Wie sieht’s denn hier aus?

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Unter »Mein Portfolio« wurden folgende Beiträge veröffentlicht.


Was mache ich eigentlich den ganzen Tag? #2

Burgleben wie im Mittelalter

Flyergestaltung für eine Kinder-Ferienfreizeit auf der Marienburg in Niederalfingen. (Und ein Plakat gab’s dazu auch noch.)

In direkter Nähe der Burg, die eine knappe Stunde von Schwäbisch Hall entfernt ist, verläuft übrigens ein ganz interessanter Holzskulpturenpfad. Dort gibt es auf etwa acht Kilomentern Waldweg über 80 große, von Laien angefertigte Skulpturen zu sehen. Besonders cool finde ich Nils Holgerson und die Flugechsen, beide von Hermann Haas.


Was mache ich eigentlich den ganzen Tag?

In Zukunft möchte ich hier mal wieder ein paar meiner aktuellen Projekte zeigen.

Sightseeing in style

Gestaltung von Broschüren und Anzeigen für einen Reiseveranstalter. Die Broschüren in englischer Sprache gibt es sowohl in DIN A4 als auch in A5. Sie werben für ein Reiseangebot, bei dem man Süddeutschland per Luxusauto erkunden kann.
Für mich erfreulich, weil’s gar nicht so häufig vorkommt, aber viel Spaß macht und das Endergebnis natürlich deutlich aufwertet: der Einsatz von Silbermetallic als Sonderfarbe.

(weitere Bilder).


Viva con Agua

{Fotos des OpenOhr-Festivals 2010 mit freundlicher Erlaubnis von Viva con Agua Mainz}

Viva con Agua ist ein international tätiger Verein mit Ursprung in Sankt Pauli, der sich darum bemüht, die Trinkwasserversorgung in Entwicklungsländern zu verbessern. Zu diesem Zweck werden viele verschiedene, meist recht einfallsreiche Aktionen veranstaltet, so zum Beispiel das Sammeln von Pfandbecherspenden auf Musikfestivals.

Wir haben für diese und ähnliche Anlässe eine Infotafel gestaltet – größeres Bild hier.


»Between Two Waves«

Über EardrumsPop habe ich bereits vor fast einem Jahr schon einmal berichtet. Daraufhin bin ich mit Knut ins Gespräch gekommen, und er hat mir von den Plänen für sein nächstes Projekt erzählt:

»If my plans and ideas work, it will be a collaboration compilation, where both musicians collaborate with other musicians and the illustrators work together with other illustrators. Might be a fun project.«

In den letzten Monaten wurde dieses Projekt dann Realität. Entstanden sind drei tolle Alben mit insgesamt 40 Liedern – alle in Form einer Zusammenarbeit zwischen zwei Musikern oder zwei Bands.

Ronald und ich haben zusammen eines der Cover gestaltet (siehe oben) – endlich eine Gelegenheit, bei der meine Sammlung an Sichtschutzmustern Verwendung finden konnte! Das Design des dazugehörigen PDF-Booklets stammt ebenfalls von mir. Das Booklet gibt es hier als separaten Download. Viel sinnvoller ist es natürlich, Ihr ladet es gleich zusammen mit der Musik herunter:

Volume A – mit einem meiner persönlichen Highlights, »Summer Will Have It’s Way« von Jacob Borshard & Cake on Cake

Volume B – zum Beispiel mit Beteiligung von Ola Innset / My Little Pony oder Meeting of Important People (beide hier schon mal vorgestellt)

Volume C – auch schön!

»Between Two Waves«-Booklet

Es war ein langer, spannender und irgendwie fröhlicher Prozess, eine tolle Zusammenarbeit über etliche Ländergrenzen hinweg (mit interessanten Leuten, von denen ich aber nicht einmal weiß, wie sie aussehen) … und ein gutes Stück Arbeit!

Ich hoffe, Ihr mögt das Ergebnis :)

20. April 2010

Hallia Venezia

Seit 1998 hat Schwäbisch Hall seine eigene Art von Fastnacht. »Hallia Venezia« ist inspiriert vom venezianischen Karneval und findet immer acht Tage vor Rosenmontag statt. In aufwendigen selbstgemachten Kostümen, die sich an den »Prototypen« aus Venedig orientieren, streifen die Verkleideten stumm und geheimnisvoll durch die Altstadt. Es gibt keine Musik (zumindest die längste Zeit über) oder sonst irgendetwas, das an die rheinländische Variante mit all ihrem Krach erinnern würde.

Und dadurch, dass man absolut nicht erkennen kann, wer sich hinter den Masken verbirgt, bekommt das Ganze eine fast unheimliche Note. Fast — denn um die Maskierten herum tummeln sich Unmengen an Fotografen, die zum Teil von weit her angereist kommen. In diesem Jahr haben wir uns auch unter sie gemischt, und ich finde, es sind ein paar wirklich schöne Bilder entstanden: hier zu sehen.


Erfreulich, erfreulich: Wir sind in der novum!


{Cover-Abbildung mit freundlicher Erlaubnis des novum-Magazins}

Die novum ist eine der führenden Fachzeitschriften, wenn es um Grafikdesign geht. Die aktuelle Ausgabe 02/2010 beschäftigt sich im Schwerpunkt »novum plus« mit einem meiner Lieblingsthemen, nämlich Gestaltung für Kinder.

