
Unter »Gute Ideen« wurden folgende Beiträge veröffentlicht.

Jill Wignall lebt in England und zeichnet seit fast einem Jahr täglich eine Kleinigkeit aus ihrem Alltag auf eine Postkarte, die sie dann in die Welt hinaus schickt. Tolle Idee (und gutes Durchhaltevermögen …). Heute ist eine ihrer Karten bei mir angekommen! Danke, Jill.
Das Motiv war übrigens super gewählt: Seit ein paar Tagen besitze nämlich auch ich eine Erdbeerpflanze :)
Jill Wignall lives in England. Every day for almost one year, she draws something she saw onto a postcard. And then she sends it to somebody. What a great idea! Today, I found one of her postcards in our post box. Thanks, Jill!
Only few days ago, I got my own strawberry plant …
Nachtrag, 26. Mai 2010: Schaut mal – für alle, die traurig waren, dass das »Today I saw«-Projekt bald zu Ende geht, plant Jill zum Abschluss einen großen Postcard Swap. Bis zum 4. Juni kann man sich noch zum Mitmachen anmelden.

Was haben wir uns zu Anfang meines Studiums um die paar übrig gebliebenen Letraset-Bögen gerangelt, die damals gerade nach und nach aus den Läden verschwanden! Einige davon hüte ich hier immer noch — aber ewig halten die auch nicht … siehe Bild.
Und was lese ich nun vor ein paar Tagen bei Frau Haselmayer? Bei Veer kann man zurzeit (und offenbar noch bis Ende Februar) die sechs Schriften / Schriftschnitte Mellotron, Hooligan, Sugar Pie, Compendium, Grant Avenue bold und Pilo regular als kleine Klebebuchstaben-Kollektion geschenkt bekommen. Na dann mal los!

Anja und Christoph von emde gestaltung in Stuttgart hatten gestern eine superschöne Überraschung für mich: Ihre Töchter Amelie und Matilda haben für Jannohs Decke ein Stück Stoff mit ihren Handabdrücken versehen. Danke, was für eine tolle Idee!
Jetzt brauche ich also nur noch 35 weitere Stoffstücke …

{Foto mit freundlicher Erlaubnis von Ingrid Jansen}
Ingrid Jansen kommt aus Dordrecht in den Niederlanden und hat vor einigen Jahre begonnen, lustige Hocker aus alten Latten zu bauen und mit bunten Häkelüberzügen zu beziehen. Eines Tages wurde aus dieser guten Idee eine eigene kleine Firma namens Wood & Wool Stool, über die sie inzwischen auch weitere schöne Recycle- und Häkelprodukte anbietet.
Ein Blog hat Ingrid übrigens auch und ein Interview mit ihr gibt’s bei Bloesem.
Ingrid Jansen lives in Dordrecht in the Netherlands. A few years ago, she had the idea to make a stool from old wood with a crocheted slipcover. This is how her little company called Wood & Wool Stool started. Today, she offers a variety of very nice recycled and crocheted products.
Ingrid has her own blog, and there’s an interview with her over at Bloesem’s.
Muriel Décaillet lebt in Genf und ist Künstlerin. Seit September 2008 arbeitet sie unter anderem an einer immer länger werdenden Fotoreihe, deren einzelne Bilder durch eine roten Faden miteinander verbunden sind. Schöne Idee! Hier kann man sich die ganze Reihe anschauen. (via Famille Summerbelle)
Muriel Décaillet is an artist living and working in Geneva, Switzerland. Since 2008 she is working on a series of photos, which are stringed together by a red line. You can see them all here.

{Bilder mit freundlicher Erlaubnis von Muriel Decaillet}

{Februar von Anja Telkmann, März von Karin Planting, April von Michelle Duda}
Der Sven hat mich netterweise darauf aufmerksam gemacht, dass es wie im letzten Jahr auch für 2010 wieder einen PDF-Kalender gibt, der von 12 verschiedenen Designern gestaltet wurde. Als Download ist er gratis, eine gedruckte Version kann man per E-Mail anfragen. Ich finde ihn auch diesmal wieder sehr gelungen! Eine Neuerung ist das Format: wenn der Monat um ist, kann man das Motiv als Postkarte verwenden …
Als Alternative dazu möchte ich den ebenfalls kostenlosen Kalender von Erika Givens von Gleaux aus San Francisco erwähnen — Download hier bei Love. Obsess. Inspire. (via How about orange)
Mibo hat für nächstes Jahr auch wieder was Hübsches gemacht, zum Beispiel diesen Jahresplaner. Der schönste Jahresplaner, den ich bisher gefunden habe, stammt aber von Crispin Finn. Zwar ist er nicht kostenlos und auch nicht zum Herunterladen, dafür aber schon fertig gedruckt und gar nicht so teuer … (via swissmiss)

