Wie sieht’s denn hier aus?

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Unter »Musik« wurden folgende Beiträge veröffentlicht.


Tolle Typo-Videos von den Cauboyz

Bertrand Jamot und Phil­ippe Tytgat leben in Nancy und sind Foto­graf und Gra­fik­de­si­gner. Unter dem Namen Cau­boyz haben sie sich zusammen­getan, um Musik­vi­deos zu machen. Diese setzen sie so schön und auf­wendig um, dass ihr Video »Dream« für die Mar­seil­leser Band Hus­bands gerade überall zu sehen ist (hier das sehens­werte Making-of).

 

Dabei lohnt es sich, auch einen Blick auf ihre anderen Arbeiten zu werfen, zum Bei­spiel diese hier, die mir fast besser gefällt:

 

15. März 2013

»The Black Rider« im Haller Globe-Theater

Das Schwä­bisch Haller Globe-Theater nach der gest­rigen Vor­stel­lung

Ich will gar nicht viel schreiben, son­dern nur schnell noch eine Empfeh­lung abgeben, und zwar für »The Black Rider«, ein Gast­spiel des Metro­pol­thea­ters Mün­chen, das zur­zeit im Globe-Theater zu sehen ist.

Über das Stück, das aus einer Zusam­men­ar­beit von Robert Wilson, Tom Waits und Wil­liam S. Bur­roughs ent­stand und 1990 urauf­ge­führt wurde, kann man hier einiges nach­lesen.

In der wenig düs­teren Insze­nie­rung von Jochen Schölch ist ziem­lich viel ziem­lich gut gelungen: Gesang, Cho­reo­grafie, Kostüm, die Requi­site fast aus­schließ­lich aus Regen­schirmen – alles toll.

Gespielt wird noch drei Mal: heute, morgen und über­mogen, jeweils um 20 Uhr.

Einen Video-Ausschnitt habe ich leider nir­gends gefunden, hier kann man zumin­dest ein paar Fotos ansehen (und Karten bestellen).

PS: Apropos Regen­schirme! Das ist nun zwar etwas völlig anderes, aber der Ein­satz der Regen­schirme bei dieser Instal­la­tion im ver­gan­genen Juli in Águeda (Por­tugal) ist auch sehens­wert.


Evelyn Evelyn: »Have You Seen My Sister Evelyn?«

Kennt Ihr schon diesen ori­gi­nellen und extrem pro­fes­sio­nell umge­setzten Video­clip, den u.a. Hoku Uchiyama und Adam Bolt im letzten Herbst für Evelyn Evelyn rea­li­siert haben? Ich musste erstmal eine Weile über­legen, bis ich über­haupt eine Ahnung davon bekam, wie sie das gemacht haben könnten. Tolle Arbeit!

(via)

15. Januar 2012

Stop-Motion & Bodypainting: »Somebody that I used to know«

Viele dürften dieses Video schon kennen. Schließ­lich ist es schon ein paar Monate alt, und anschei­nend sogar recht erfolg­reich.

Die Idee ist gut und wurde so hübsch umge­setzt, dass ich es hier auch noch einmal fest­halten will:

Aus­führ­liche Credits gibt’s bei Vimeo.

(PS: Zu einem wei­teren Ohr­wurm des glei­chen Musi­kers bitte hier ent­lang …; ein paar Making-of-Bilder gibt’s hier)

18. Dezember 2011

Hudson: »Against The Grain«

Hübsch geworden, diese Stop-Motion-Animation mit Holz­bunt­stiften, die Jona­than Chong (Drop­bear) für den aus­tra­li­schen Musiker Travis Aulse­brook alias Hudson gemacht hat. Making-of-Fotos hier.

Das Lied selbst gibt es auf Hud­sons Web­site aktuell als kos­ten­losen Down­load.

