Fundstücke

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Hey! Gerrit hat letzte Woche eine alte Studienarbeit wieder ausgegraben. Es ist ein kleines Spiel, das so um 2002 herum entstanden ist — Idee und Programmierung sind von Gerrit, die Grafik von Ronald.

Nun die erfreuliche Nachricht: das Spiel funktioniert immer noch, sogar unter Mac OS X Snow Leopard, und ich finde es auch immer noch ganz cool. Es ist für zwei Leute an einem Rechner gemacht; mehr Infos und Download gibt’s hier.

PS: Noch ein Spiele-Tipp — »Defender of the Favicon« (jaaa, richtig: Defender …) auf 16 × 16 Pixeln. Allerdings klappt es damit leider nicht in jedem Browser.
(via Made in England)

Art in my coffee ist eine Sammlung von Kunstwerken in Milchschaum, ins Leben gerufen von Jina Bolton aus San Francisco und Meagan Fisher aus Salem in Massachusetts. Besondere Highlights unter den ganzen Mustern sind auf jeden Fall solche Dinge wie Pandabär, Phönix, verschiedene Totenköpfe oder das Fahrrad. Jeder kann mitmachen …

Zur Auflockerung mal etwas Unterhaltsames zwischendurch: Vor ein paar Tagen hat Malte Christensen aus Berlin auf seinem Blog kopfbunt ein nettes neues Musikvideo vorgestellt. Die Musik dazu stammt von Meeting of Important People, einer jungen Indie-/Rock-/Pop-Band aus Pittsburgh, Pennsylvania. Regisseur des Videos ist Thom Glunt aus Ohio. Das komplette Szenenbild ist Stunden über Stunden aus Pappkartons aufgebaut worden und große Teile sind in Stop-Motion-Animation entstanden. Hier:


{Meeting Of Important People / Brittney Lane from thomglunt on Vimeo}

Regenwetter


{Lights and Water from James Adamson on Vimeo}

Guckt mal, wie schön! Gemacht hat’s James Adamson aus San Francisco. Und gefunden hab ich’s hier.

Da drückt das bald anstehende miese Wetter schon nicht mehr ganz so sehr auf die Stimmung …

Unser kleiner Supermarkt hier um die Ecke ist ja immer mal wieder für eine Überraschung in Sachen Schokolade gut …

Um das Jahr 2000 rum gab es für kurze Zeit eine Milka-Sonderedition mit Knisterbrause, und dann gab es sowas zeitweise auch mal von Ritter Sport: Vollmilch + Knallbrause — oder kann man die doch noch irgendwo bekommen?
Egal, denn irgendjemanden in meinem Supermarkt hat dieses Hin und Her wohl auch genervt, und jetzt importiert man (offenbar aus Polen) Ersatz. Vollkommen unwichtig, ob ich verstehe, was auf der Packung steht — knistern tut es :)

Durch irgendeinen, wie so oft nicht mehr nachvollziehbaren, Zufall bin ich auf eine flickr-Gruppe namens What I wore today / drawings only! gestoßen. Toll! Mich ausschließlich deswegen bei flickr anzumelden fände ich allerdings doof, und deswegen habe ich beschlossen, einfach »aus der Ferne« mitzumachen ;)
Mal sehen …

Den (tatsächlich sehr hübschen) Schal hat Alison Tauber aus Brooklyn gemacht. In ihrem Etsy-Shop gibt es das gleiche Modell momentan übrigens in Beige & Braun.

Update, 25. September 2009: Aha, den Best-Of-»What I wore today«-Blog habe ich inzwischen auch gefunden.

Neulich habe ich meine Tante besucht und in ihrem Gartenhaus ein altes Regal entdeckt, das mein »Onkel« Johann (der, um genau zu sein, eigentlich ein Großonkel oder eher noch etwas komplizierteres war) vor sehr vielen Jahren einmal selbst gebaut hatte. Auf der Stelle wollte ich auch so eines haben! Gesagt, getan … und für den Fall, dass es Euch ebenso gehen sollte, hier eine kleine Anleitung:

Am leichtesten geht’s mit meinem PDF-Bastelbogen, den man stellenweise in Originalgröße ausdrucken und als Vorlage zum Anzeichnen nutzen kann.

1 · im Baumarkt Holzzuschnitte mit circa 1cm Höhe besorgen: 60×12cm, 54×7,5cm, zweimal 35×5cm und zweimal 30×10cm
2 · auf dem Bastelbogen markierte Bereiche heraussägen, Kanten glatt schleifen und Löcher für die Aufhängung bohren
3 · Teile zusammenkleben, einzelne Stellen mit Schrauben verstärken (am besten vorbohren)
4 · lackieren
5 · aufhängen, fertig!

PS: Inspirationen für ein genauso hübsches und auch ähnlich leicht nachzubauendes Regalmodell gibt es hier bei Catherine Hug.

Kennt Ihr Christina Courtin? Sie ist 1984 geboren, lebt in New York und hat diesen Sommer ihr Debütalbum veröffentlicht. »Foreign country« ist natürlich auch drauf und hier kann man es sich in der Albumversion anhören (die ich lieber mag als diese alte, ein kleines bisschen hysterische Live-Version auf Youtube …).

Als Kind habe ich einmal für eine Weile Bananenaufkleber gesammelt, die ich fein säuberlich auf kleine Kartons geklebt und in einem alten Briefmarkenalbum aufbewahrt habe. Ich weiß nicht mehr, was aus dem Album geworden ist oder wie voll es am Ende war … Auf jeden Fall war ich selbst überrascht, wie viele verschiedene solcher Aufkleber es tatsächlich gibt. Und sicherlich wäre ich begeistert gewesen, wenn es damals schon so ein tolles Sammelposter wie »An apple a day« von Vik gegeben hätte (das man ja bestimmt auch für andere Obstsorten umfunktionieren darf):

(via Design Milk)

Dieses Lied ist mir neulich irgendwo in Stuttgart begegnet. Gesungen hat’s Brigitte Bardot, und zwar 1970. Klingt doch irgendwie ganz aktuell. Für mich hätte es ja glatt das Zeug zum diesjährigen Sommerhit … Komponiert hat es Jean Fredenucci, und hier ist auch schon mal der Text von Jean Schmitt zum Mitsingen ;)

On ne peut pas, comme ça, se promener dans la rue
On ne peut pas, même si l’on voulait vivre nu
Et pourtant sans être impudique, au fond

J’avoue franchement que c’est grisant

Nue au soleil
Complètement
Nue au soleil
Complètement

Quand le printemps fait éclater tous les bourgeons
Mes vêtements me pèsent d’une étrange façon
Et soudain, dans mon imagination
Je me vois cachée, dans les rochers

{…}

J’ai des visions de vagues et de fruits tropicaux
Quand ses rayons, tendrement, caressent ma peau

Je suis bien et le monde tourne rond

Je ne pense pas, j’ouvre les bras

{…}

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