Wie sieht’s denn hier aus?

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Unter »Patina« wurden folgende Beiträge veröffentlicht.


Flohmarktfund: »Das kleine Blumenbuch«

Die Bücher der Insel-Bücherei mit ihren gemusterten Einbänden wirken auf Grafikdesigner wie mich ja sowieso schon geradezu magnetisch. Wenn einem auf dem Flohmarkt dann auch noch ein so schönes (und nützliches) Exemplar wie dieses in die Hände gerät, ist das natürlich ein Glücksfall: Das kleine Blumenbuch, Zeichnungen von Rudolf Koch, in Holz geschnit­ten von Fritz Kredel, erstmals erschienen 1933.

Wie, Rudolf Koch? Der, den man heute vor allem als Typografen und Schöpfer der Schrift Kabel kennt? Ja, genau :-)

Wer jetzt neidisch auf meinen Fund wurde, den kann ich beruhigen: eine Rarität ist das Büchlein überraschenderweise nicht – schaut mal. Sein »großer Bruder«, Das Blumenbuch von 1930, in dem die Zeichnungen zuerst erschienen waren, dagegen schon. Dafür habe ich schon Preise bis weit über 2.000 Euro gesehen (je nach Zustand natürlich) …

PS: Hier gibt es übrigens eine Art PDF-»Leseprobe«, allerdings aus einer neueren Ausgabe – die Bilder sind die gleichen, nur die Schrift ist eine andere.


Kölner Brückengrün

Heute schließe ich hier vermutlich bei einigen eine Bildungslücke: So ungefähr sieht es nämlich aus, das sogenannte Kölner Brückengrün.

Bis vor Kurzem wusste ich selbst auch nicht, dass dieser Farbton einen eigenen Namen hat. Dabei steckt eine ganz interessante Geschichte dahinter. Die Farbe wurde 1929 für … tataa … die Kölner Brücken ent­wickelt, weil der damalige Bürgermeister, Konrad Adenauer, sich einen Grünton wünschte, der (Kupfer-)­Pa­tina glich. Das Chrom(III)­oxid-Grün erfreut sich noch heute großer Beliebtheit – vielleicht auch, weil es so wetter­fest ist. Nach­lesen kann man das alles zum Beispiel bei Wikipedia.

Hätte es jemand gewusst?

20. September 2011

Im Fußgängertunnel


In Herzogenaurach

01. September 2011

A

Baustelle

Was diese Kennzeichnung wohl bedeutet? Ich kann dazu nichts finden. Weiß es jemand?

27. August 2011

Aufzugfahren

Das ist an sich kein sonderlich interessantes Foto, aber es zeigt etwas Interessantes. Nämlich einen der letzten frei zugänglichen Paternoster- oder auch Personen-Umlaufaufzüge in Deutschland. Gewöhnlich kennt man solche Aufzüge ja nur noch aus Kino oder Fernsehen. Dieser hier befindet sich im Stuttgarter Rathaus. Es mag zwar nicht der schönste sein, ist aber trotzdem durchaus mal einen kleinen Besuch wert. Man fühlt sich da fast schon wie beim Achterbahnfahren ;-)

Ob man auch in Eurer Nähe noch das ein oder andere Exemplar zu sehen bekommt, könnt Ihr anhand dieser Liste herausfinden.


Avantgarde-Apotheke

In der Ausführung nicht so richtig überzeugend, dennoch bemerkenswert: eine Apotheke mit Leuchtbuchstaben in der Avant Garde!

Eine Schrift, die Spaß macht, für die meisten Projekte jedoch schlichtweg ungeeignet ist. Ihre Ligaturen sieht man heutzutage im Alltag nur noch selten.

(in Erlangen)


In Öhringen

Ein Traumhäuschen! Es wurde 1745 im Öhringer Hofgarten gebaut. Wie man bei der schrägen Verglasung der gesamten Südseite schon vermuten kann, diente es damals als Gewächshaus.

Wenn ich das richtig verstanden habe, soll demnächst ein Café daraus werden. Wäre aber sicher auch ein prima Atelier …

08. März 2011

Männer im Pub: »Only You«

Ach, die Achtziger …

Ursprünglich hatte Vince Clarke »Only You« ja für Depeche Mode geschrieben. Die wollten es aber nicht haben und so hat er es mit Alison Moyet aufgenommen.

Den größten Erfolg hatten allerdings die Flying Pickets mit ihrer A-Capella-Coverversion. Das war 1983 / 1984.

15. Februar 2011

Wir können nicht geradeaus gehen

Schon gewusst? Irgendwann wird wohl jemand die Antwort herausfinden, und ich bin schon gespannt drauf.

Sehr schön animiert von Benjamin Arthur für npr. (via)

19. Januar 2011