(via)

25. November 2011

Der Mond von letzter Nacht

Ohr­wurm zum Bild

Rocko Scha­moni, »Der Mond« (irgend­wann aus den Neun­zi­gern, mehr Infos in diesem Inter­view)

16. Juli 2011

Between even more waves

»Bet­ween Two Waves«-Cover von Senio­rita Poly­ester & Roller Monkey, Visu­elle Zeiten, Daniel Nova­kovic. Bild unten rechts von Ear­drumsPop auf Basis eines Fotos von Guil­herme M: www.flickr.com/people/iberere {CC BY-NC-SA 2.0}

Ihr erin­nert Euch an »Bet­ween Two Waves« von Ear­drumsPop im April letzten Jahres – diese drei wun­der­baren (kos­ten­losen!) Alben mit vierzig Lie­dern, die jeweils in Zusam­men­ar­beit zwi­schen zwei Musi­kern oder zwei Bands enstanden sind? Außerdem gab’s tolle Cover, Car­toons, Gedichte, Illus­tra­tionen und zu guter Letzt ein Begleit-Booklet, das von mir gestaltet wurde :-)

Das Pro­jekt hat mir rie­sigen Spaß gemacht und daher freue ich mich umso mehr, dass das EardrumsPop-Team sich vor­ge­nommen hat, dem­nächst in eine zweite Runde zu starten! Und dafür kann man sich im Moment bewerben. Alle, die Inter­esse haben, mit dabei zu sein – ob Musiker oder Illus­tra­toren – sind auf­ge­rufen, sich zu melden. Ich kann es Euch nur ans Herz legen und bin sehr gespannt, was daraus wird …


Fernsehtipp – X:enius »Gitarre«

Coco Schu­mann ist ein cooler Typ und eine Jazz-Legende. Er gilt als erster Musiker, der in Deutsch­land eine E-Gitarre ver­wen­dete. Mit 86 Jahren gibt er noch munter Kon­zerte. So hat er zum Bei­piel im ver­gan­genen April mit seinem Quar­tett das dies­jäh­rige Schwä­bisch Haller Jaz­zArt­Fes­tival eröffnet. Bei dieser Gele­gen­heit sind die Bilder oben ent­standen.

Umso mehr hat es uns gefreut, dass Ronald die Gele­gen­heit hatte, für die X:enius-Sen­dung »Gitarre – Was machte sie so populär?«, die nun bald aus­ge­strahlt wird, unter anderem ein Coco-Schuhmann-Konzert zu schneiden.

Für diese Sen­dung zeich­neten meh­rere Kameras das Kon­zert gleich­zeitig aus unter­schied­li­chen Blick­win­keln auf. Im Schnitt wurden die Auf­nahmen dann zu einem linearen Ablauf mit wech­selnden Per­spek­tiven ver­eint. Das nennt man MultiCam-Editing. Dieses Ver­fahren wird beson­ders bei Ver­an­stal­tungen wie Kon­zerten oder Thea­ter­auf­füh­rungen genutzt.

Sen­de­ter­mine: Mitt­woch, 29.06.2011 – 08:45 und 17:35 Uhr auf Arte.
Unser Auf­trag­geber war die AVE Gesell­schaft für Fern­seh­pro­duk­tion.

Wei­tere aktu­elle X:enius-Sen­de­ter­mine: hier.


Männer im Pub: »Only You«

Ach, die Acht­ziger …

Ursprüng­lich hatte Vince Clarke »Only You« ja für Depeche Mode geschrieben. Die wollten es aber nicht haben und so hat er es mit Alison Moyet auf­ge­nommen.

Den größten Erfolg hatten aller­dings die Flying Pickets mit ihrer A-Capella-Coverversion. Das war 1983 / 1984.

15. Februar 2011

»Nowhere Near Here«

Was macht ein sehr kleiner leuch­tender Hund nachts in den Straßen von Oxford? Eigent­lich nichts beson­deres. Den­noch ist das Video von Street Artist Pahnl durchaus etwas beson­deres geworden.

»In the end though, all I want to do is make people smile.«

schreibt Pahnl über sich selbst, und ich glaube, das klappt in diesem Fall ganz gut. Musik- und Bild­ebene greifen hier nahezu per­fekt inein­ander. Mit seiner Mischung aus Stop­mo­tion und Light­pain­tings ist es ihm gelungen, dieses »Schwe­bende« von Röyk­s­opps What Else Is There? (2005) auch ins Visu­elle zu über­tragen. (Hier übri­gens das Ori­gi­nal­video – da schwebt’s ja auch schon ganz schön …)

Mehr Infos zu Pahnls Ver­sion gibt es hier, und ein paar schöne Prints davon gäbe es auch zu bestellen. (gefunden: via)

04. Februar 2011