Wie sieht’s denn hier aus?

Archiv:

Unter »Fotografie« wurden folgende Beiträge veröffentlicht.


Märzrückblick: Nebel

Wie andere das machen:
Paul Octavious aus Chicago hat über zwei Jahre hinweg einen Hügel fotografiert — Same hill different day.
Das Riesenprojekt von Jana mit circa 200 Teilnehmern — zwölf 2010.

31. März 2010

Analogfotos

Dieses Bild hat Ronald mit der alten Analogfotoausrüstung gemacht, die mein Vater uns vor Kurzem überlassen hat (samt Teleobjektiv und nicht mehr datierbarem 36er-Film). Ich bin sehr begeistert von den tollen »Effekten«.

Und bevor jemand fragt: Ja — ich habe mir wirklich vorgenommen, nicht so viele Katzenbilder zu bloggen, aber unsere Molle ist halt nicht nur die coolste Katze der Welt, sondern obendrein auch noch das schönste Motiv …


Hallia Venezia

Seit 1998 hat Schwäbisch Hall seine eigene Art von Fastnacht. »Hallia Venezia« ist inspiriert vom venezianischen Karneval und findet immer acht Tage vor Rosenmontag statt. In aufwendigen selbstgemachten Kostümen, die sich an den »Prototypen« aus Venedig orientieren, streifen die Verkleideten stumm und geheimnisvoll durch die Altstadt. Es gibt keine Musik (zumindest die längste Zeit über) oder sonst irgendetwas, das an die rheinländische Variante mit all ihrem Krach erinnern würde.

Und dadurch, dass man absolut nicht erkennen kann, wer sich hinter den Masken verbirgt, bekommt das Ganze eine fast unheimliche Note. Fast — denn um die Maskierten herum tummeln sich Unmengen an Fotografen, die zum Teil von weit her angereist kommen. In diesem Jahr haben wir uns auch unter sie gemischt, und ich finde, es sind ein paar wirklich schöne Bilder entstanden: hier zu sehen.


»Le fil rouge«

Muriel Décaillet lebt in Genf und ist Künstlerin. Seit September 2008 arbeitet sie unter anderem an einer immer länger werdenden Fotoreihe, deren einzelne Bilder durch eine roten Faden miteinander verbunden sind. Schöne Idee! Hier kann man sich die ganze Reihe anschauen. (via Famille Summerbelle)

Muriel Décaillet is an artist living and working in Geneva, Switzerland. Since 2008 she is working on a series of photos, which are stringed together by a red line. You can see them all here.

fil-rouge
{Bilder mit freundlicher Erlaubnis von Muriel Decaillet}


Molle

molle_dunkel

Unsere Katze ist wahnsinnig schwer zu fotografieren, weil sie einfach dauernd in Bewegung ist. Hier hatte sie ausnahmsweise mal einen ruhigen Moment.

20. November 2009

Tja, ist halt Herbst …


Detroits verlassene Häuser

Der Fotograf Kevin Baumann macht seit rund zehn Jahren schöne, atmosphärische Aufnahmen von verlassenen und zerfallenen Häusern in Detroit. Oft bemerkt man erst auf den zweiten Blick, wie kaputt sie tatsächlich sind — so wie zum Beispiel hier, bei meinem Lieblingsbild. Die Fotos kann man in kleinem Format und in limitierter Auflage auch kaufen. Der Erlös ist wohl zur Unterstützung eines guten Zweckes gedacht.
(via bigod.net)

Nachschlag, 22. Januar 2010: viele weitere skurrile Ruinenbilder gibt es bei Artificial Owl (via Spreeblick)

28. September 2009

Objects in my house

Der Fotograf Dylan Chandler aus New York hat aus allen möglichen Sachen, die bei ihm so rumliegen, dieses Spiel gemacht, bei dem man wie bei einem einarmigen Banditen versuchen muss, hintereinander drei gleiche Bilder zu treffen. (via swissmiss)


Paris, Paris, Paris, Paris

Wenn ich demnächst mal wieder nach Paris fahren würde (was zwar leider nicht in Aussicht ist, aber wer weiß …?), dann wüsste ich schon ganz genau, wie ich mich am besten darauf vorbereite:

Erstens: Mit dem frisch herausgekommenen und bereits vielgelobten Buch von Pia Jane Bijkerk, »Paris: Made by Hand« (in Deutschland kann man’s über Amazon bekommen). Pia stellt hier 50 kleine und besondere Läden oder Ateliers vor, in denen es handgemachte, inspirierende, alte und neu kombinierte Sachen zu sehen und zu kaufen gibt. Nebenbei erzählt sie ein bisschen über die Besitzer und deren Philosophie. Super ist, dass zu fast allen auch eine Website oder gar ein Onlineshop genannt werden — ein schöner Trost, wenn man eben nicht in Paris ist, sondern zu Hause am Rechner sitzt … Noch mehr Infos hier.