essica Hische ist Designerin und Illustratorin und lebt in Brooklyn. Eines ihrer Spezialgebiete ist handgemachte Typografie. Bei Daily Drop Cap veröffentlicht sie alle paar Tage einen illustrierten Buchstaben, den man unter CC-Lizenz für den eigenen Blog als Initiale verwenden kann. Den dafür nötigen Code liefert sie netterweise gleich mit dazu. Jessicas Blog und ihr restliches Portfolio sind übrigens auch einen Blick wert.
(gefunden via Cookie)
Als Kind habe ich einmal für eine Weile Bananenaufkleber gesammelt, die ich fein säuberlich auf kleine Kartons geklebt und in einem alten Briefmarkenalbum aufbewahrt habe. Ich weiß nicht mehr, was aus dem Album geworden ist oder wie voll es am Ende war … Auf jeden Fall war ich selbst überrascht, wie viele verschiedene solcher Aufkleber es tatsächlich gibt. Und sicherlich wäre ich begeistert gewesen, wenn es damals schon so ein tolles Sammelposter wie »An apple a day« von Vik gegeben hätte (das man ja bestimmt auch für andere Obstsorten umfunktionieren darf):
(via Design Milk)
Vor ein paar Monaten hatte ich an dieser Stelle schon einmal die schönen Teetassenlampen von domestic construction vorgestellt. Man kann sie bei Etsy bestellen, aber sie sind leider gar nicht so günstig. Sicher kann man so etwas auch irgendwie selber machen, aber für die Sache mit dem Porzellan habe ich spontan erstmal keine Lösung (oder kein Werkzeug) parat …
Zum Glück für mich gibt es Das rote Paket. Dort hat man nämlich neulich zu einem Ideenwettbewerb für Ready-Made-Leuchten aufgerufen. Vorgabe war, dass so eine Lampe ganz einfach nachzubauen sein muss, nicht mehr als 40 Euro kosten darf und nebenbei auch noch gut aussehen soll. Die Einreichungen sind jetzt online. Und es sind etliche gute Ideen dabei.

{Fotos mit freundlicher Erlaubnis von Das rote Paket}
Meine Lieblinge sind:
LE mal 6, an einer Steckerleiste (!) hängende Glühbirnen von Bernhard Elsässer aus Halle / Saale
Tortenspitzen von Monika Mehlitz aus Olching
& Lichtsalat mit einem Lampenschirm aus einem Seiher von Martin Klindtworth aus Leipzig
Nächste Woche ist dann die Siegerehrung; ich bin sehr gespannt, ob es einen meiner Favoriten trifft!
Eine sehr hübsche Übung für Bastler ist übrigens auch Jessicas Nachttischlampe aus Eisschirmchen. Außerdem schön: die Hängelampe aus Einmachgläsern bei Design*Sponge. Wer’s dann doch ein bisschen klassischer mag, dem gefällt vielleicht die Wickellampe aus Hanffasern von Craftynest. Und hier gibt’s zu guter letzt noch eine Anleitung von Paul Lowe für eine Stehlampe aus alten Teekannen.
Update, 12. Mai 2009: Hier sind jetzt die drei Das-rote-Paket-Gewinner zu sehen. Und bei Platz 1 waren die Jury und ich sogar derselben Meinung ;)
Ist Euch schon mal aufgefallen, wie viele verschiedene Arten es von diesen Sicherheitsmustern gibt? Vor ein paar Jahren hatte ich mal einen Kunden, der im Rahmen einer Geschäftsaussttattung eines brauchte — bis dahin dachte ich ja, die seien genormt … Sind sie aber ganz offensichtlich nicht, man muss sie sich nur mal ein bisschen genauer anschauen:

#1 scheint mir das am häufigsten verwendete Muster zu sein, #2 ist das der Sparkasse, #3 das der Arbeitsagentur. #4 kommt hierher, #5 von der Firma Datev, #6 und #7 von der Telekom (wo man wohl zwischen normal geheimen und sehr geheimen Briefen unterscheidet). Bei #8 hat die Techniker Krankenkasse ein Muster aus ihrem Logo erstellt. #9 und 10 sind meine bisherigen Lieblinge: von der Bausparkasse Schwäbisch Hall und den Éditions Pyramyd aus Paris. Und #11 ist mal was ganz anderes, nämlich die Rückseite einer Memorykarte.
Eine ganze Weile sammle ich diese Muster nun also schon. Mir ist nur nie eingefallen, was ich eigentlich mal damit anfangen will. Ein paar haben immerhin Anwendung in kleinen Collagen und Basteleien gefunden, aber die richtig zündende Idee kam mir noch nicht … Jetzt kam Becky Johnson von Sweetie Pie Press mir zuvor und hat ganz einfach Buttons draus gemacht. Super, oder? Und eine viel schönere Sammlung als meine hat sie obendrein!