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Schon gewusst? Irgendwann wird wohl jemand die Antwort herausfinden, und ich bin schon gespannt drauf.
Sehr schön animiert von Benjamin Arthur für npr. (via)

Nette alte Typo auf der Fassade einer ehemaligen Apotheke in Besigheim.

Im Sommer 1982 habe ich mit meiner Familie das Legoland in Billund besucht. Woher ich das so genau weiß? Nun ja, nicht etwa, weil ich ein extrem gutes Gedächtnis für Daten habe, sondern weil meine Eltern mir dort ein sehr schickes und modernes blaues Legohaus gekauft haben. Natürlich besitze ich für das Häuschen keine Anleitung mehr, die Steine habe ich aber sehr wohl noch …
Vermutlich geht es vielen Menschen da ähnlich. Dem Internet sei Dank können wir alle bei peeron.com Ersatz finden. In diesem riesigen Archiv befindet sich alles Mögliche an eingescannten Materialien zum Thema Lego bis zurück zum Jahr 1955. Meine »Town House«-Anleitung natürlich auch. Als schöner Nebeneffekt lassen sich auf diesem Wege auch wichtige Kindheitsereignisse der richtigen Jahreszahl zuordnen :-)

Die Irreler Wasserfälle sind genau genommen gar keine Wasserfälle, sondern Stromschnellen (das nur, um Verwirrung zu vermeiden).
Was ich heute eigentlich zeigen will, ist das Schild, das wir im Urlaub dort entdeckt haben. Da hat nämlich jemand das Thema Umwelt wirklich ernst genommen und gleich mal eines dieser grün-gelben Ortshinweisschilder weiterverarbeitet und liebevoll mit dem folgenden Spruch bepinselt: »Hier als Wanderer sei ein guter Gast, und nicht der Umwelt zur Last.«
Sicherlich war die Wahl der Mittel nichts für die Ewigkeit, denn bald wird auf dem Schild wieder nur noch »Wol[...], Ortsteil Wo[...]« zu lesen sein. Bis es soweit ist, kann man sich aber an einem ungewöhnlich hübschen Zersetzungsprozess erfreuen :-)
PS: Fullmoon@Eifel ist ein schönes Fotoprojekt von Darren Almond, der seine Bilder nachts in Langzeitbelichtung aufnimmt; die Irreler Wasserfälle sind auch vertreten.
Drei neue, oder besser gesagt, drei uralte Stoffstücke für Jannohs Decke sind hier eingetroffen: alles Erinnerungsstücke, die nicht mehr weit vom Auseinanderfallen entfernt sind. Mal sehen, wie ich die wieder hinbekomme :)

#1 ist ein Stück aus einem Hemd meines Großvaters – mit Tasche! #2 stammt aus einer alten Schürze meiner Großmutter und #3 aus dem »Kuschelkissen«, das Jannohs Vater besaß, als er selbst ein kleiner Junge war.
Damit fehlen nun nur noch 28 Stücke Stoff. Auch mitmachen? Dann hier entlang, bitte!

Was haben wir uns zu Anfang meines Studiums um die paar übrig gebliebenen Letraset-Bögen gerangelt, die damals gerade nach und nach aus den Läden verschwanden! Einige davon hüte ich hier immer noch — aber ewig halten die auch nicht … siehe Bild.
Und was lese ich nun vor ein paar Tagen bei Frau Haselmayer? Bei Veer kann man zurzeit (und offenbar noch bis Ende Februar) die sechs Schriften / Schriftschnitte Mellotron, Hooligan, Sugar Pie, Compendium, Grant Avenue bold und Pilo regular als kleine Klebebuchstaben-Kollektion geschenkt bekommen. Na dann mal los!

Hey! Gerrit hat letzte Woche eine alte Studienarbeit wieder ausgegraben. Es ist ein kleines Spiel, das so um 2002 herum entstanden ist — Idee und Programmierung sind von Gerrit, die Grafik von Ronald.
Nun die erfreuliche Nachricht: das Spiel funktioniert immer noch, sogar unter Mac OS X Snow Leopard, und ich finde es auch immer noch ganz cool. Es ist für zwei Leute an einem Rechner gemacht; mehr Infos und Download gibt’s hier.
PS: Noch ein Spiele-Tipp — »Defender of the Favicon« (jaaa, richtig: Defender …) auf 16 × 16 Pixeln. Allerdings klappt es damit leider nicht in jedem Browser.
(via Made in England)
Der Fotograf Kevin Baumann macht seit rund zehn Jahren schöne, atmosphärische Aufnahmen von verlassenen und zerfallenen Häusern in Detroit. Oft bemerkt man erst auf den zweiten Blick, wie kaputt sie tatsächlich sind — so wie zum Beispiel hier, bei meinem Lieblingsbild. Die Fotos kann man in kleinem Format und in limitierter Auflage auch kaufen. Der Erlös ist wohl zur Unterstützung eines guten Zweckes gedacht.
(via bigod.net)
Nachschlag, 22. Januar 2010: viele weitere skurrile Ruinenbilder gibt es bei Artificial Owl (via Spreeblick)