Und: jawoll, eines unserer Projekte wird darin auch vorgestellt! Und zwar das Erscheinungsbild, das wir für die Kita Ferschweiler entwickelt haben. Wer die novum bereits griffbereit hat — wir sind auf Seite 51. Für alle anderen Interessierten hat man uns netterweise ein PDF des Artikels zur Verfügung gestellt … und wen das Ganze nur so am Rande interessiert, kann ja ganz kurz mal einen Blick auf das folgende Zitat werfen:

»Nicht jede CI braucht einen hochkomplexen theoretischen Überbau, manchmal sind die einfachen, aber intelligenten Ideen die besten.

Ein jedes Erscheinungsbild soll die Qualität und die Philosophie eines Unternehmens widerspiegeln und zu einer positiven Identifikation einladen. Im Fall der Kita Ferschweiler gelang dies den Gestaltern Julia Pax und Ronald Scharf vom Designbüro Visuelle Zeiten in Schwäbisch Hall auf geradezu vorbildliche Weise. Sie entwickelten nicht nur eine sehr ansprechende Corporate Identity, sondern machten zudem die aktive Mitarbeit der Kinder und ihrer Betreuer zu einem zentralen Baustein ihres Konzeptes.«

{Quelle: novum — World of Graphic Design 02/10, Seite 51}

OK, zugegeben, ich bin ein bisschen stolz drauf ;)


Women Across Borders

WomenAcrossBorders

So oft nehme ich mir vor, hier ein bisschen mehr von meiner täglichen Arbeit zu zeigen — heute klappt’s mal. Im vergangenen Monat entstanden englische und französische Faltblätter sowie Plakate für eine junge Frauenhilfsorganisation aus Durban in Südafrika. Women Across Borders kümmert sich vor allem um Flüchtlingsfrauen und bringt Ihnen Lesen, Schreiben und Englisch bei, um ihnen eine berufliche Perspektive und ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen. Ein Logo und eine eigene Website hatte die Organisation zwar schon, aber um an noch mehr Menschen herantreten zu können und vor allem auch mehr Unterstützter zu finden, benötigte sie noch dringend Werbematerialien in gedruckter Form.

Last month I designed a z-fold brochure in English and French language and some posters for Women Across Borders, a young non-profit organization from Durban, South Africa. The association supports refugee women and girls by teaching them to read, write and speak English. A logo and a website already existed, but in order to reach more people and find more supporters, print materials were necessary. I’d be happy if my work could contribute a bit to the organization’s success and help to get projects moving.

04. Dezember 2009

In eigener Sache #2: Unsere neue Website ist online

visuellezeiten.de

Der Umzug dieses Blogs zu einer neuen Adresse kam gestern natürlich nicht nur einfach so, sondern es hatte einen guten Grund: wir haben nämlich eine neue Website! Ich freue mich, dass es endlich soweit ist, und noch mehr freue ich mich natürlich, wenn Ihr da mal vorbeischaut  …


Birnbaum, hurra!

Die Filmbewertungsstelle in Wiesbaden hat uns soeben mitgeteilt, dass man beschlossen hat, Ronalds Kurzfilm »Birnbaum« das Prädikat »besonders wertvoll« zu verleihen — das ist sozusagen die Bestnote:

Interessant und detailreich ist diese Erzählung mit den sparsam eingesetzten Dialogen. […] Eine ideenreiche und unkonventionelle Mischung aus experimentellen Elementen, kunsthistorischen Anleihen, ausdrucksstarken Farben und bewussten Irritationen irgendwo zwischen Surrealismus und konkreter Auseinandersetzung mit der Vergänglichkeit.
[…]
Wenn man bedenkt, wie viel an diesem experimentellen Kurzfilm hätte schief gehen können, wie groß die Gefahr war, dass ein falscher Ton, ein schlecht ausgewählter Darsteller oder ein zu deutliches Zeichen ihn in manierierten Kitsch verwandelt hätte, muss man den gelungen umgesetzten, radikalen Stilwillen des Filmemachers mit dem höchsten Prädikat bewerten.

Ich freue mich riesig, schließlich war ich daran ja auch ein bisschen beteiligt. Die Schauspielerin, die man oben sehen kann, ist übrigens Malina Ebert, Kameramann war Vadim Belokovsky, Szenenbildnerin war Katrin Maria Bott, die Grafiken sind von mir :)


Apfelwein-Etiketten

Diese Woche brachte der Postbote ein Päckchen mit Apfelweinflaschen von Fichtekranz. Kurz nach meinem Diplom 2006 hatte ich mit zwei Illustrationen beim Fichtekranz-Etikettenwettbewerb gewonnen, bei dem …

»… Kreative aus allen Bereichen, die Apfelwein unterstützen möchten, die Möglichkeit haben, die Rückseite des Etiketts zu gestalten und ihre Inhalte durch den Apfelwein zu verbreiten.«

Meine Motive zum Thema »Freunde« kamen bei den Fichtkranz-Leuten vor allem deshalb gut an, weil sie auch auf den Kopf gestellt funktionieren, also sowohl wenn die Flasche irgendwo steht, als auch während man daraus trinkt.

Und jetzt gibt es sie also endlich auch zu kaufen (sogar in der U-Bar) — juchhu!