Wie sieht’s denn hier aus?

Archiv:

Unter »in English« wurden folgende Beiträge veröffentlicht.


»Le fil rouge«

Muriel Décaillet lebt in Genf und ist Künstlerin. Seit September 2008 arbeitet sie unter anderem an einer immer länger werdenden Fotoreihe, deren einzelne Bilder durch eine roten Faden miteinander verbunden sind. Schöne Idee! Hier kann man sich die ganze Reihe anschauen. (via Famille Summerbelle)

Muriel Décaillet is an artist living and working in Geneva, Switzerland. Since 2008 she is working on a series of photos, which are stringed together by a red line. You can see them all here.

fil-rouge
{Bilder mit freundlicher Erlaubnis von Muriel Decaillet}


Women Across Borders

WomenAcrossBorders

So oft nehme ich mir vor, hier ein bisschen mehr von meiner täglichen Arbeit zu zeigen — heute klappt’s mal. Im vergangenen Monat entstanden englische und französische Faltblätter sowie Plakate für eine junge Frauenhilfsorganisation aus Durban in Südafrika. Women Across Borders kümmert sich vor allem um Flüchtlingsfrauen und bringt Ihnen Lesen, Schreiben und Englisch bei, um ihnen eine berufliche Perspektive und ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen. Ein Logo und eine eigene Website hatte die Organisation zwar schon, aber um an noch mehr Menschen herantreten zu können und vor allem auch mehr Unterstützter zu finden, benötigte sie noch dringend Werbematerialien in gedruckter Form.

Last month I designed a z-fold brochure in English and French language and some posters for Women Across Borders, a young non-profit organization from Durban, South Africa. The association supports refugee women and girls by teaching them to read, write and speak English. A logo and a website already existed, but in order to reach more people and find more supporters, print materials were necessary. I’d be happy if my work could contribute a bit to the organization’s success and help to get projects moving.

04. Dezember 2009

Paris, Paris, Paris, Paris

Wenn ich demnächst mal wieder nach Paris fahren würde (was zwar leider nicht in Aussicht ist, aber wer weiß …?), dann wüsste ich schon ganz genau, wie ich mich am besten darauf vorbereite:

Erstens: Mit dem frisch herausgekommenen und bereits vielgelobten Buch von Pia Jane Bijkerk, »Paris: Made by Hand« (in Deutschland kann man’s über Amazon bekommen). Pia stellt hier 50 kleine und besondere Läden oder Ateliers vor, in denen es handgemachte, inspirierende, alte und neu kombinierte Sachen zu sehen und zu kaufen gibt. Nebenbei erzählt sie ein bisschen über die Besitzer und deren Philosophie. Super ist, dass zu fast allen auch eine Website oder gar ein Onlineshop genannt werden — ein schöner Trost, wenn man eben nicht in Paris ist, sondern zu Hause am Rechner sitzt … Noch mehr Infos hier.

(Auf dem obersten Bild rechts sieht man übrigens eine französische Variante der Einmachglaslampe, die ich kürzlich erwähnt hatte. Diese hier ist aber aus Marmeladengläsern gemacht und kann bei The Collection auch bestellt werden.)

Zweitens: Mit »Paris secret et insolite«, einem ungewöhnlichen Reiseführer-Klassiker von Rodolphe Trouilleux, der schon in der x-ten Auflage herauskommt, und der von Touristen weniger besuchte, aber dafür umso interessante Besonderheiten und Sehenswürdigkeiten vorstellt, wie zum Beispiel Häuserfassaden mit skurrilen Details oder vergessene Winkel, Hinterhöfe und geheime Durchgänge. Inzwischen gehört auch ein Blog dazu. Fast alles gibt es allerdings nur auf Französisch; eine Buchausgabe ist immerhin in Englisch erhältlich. Und wer nur Deutsch kann, der bekommt in diesem Artikel des Schweizer Tagesanzeigers oder diesem bei Spiegel-Online zumindest ein paar Tipps.

Drittens: Mit dem Kurzfilm »Le ballon rouge« von Albert Lamorisse, in dem man sehr schön sehen kann, wie es vor noch gar nicht so langer Zeit, nämlich 1956, in Ménilmontant aussah …

Viertens: Und wo wir gerade bei Paris in den Fünfzigern waren — hier gibt es Flickr-Set mit Fotos aus den Sechzigern.

— — —

If I planned to go to Paris again soon (which is not the case, unfortunately, but you never know …), this is how I would prepare for the trip:

1 With Pia Jane Bijkerks freshly released and already often recommended book »Paris: Made by Hand«. Pia presents 50 small and special shops or ateliers, in which you can see or buy handmade, inspiring, old and new combined things. She tells about the owners and their philosophy, as well. For almost everyone a website or even an online-store is mentionned — which is great for those of us who are not in Paris, but at home in front of their computer screens … More information here.

2 With »Paris secret et insolite«, an unusual travel guide classic by Rodolphe Trouilleux. The book features places, that are less visited by tourists, but nevertheless very interesting, such as building facades with whimsical details or forgotten corners, backyards and secret passageways. The book is available in English.

3 With the short film »Le ballon rouge« by Albert Lamorisse, where you can see how it looked like at Ménilmontant in 1956 …

4 And while talking about Paris in the fifties — here’s a beautiful Flickr set with photos from the sixties.