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Bei der Konzeption dieses Versicherungs-Spots hat man sich ganz offenbar stark am Kinofilm »High Fidelity« orientiert.
Ich finde, es ist sehr schwierig, dies zu bewerten; interessant anzuschauen ist es allemal.
(via rivva)
Update: Anscheinend hat man sich große Mühe gegeben, das Video aus dem gesamten Internet zu entfernen. Hier kann man es zurzeit noch anschauen.

In Dörzbach ist mir an einer Gebäudefassade dieses sehr schön ausgeführte Logo für eine Ventilatorenfirma aufgefallen. Die Idee, beim Entwurf eines Logos ein Bildelement in einen Buchstaben zu integrieren, ist nicht erst seit dem niedlichen Fischlein im O von »Findet Nemo« beliebt. Nur ist es oft recht schwierig, dies mit der jeweils gegebenen Buchstabenkombination auch zu realisieren. Wenn sich aber tatsächlich ein Weg finden lässt, so funktioniert ein solches Logo in den meisten Fällen auch ganz gut.
Beim HDS-Logo hätte man vielleicht noch ein klein wenig an den Feinheiten arbeiten können, doch insgesamt ist es durchaus gelungen.
(An der Umsetzung des Logos auf der Website war allerdings ganz offenbar kein Designer beteiligt. So ist hier beispielsweise durch den Wegfall des Kreises und der drei Linien das Ventilatorenelement nicht mehr eindeutig zu erkennen …)

Ringelpullover findet jeder toll. Chance hat 2010 eine ganze Kollektion drum herum entworfen. Das Interessanteste daran ist der nette zeitliche Überblick über Streifen-Shirts seit 1858, den man auf der Website in Form einer kleinen Zeitleiste finden kann.
(via)
Notiz am Rande: Noch mehr Streifen, diesmal längs und auf Schürzen, gibt es in diesem gut gemachten Filmchen über zwei charmante New Yorker Schokoladenhersteller zu bewundern. (via)
Die Diskussion um das Thema Stadtlogo / Stadtmarketing erhitzt auch in diesem Sommer wieder die Gemüter (siehe Fontblog). In diesem Zusammenhang möchte ich auf zwei schöne Links hinweisen:
Wilfried Weisenberger ist Wirtschafts- und Sozialwissenschaftler. Da er im Internet bisher keine Plattform finden konnte, die einen ordentlichen Überblick über gute wie schlechte Stadtlogos bot, hat er selbst eine solche geschaffen. Hier stellt er seit März des Jahres völlig wertungsfrei, aber dennoch vergleichend alle Beispiele nebeneinander, die er finden kann. Jedes Logo wird von einem Text zu seiner Entstehung begleitet, und der Betrachter kann dazu seine Meinung abgeben. Eine ebenso interessante wie wertvolle Recherchequelle.
Geoffrey Dorne lebt in Paris, ist Designer und Designforscher an der École Nationale Supérieure des Arts Décoratifs und hat ein sehr erfolgreiches französischsprachiges Weblog. Er hat eine humorvolle Möglichkeit erfunden, an das Städtelogo-Dilemma (das offenbar kein rein deutsches ist) heranzugehen. Auf der Website Logo de Ville muss man nur den Namen der gewünschten Stadt eingeben und ein entsprechendes Logo generiert sich vollkommen selbständig aus den bereits existierenden Elementen anderer Stadtlogos. Eine argumentative Herleitung für das so entsatndene Logo wird netterweise gleich mitgeneriert!

(beide via Slanted, wo es auch ein Interview mit Wilfried Weisenberger gibt)

Neulich ist Ronald nach Nantes gefahren. Dort wurde »Birnbaum« im Rahmen einer Veranstaltung des Centre Culturel Franco-Allemand CCFA gezeigt, die zum Ziel hatte, alte und junge Menschen näher zusammenzubringen. Da bot der Film natürlich genügend Diskussionsstoff. Anschließend gab es eine Podiumsdiskussion zum Thema »Die Darstellung des Alters im Film«. Hier und hier sind dazu zwei schöne Filmbesprechungen (auf Französisch) erschienen.
Leider konnte ich in Nantes nicht dabei sein, also hat Ronald mir Fotos mitgebracht: Dieser riesige (nämlich zwölf Meter hohe!) Maschinen-Elefant ist vermutlich die beste Sehenswürdigkeit der ganzen Stadt. Er trottet dort einfach so über die Île de Nantes, und ab und zu trompetet er auch mal und versprüht mit seinem Rüssel eine Ladung Wasser …

