Wie sieht’s denn hier aus?

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Unter »Film« wurden folgende Beiträge veröffentlicht.


»Nowhere Near Here«

Was macht ein sehr kleiner leuchtender Hund nachts in den Straßen von Oxford? Eigentlich nichts besonderes. Dennoch ist das Video von Street Artist Pahnl durchaus etwas besonderes geworden.

»In the end though, all I want to do is make people smile.«

schreibt Pahnl über sich selbst, und ich glaube, das klappt in diesem Fall ganz gut. Musik- und Bildebene greifen hier nahezu perfekt ineinander. Mit seiner Mischung aus Stopmotion und Lightpaintings ist es ihm gelungen, dieses »Schwebende« von Röyksopps What Else Is There? (2005) auch ins Visuelle zu übertragen. (Hier übrigens das Originalvideo – da schwebt’s ja auch schon ganz schön …)

Mehr Infos zu Pahnls Version gibt es hier, und ein paar schöne Prints davon gäbe es auch zu bestellen. (gefunden: via)

04. Februar 2011

Wir können nicht geradeaus gehen

Schon gewusst? Irgendwann wird wohl jemand die Antwort herausfinden, und ich bin schon gespannt drauf.

Sehr schön animiert von Benjamin Arthur für npr. (via)

19. Januar 2011

Where is the sun?


Passend zum Wetter – »Spicks and Specks«, ein Ohrwurm der Bee Gess von 1966. So sahen Musikvideos vor über 40 Jahren aus.

(Kurioser Fakt am Rande: nur zwei Jahre später wurde Barry Gibb anscheinend zum schönsten Mann der Welt erkoren.)

07. November 2010

»Build Anything« von Studiocanoe

Habt Ihr schon diesen netten Legofilm gesehen? Temujin Doran aus London hat ihn gemacht (inklusive Musik). Damit hat er es diesen Sommer sogar bis nach Cannes geschafft.

(via ManMade DIY)

25. Oktober 2010

»Dot«: Mini-Stop-Motion


Habt Ihr dieses Filmchen schon gesehen? Aardman hat für einen Mobiltelefonhersteller einen Stop-Motion-Film mit der bisher anscheinend kleinsten Animationsfigur der Welt gedreht. Nett!
Hier das Making-of.

(via)

22. September 2010

»Auf Reisen mit Tim und Struppi«

Gestern bin ich ohne Zahnschmerzen zum Zahnarzt gegangen und mit wiedergekommen. Daher habe ich kurzerhand beschlossen, mich vors Fernsehen zu setzen. Zufälligerweise kam dort nicht nur Schrott, sondern ich habe auf Arte die fünfteilige Reihe »Auf Reisen mit Tim und Struppi« entdeckt. Da ich unter meinen Lesern mindestens zwei Tim-und-Struppi-Fans vermute, will ich diesen Fernsehtipp gleich mal weitergeben:

»In jeder Folge wird die Geschichte eines bestimmten Albums an den jeweiligen Originalschauplätzen nacherzählt.«

Dabei werden geschichtliche und persönliche Hintergründe beleuchtet und, immer wenn es sich anbietet, Realbilder mit Hergés Zeichnungen verknüpft.

Bis einschließlich Freitag werden die Folgen jeweils um 19:30 Uhr gesendet. Wer sie verpasst, kann sie immerhin für kurze Zeit in der Arte-Mediathek anschauen oder hier gleich die entsprechende Reise buchen …

– – –

Nachtrag: Die Reihe wird vom 27. September bis zum 1. Oktober 2010 jeweils um 14 Uhr wiederholt.

21. September 2010

Tomi Ungerer in Schwäbisch Hall

In Schwäbisch Hall wird im Vergleich zu anderen kleinen Städten in kultureller Sicht recht viel geboten. Ich denke, das liegt an unserer etwas »isolierten« Lage, bei der alle größeren Städte ein ganzes Stück entfernt sind.

Ein Beispiel dafür ist die Kunsthalle Würth, die regelmäßig hochkarätige Künstler in die Stadt holt, zuletzt Tomi Ungerer. Heute war Finissage der viermonatigen Ausstellung, und Ungerer selbst war zu einer Signierstunde gekommen. Dazu gab’s nette Jazzmusik am Klavier.

Die Schlange war sehr lang, und der bald 80-jährige Ungerer schon ein bisschen müde, als ich an die Reihe kam. Da ich den Mondmann, eines meiner liebsten Kindheitsbücher, nicht zur Hand hatte, habe ich mir ein Bild signieren lassen, das ich in seinem großen Katzenbuch gefunden habe: es ist ein collagiertes Kätzchen aus Sicherheitsmustern! Ha – ist der doch schon lange vor mir auf die Idee gekommen, mit diesen Mustern zu arbeiten …

PS: Gerade entdeckt – Der Mondmann als Kurzfilm von 2007.
Interessant.


Wie (manchmal) Werbespots gemacht werden

Bei der Konzeption dieses Versicherungs-Spots hat man sich ganz offenbar stark am Kinofilm »High Fidelity« orientiert.

Ich finde, es ist sehr schwierig, dies zu bewerten; interessant anzuschauen ist es allemal.

(via rivva)

Update: Anscheinend hat man sich große Mühe gegeben, das Video aus dem gesamten Internet zu entfernen. Hier kann man es zurzeit noch anschauen.


Die Geschichte des Ringelshirts

Ringelpullover findet jeder toll. Chance hat 2010 eine ganze Kollektion drum herum entworfen. Das Interessanteste daran ist der nette zeitliche Überblick über Streifen-Shirts seit 1858, den man auf der Website in Form einer kleinen Zeitleiste finden kann.
(via)

Notiz am Rande: Noch mehr Streifen, diesmal längs und auf Schürzen, gibt es in diesem gut gemachten Filmchen über zwei charmante New Yorker Schokoladenhersteller zu bewundern. (via)


Nantes

Neulich ist Ronald nach Nantes gefahren. Dort wurde »Birnbaum« im Rahmen einer Veranstaltung des Centre Culturel Franco-Allemand CCFA gezeigt, die zum Ziel hatte, alte und junge Menschen näher zusammenzubringen. Da bot der Film natürlich genügend Diskussionsstoff. Anschließend gab es eine Podiumsdiskussion zum Thema »Die Darstellung des Alters im Film«. Hier und hier sind dazu zwei schöne Filmbesprechungen (auf Französisch) erschienen.

Leider konnte ich in Nantes nicht dabei sein, also hat Ronald mir Fotos mitgebracht: Dieser riesige (nämlich zwölf Meter hohe!) Maschinen-Elefant ist vermutlich die beste Sehenswürdigkeit der ganzen Stadt. Er trottet dort einfach so über die Île de Nantes, und ab und zu trompetet er auch mal und versprüht mit seinem Rüssel eine Ladung Wasser …

Tja, nicht nur Jules Verne hätte da seine Freude dran gehabt …

PS: Stéphan Muntaner aus Marseille macht für die Machines de l’Île seit einigen Jahren ziemlich coole Steampunk-Plakate. Früher war Muntaner Teil der Designergruppe Tous des K (jetzt C-Ktre). Inzwischen ist er in Frankreich wohl schon so berühmt ist, dass er keine eigene Website mehr braucht … Hier findet man zumindest eine ganz gute Übersicht, hier gibt es eines der Plakate auch zu kaufen.