarbeit an einer Konstruktion gebaut, die meine tolle Maschine von damals ziemlich blass aussehen ließe … (via)

Nachtrag, 5. März 2010: »Meet the makers« — ein kleines Interview über die Entstehung.

04. März 2010

Gute Laune per Kunstgeschichte


{70 Million by Hold Your Horses! from L’Ogre on Vimeo}

Hold Your Horses! ist eine sympathische Band aus Paris, die ich soeben über Spreeblick kennengelernt habe und die Ende Februar ein lustiges neues Video veröffentlicht hat. Darin werden quer durch die Kunstgeschichte mal eben alle Klassiker nachgestellt, die einem so einfallen. Die Idee mag vielleicht nicht ganz neu sein, aber selten hat mir sowas derart gute Laune bereitet. Und ein hübsches Lied ist »70 Million« ohnehin …

Wer nicht alle Kunstwerke zuordnen kann, dem wird hier bei Flickr geholfen, wo jemand freundlicherweise schon mal einen Spickzettel vorbereitet hat.

02. März 2010

»Birnbaum« in Marburg

Liest hier jemand aus Marburg mit? Dann hätte ich da nämlich einen Veranstaltungstipp: Am nächsten Mittwoch, den 20. Januar 2010, startet dort im Kulturzentrum g-werk die monatliche Filmreihe KurzFilmSnack. Das Programm der Auftaktveranstaltung wird aus neun Kurzfilmen bestehen, die von der FBW (Filmbewertungsstelle Wiesbaden) mit dem Prädikat »wertvoll« oder »besonders wertvoll« ausgezeichnet wurden. Um 20 Uhr geht’s los und unser »Birnbaum« wird der Eröffnungsfilm sein. Dazu gibt es Tapas und Fingerfood …