Tja, nicht nur Jules Verne hätte da seine Freude dran gehabt …
PS: Stéphan Muntaner aus Marseille macht für die Machines de l’Île seit einigen Jahren ziemlich coole Steampunk-Plakate. Früher war Muntaner Teil der Designergruppe Tous des K (jetzt C-Ktre). Inzwischen ist er in Frankreich wohl schon so berühmt ist, dass er keine eigene Website mehr braucht … Hier findet man zumindest eine ganz gute Übersicht, hier gibt es eines der Plakate auch zu kaufen.

Jede auf ihre Weise.

Schon ein paarmal bin ich hier in Schwäbisch Hall an diesem Logo eines Bauunternehmers vorbeigekommen. Und jedes Mal freue ich mich darüber. Der Abstraktionsgrad ist hier genau so gewählt, dass man in dem Zeichen noch einen Fuchskopf erkennen kann, dieser dem Betrachter aber nicht aufgedrängt wird.
Gut gemacht!
… sind mir an der alten Friedhofshalle diese beiden rätselhaft typografierten Inschriften aufgefallen. »Etwas eigenwillig«, dachte ich mir.

Aber die Lösung ist nur wenige Meter entfernt und auf einer Extra-Tafel angebracht: Wenn man die hervorgehobenen Buchstaben als römische Zahlen liest und alle addiert (ein W gilt dabei wie zwei Vs), erfährt man das Jahr, in dem die Halle gebaut wurde: 1732. Interessant!
Das nennt man Chronostichon oder auch Chronogramm.
Wer in Deutschland schon an ganz verschiedenen Orten gelebt hat, hat sicher schon bemerkt, dass es bei manchen Wörtern durchaus große regionale Unterschiede gibt. Und wer, so wie ich, einen Partner hat, der woanders aufgewachsen ist als man selbst, weiß, dass man sich da nicht immer einigen kann – gerade bei solchen Wörtern, die aus der Kindheit kommen und bei denen der Duden keine große Hilfe bietet.
Die Uni Augsburg führt zum »regionalen Sprachgebrauch« aktuell eine höchst interessante Umfrage durch, bei deren siebter Runde man sogar noch mitmachen kann.

(via)
Nachtrag, 28. Mai 2010: Ein Buch zum Thema, das ich immer mal wieder gerne zur Hand nehme – der dtv-Atlas Deutsche Sprache.

{Foto mit freundlicher Erlaubnis von corazón de galleta}
Auf Ari, die eigentlich Ariadna heißt, bin ich über einen Beitrag von Jodii aufmerksam geworden. Sie ist 30 Jahre alt, lebt in Barcelona und ist selbständige Werbetexterin. Ihr Studio Haiku hat sie zusammen mit ihrem Freund ungefähr zur gleichen Zeit gegründet wie wir unseres … Tolle Sachen machen die beiden! Nebenbei besitzt Ari einen hübschen Etsy-Shop, in dem sie so coole Halsketten wie im Bild oben verkauft. Wie ihr Laden einmal heißen soll, hat sie sich schon als Kind überlegt: corazón de galleta – Keksherz.
Außerdem hat sie ein lustiges Blog, in dem sie Bilder sammelt auf denen man Gesichter erkennen kann. Das Blog-Design hat sie von ihrem Freund zum Geburtstag bekommen :)
(Apropos Gesichter erkennen: François und Jean Robert haben solche Gesichter auch schon mal gesammelt, und zwar bereits seit den Siebzigern. 2005 haben sie ihre Sammlung in Buchform veröffentlicht.)
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Ari, short for Ariadna, is 30 years old and lives in Barcelona where she works as a copywriter. About one year ago, she and her boyfriend decided to start their own creative studio called Haiku. And besides, she is the owner of a lovely Etsy-shop, corazón de galleta, where you can buy necklaces made of tiny coloured pencils. I like how she found the name for her shop:
»When I was a child, I made myself a lovely purse using a box of cookies to help getting the shape I wanted. That’s when I decided the day I had a shop it would be called corazón de galleta (cookie heart in spanish).«
On her blog, Ari shows photos of objects that have faces – including her own finds and those that people send her. The blog design was a birthday present from her boyfriend!
(Speaking of collecting objects with faces: François and Jean Robert have done so, too. They have published a great book with their collection in 2005.)