
Unter »Fundstücke« wurden folgende Beiträge veröffentlicht.
In der nordspanischen Stadt Gijón hat das Designstudio Atipo seinen Sitz, das vor Kurzem mit seiner Calendas Plus eine tolle 3-Schnitte-Schrift mit jeder Menge Ligaturen und Extras veröffentlicht hat. Ein Einsatz für literarische Zwecke drängt sich geradezu auf.

Mehr und schönere Schriftproben kann man auf der eigenen Website der Calendas Plus sehen. Dort kann man sich den Regular-Schnitt wahlweise ertwittern oder gegen einen selbst zu wählenden Betrag auch die beiden übrigen Schnitte kaufen.
Gestern Abend lief auf Arte die höchst interessante Sendung »Wie unser Hirn lesen lernt«, die ich an dieser Stelle gerne weiterempfehlen möchte:
Jetzt, wo die Plakate bei uns hängen und ich sie schon so oft angeschaut habe, entdecke ich in ihnen doch immer wieder schöne Details, die einem in der kleinen Auflösung im Internet nur allzu leicht entgehen. Ein paar meiner Fundstücke habe ich für Euch herausgesucht. Ich finde, sie machen Lust auf die ganze Sammlung. In voller Größe kann man diese übrigens noch bis zum 28. März in Schwäbisch Hall bewundern.

Detail aus dem Plakat von Tim van den Broeck / »Alice’s Adventures In Wonderland«

Detail aus dem Plakat von Jennifer Collier / »Anna Karenina«:
Auf den Ringen lassen sich Fragmente aus dem ersten Satz des Buches erkennen
(»Alle glücklichen Familien gleichen einander, jede unglückliche Familie ist auf ihre eigene Weise unglücklich«).

Detail aus dem Plakat von Munye & Co Studio / »Clarissa«:
Die Spitze am Kragen ist aus Wellpappe gemacht.

Detail aus dem Plakat von Ole Jakob Bøe Skattum / »Wise Children«:
Am unteren Plakatrand befindet sich die Legende zur Entschlüsselung der Infografiken.

Detail aus dem Plakat von Studio NMO / »Charlotte’s Web«:
Das sieht man wirklich nur, wenn man ganz genau hinschaut – die Netztstrukturen verdichten sich in der Mitte zu dem Wort »Salutations«.

Detail aus dem Plakat von Elisa Kint / »Austerlitz«:
Das Bild ist aus vielen fotografischen Mosaiksteinchen zusammengesetzt.

Detail aus dem Plakat von Inge Lavrijsen / »The BFG«

Heute ist in der Nachbarschaft eine Doppelgängerin von Molle aufgetaucht. Fast wäre ich selbst auf sie reingefallen.
Apropos Doppelgänger: Der kanadische Fotograf François Brunelle potraitiert Menschen, die zwar aussehen wie Zwillinge, aber nicht einmal miteinander verwandt sind. Schöne Idee! Hier sieht man eine ganze Reihe seiner Bilder.
Bald ist wieder Zeit für einen neuen Wandkalender! Den ersten, der mir dieses Jahr über den Weg gelaufen ist, kann ich gleich schon empfehlen: Es handelt sich um den kostenlosen »Owl Lover 2013 Calendar«, den man auch mögen kann, wenn man kein ausgesprochener Eulen-Fan ist.
Sehr schön ist, dass man sich aus den Motiven von 43 talentierten Illustratoren seinen eigenen individuellen Kaldender zusammenstellen und per Klick als PDF herunterladen kann.
Die einzelnen Kalenderblätter sind etwa postkartengroß und werden von Shivani bei My Owl Barn zur Verfügung gestellt.

Sicher nicht ganz neu, aber ich hab’s vor Kurzem erst entdeckt. Mit Knöpfen!