(Auf dem obersten Bild rechts sieht man übrigens eine französische Variante der Einmachglaslampe, die ich kürzlich erwähnt hatte. Diese hier ist aber aus Marmeladengläsern gemacht und kann bei The Collection auch bestellt werden.)

Zweitens: Mit »Paris secret et insolite«, einem ungewöhnlichen Reiseführer-Klassiker von Rodolphe Trouilleux, der schon in der x-ten Auflage herauskommt, und der von Touristen weniger besuchte, aber dafür umso interessante Besonderheiten und Sehenswürdigkeiten vorstellt, wie zum Beispiel Häuserfassaden mit skurrilen Details oder vergessene Winkel, Hinterhöfe und geheime Durchgänge. Inzwischen gehört auch ein Blog dazu. Fast alles gibt es allerdings nur auf Französisch; eine Buchausgabe ist immerhin in Englisch erhältlich. Und wer nur Deutsch kann, der bekommt in diesem Artikel des Schweizer Tagesanzeigers oder diesem bei Spiegel-Online zumindest ein paar Tipps.

Drittens: Mit dem Kurzfilm »Le ballon rouge« von Albert Lamorisse, in dem man sehr schön sehen kann, wie es vor noch gar nicht so langer Zeit, nämlich 1956, in Ménilmontant aussah …

Viertens: Und wo wir gerade bei Paris in den Fünfzigern waren — hier gibt es Flickr-Set mit Fotos aus den Sechzigern.

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If I planned to go to Paris again soon (which is not the case, unfortunately, but you never know …), this is how I would prepare for the trip:

1 With Pia Jane Bijkerks freshly released and already often recommended book »Paris: Made by Hand«. Pia presents 50 small and special shops or ateliers, in which you can see or buy handmade, inspiring, old and new combined things. She tells about the owners and their philosophy, as well. For almost everyone a website or even an online-store is mentionned — which is great for those of us who are not in Paris, but at home in front of their computer screens … More information here.

2 With »Paris secret et insolite«, an unusual travel guide classic by Rodolphe Trouilleux. The book features places, that are less visited by tourists, but nevertheless very interesting, such as building facades with whimsical details or forgotten corners, backyards and secret passageways. The book is available in English.

3 With the short film »Le ballon rouge« by Albert Lamorisse, where you can see how it looked like at Ménilmontant in 1956 …

4 And while talking about Paris in the fifties — here’s a beautiful Flickr set with photos from the sixties.


Lego

Wie schön, dass Legosteine erfunden worden sind! Ich kenne erwachsene Männer, die sich mit ihren Kumpels zu Legonachmittagen verabreden — und mir würde sowas sicher auch Spaß machen … Heute will ich eine kleine Sammlung von Legoprojekten zeigen.


{Fotos mit freundlicher Erlaubnis von Jan Vormann}

Jan Vormann ist Student an der Hochschule für Angewandte Kunst in Sankt Petersburg. Im letzten Jahr hatte er die tolle Idee, die altersschwachen Mauern des kleinen italienischen Ortes Bocchignano, etwa eine Stunde von Rom entfernt, mit Legosteinen auszubessern.
(via Please Sir)

Der Amerikaner Brendon Powell Smith hat die Bibel mit Legofotos nacherzählt. »Das 1. Buch L.« kam 2004 auch in Deutschland heraus.

Überhaupt sind Legos sowohl bei Profi- als auch Hobbygestaltern schon seit einiger Zeit extrem beliebt; es gibt für sie sogar ein eigenes Animationsfilmgenre, den Brickfilm, (der natürlich auch bei Youtube zahlreich vertreten ist).

Und weil ich in meinem Blog doch eigentlich viel mehr von meinen eigenen Arbeiten zeigen wollte, hier ein Auszug aus einem Fotobuch, das ich während des Grundstudiums gemacht habe: die Traumhäuser verschiedener Leute, die mir damals begegnet sind.