Wie sieht’s denn hier aus?

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Unter »Schnörkel & Muster« wurden folgende Beiträge veröffentlicht.


Sichtschutzmuster aus Briefumschlägen

Ist Euch schon mal aufgefallen, wie viele verschiedene Arten es von diesen Sicherheitsmustern gibt? Vor ein paar Jahren hatte ich mal einen Kunden, der im Rahmen einer Geschäftsaussttattung eines brauchte — bis dahin dachte ich ja, die seien genormt … Sind sie aber ganz offensichtlich nicht, man muss sie sich nur mal ein bisschen genauer anschauen:

#1 scheint mir das am häufigsten verwendete Muster zu sein, #2 ist das der Sparkasse, #3 das der Arbeitsagentur. #4 kommt hierher, #5 von der Firma Datev, #6 und #7 von der Telekom (wo man wohl zwischen normal geheimen und sehr geheimen Briefen unterscheidet). Bei #8 hat die Techniker Krankenkasse ein Muster aus ihrem Logo erstellt. #9 und 10 sind meine bisherigen Lieblinge: von der Bausparkasse Schwäbisch Hall und den Éditions Pyramyd aus Paris. Und #11 ist mal was ganz anderes, nämlich die Rückseite einer Memorykarte.

Eine ganze Weile sammle ich diese Muster nun also schon. Mir ist nur nie eingefallen, was ich eigentlich mal damit anfangen will. Ein paar haben immerhin Anwendung in kleinen Collagen und Basteleien gefunden, aber die richtig zündende Idee kam mir noch nicht … Jetzt kam Becky Johnson von Sweetie Pie Press mir zuvor und hat ganz einfach Buttons draus gemacht. Super, oder? Und eine viel schönere Sammlung als meine hat sie obendrein!


Spitzenkleid


{Foto mit CC-Lizenz von sa_ku_ra: www.flickr.com/photos/sa_ku_ra / CC BY 2.0}

Janet Morton hat im Herbst jede Menge Spitzendeckchen gesammelt und ein paar Bäumen in Toronto daraus Kleider genäht. Das Ganze ist von 2004 und heißt »Early Frost«. Wer wissen will, wie das Ganze aussah, bevor das Loch in der Spitze entstand, findet ein tolles Foto davon bei Karmakazi

(via Oh Joy!)

Super sind übrigens auch Mortons Stricksocken für Patsy, die Elefantendame im Torontoer Zoo.


Bad Windsheim

Noch ein Freilandmuseum! Diesmal ist es Bad Windsheim in der Nähe von Würzburg. Hier gibt’s eine Menge freilaufender Hühner, Schafe und Hunde. Und außerdem natürlich wieder einmal herrliche Wandbemalungen, wenn auch, wie ich finde, nicht ganz so gut erhalten wie in Wackershofen — für das ich inzwischen eine Jahreskarte besitze :)

Mal abgesehen von den vielen, vielen Bildern mit Mustern habe ich auch noch dieses Schmuckstück »mitgebracht«: einen alten Vogelkäfig, den ich allerdings leider nicht datieren kann.



Wackershofen

Wenn man in der Nähe von Schwäbisch Hall unterwegs ist oder einfach so mal einen Ausflug macht und das Wetter ist schön, dann ist ein Besuch im Freilandmuseum Wackershofen eine tolle Idee. Hier liegt zwischen Wiesen und Hügeln und einem kleinen Bach ein ganzes Dorf aus alten wiederaufgebauten Häusern vom Spätmittelalter bis zu den 1950ern. Man kann super spazierengehen, fast vom Aussterben bedrohte Mohrenköpfle-Schweine angucken (hier auch), und eigentlich reicht ein Tag für einen Besuch gar nicht aus.

Für mich am beeindruckendsten waren allerdings die Wandbemalungen in den Häusern aus den verschiedenen Jahrhunderten, sehr aufwändig, detailverliebt und sehr gut erhalten oder teilweise auch sehr sorgfältig rekonstruiert — was man sich alles hat einfallen lassen, als es noch keine Tapeten zu kaufen gab …