Wie sieht’s denn hier aus?

Archiv:

Unter »Patina« wurden folgende Beiträge veröffentlicht.


White Horses of Wiltshire

cherhill

Cherhill White Horse

Auf usnerer Reise durch England haben wir in Wiltshire ein paar Weiße-Pferde-Scharrbilder besucht, aber leider nicht alle. Weil’s so schön ist, habe ich einige noch einmal in Google Maps rausgesucht … Die meisten dieser Pferde sind in den Jahren um 1800 herum entstanden, der genauere Urpsrung ist oft ungeklärt.

karte

 

Westbury White Horse:

Devizes White Horse:


Hackpen White Horse:

Broad Town White Horse:

Marlborough White Horse:

Pewsey White Horse:

Alton Barnes White Horse:

28. August 2013

Urlaub: Frenchman’s Creek, Bucht und Buch

Frenchmans_Creek_Wegweiser

»Wenn der Ostwind den Fluss von Helford heraufbläst, dann wird das glänzende Wasser trüb und verstört, und die kleine Wellen schlagen verdrossen an die sandigen Ufer.«

Das ist der erste Satz des Romans »Frenchman’s Creek« von Daphne du Maurier, und ich kann ihn bestätigen …

Immer, wenn ich an einen neuen Ort komme, und es existiert ein Buch, das mit ihm verbunden ist, freue ich mich über die Gelegeneheit, diesen Ort zusätzlich noch in einer ganz anderen Dimension kennenzulernen.

So war es auch mit »Frenchman’s Creek«, einer Art Piraten-Liebes­ge­schichte, die Du Maurier 1941 veröffentlichte. Ort der Handlung ist die gleichnamige kleine, von Wald umgebene Bucht zwischen Helford und Gweek. So, wie man sich Rosamunde Pilchers Cornwall vorstellt, sieht es hier ganz und gar nicht aus – es ist matschig, schattig und feucht. Du Maurier gelingt es hervorragend, genau diese Atmosphäre einzufangen und darauf ihre Geschichte um zwei Adrenalin-Junkies aus dem 17. Jahrhundert aufzubauen.

 

Frenchmans_Creek_von_oben

Frenchman’s Creek

Frenchmans_Creek_Ebbe

Die Bucht bei Ebbe

Frenchmans_Creek_Wrack

Altes Schiffswrack (doch nicht etwa 17. Jahrhundert?)

Frenchmans_Creek_Tor

Der Weg aus der Bucht heraus

Frenchmans_Creek_Blume

Es gibt verschiedene Ansichten, woher du Maurier ihre Inspiration für das Landgut »Navron House« hatte. Ich glaube da an Trelowarren, das man vom Frenchman’s Creek aus zu Fuß erreichen kann. Trelowarren ist nicht leicht zu finden. Man muss schon gezielt danach suchen (oder, so wie wir, zufällig drüber stolpern):

 

PS: Und wer in der Gegend ist und das Verwunschene mag, sollte auch noch den Bosahan Gardens einen Besuch abstatten, wohin sich – im Gegensatz zu den beiden großen Gärten Glendurgan und Trebah – kaum ein Tourist verirrt.

24. August 2013

Knitta, Schwäbisch Hall

Sicher nicht ganz neu, aber ich hab’s vor Kurzem erst entdeckt. Mit Knöpfen!


In Haßfelden

Jetzt weiß übermalt, war diese Tafel früher scheinbar mit »Schultheißenamt« unterschrieben.

14. Oktober 2012

Fahrzeuge und Gegenstände


Kommen, Gehen, Wiederkehren


Sinsheim, #2: Fuchs

Frei nach: »In diesem Bild haben wir einen kleinen Fuchs versteckt …«


Sinsheim


Stühle

16. Februar 2012

Flohmarktfund: »Das kleine Blumenbuch«

Die Bücher der Insel-Bücherei mit ihren gemusterten Einbänden wirken auf Grafikdesigner wie mich ja sowieso schon geradezu magnetisch. Wenn einem auf dem Flohmarkt dann auch noch ein so schönes (und nützliches) Exemplar wie dieses in die Hände gerät, ist das natürlich ein Glücksfall: Das kleine Blumenbuch, Zeichnungen von Rudolf Koch, in Holz geschnit­ten von Fritz Kredel, erstmals erschienen 1933.

Wie, Rudolf Koch? Der, den man heute vor allem als Typografen und Schöpfer der Schrift Kabel kennt? Ja, genau :-)

Wer jetzt neidisch auf meinen Fund wurde, den kann ich beruhigen: eine Rarität ist das Büchlein überraschenderweise nicht – schaut mal. Sein »großer Bruder«, Das Blumenbuch von 1930, in dem die Zeichnungen zuerst erschienen waren, dagegen schon. Dafür habe ich schon Preise bis weit über 2.000 Euro gesehen (je nach Zustand natürlich) …

PS: Hier gibt es übrigens eine Art PDF-»Leseprobe«, allerdings aus einer neueren Ausgabe – die Bilder sind die gleichen, nur die Schrift ist eine andere.