Wie sieht’s denn hier aus?

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Unter »Reiselust« wurden folgende Beiträge veröffentlicht.


Schönes neues Jahr!

Meine Aussicht am Silvesterabend um halb zwölf: ein Rennbagger.


Kölner Brückengrün

Heute schließe ich hier vermutlich bei einigen eine Bildungslücke: So ungefähr sieht es nämlich aus, das sogenannte Kölner Brückengrün.

Bis vor Kurzem wusste ich selbst auch nicht, dass dieser Farbton einen eigenen Namen hat. Dabei steckt eine ganz interessante Geschichte dahinter. Die Farbe wurde 1929 für … tataa … die Kölner Brücken ent­wickelt, weil der damalige Bürgermeister, Konrad Adenauer, sich einen Grünton wünschte, der (Kupfer-)­Pa­tina glich. Das Chrom(III)­oxid-Grün erfreut sich noch heute großer Beliebtheit – vielleicht auch, weil es so wetter­fest ist. Nach­lesen kann man das alles zum Beispiel bei Wikipedia.

Hätte es jemand gewusst?

20. September 2011

Hausnummern

in Künzelsau


In Herzogenaurach

01. September 2011

Gänse

Kopenhagen

16. August 2011

o.T. (Kreide #2)

Gesehen in Mainz

03. August 2011

Tiere in Google Maps

Eine Sache, die Spaß macht in Google Maps: Tiere suchen. Das ist natürlich schon eine uralter Hut, mag sein, aber mir gefällt’s immer noch! In den allermeisten Fällen sind das allerdings keine Satelittenbilder, sondern Luftaufnahmen, die an den entsprechneden Stellen (mehr oder weniger elegant) eingefügt wurden.

Zum Beispiel:

Dromedare im Tschad

Mehrere Jahrzente lang glaubte ich, Dromedare hätten einen Höcker, Kamele zwei. Falsch! Trampeltiere haben zwei Höcker, Kamele sind sie alle.

 

Flamingos …

… vor der Insel Benguerra im Mosambik-Kanal.

 

Eine rennende Büffelherde in Tansania

 

Eine Elefantenfamilie im Tschad

Man kann sogar die Stoßzähne erkennen!

 

Nilpferde an einer Wasserstelle in Sambia

Und gleich in der Nähe (unten rechts) ein Krokodil!

 

Und sonst so?

Robben an der namibischen Küste
– Eine Rinderherde überquert einen ausgetrockneten Fluss in Tansania
Spießböcke in Namibia
– Noch mehr Elefanten in Botsuana
– Zwei Dinger, die aussehen wie große Fische … (östlich von Australien)

 

Links

Earth Dots
Virtual Gloetrotting


Sjælland, Dänemark

Tollen Urlaub gehabt – Ewigkeiten her.

15. Juli 2011

»See something or say something«

In der elften Klasse habe ich mich für einen Erdkunde-Leistungskurs entschieden, weil ich dachte, wir schauen uns da die ganze Zeit jede Menge interessante Karten an. Schnell stellte sich heraus, dass das leider doch nicht der Schwerpunkt des Unterrichts werden sollte. Während ich das meiste von dem, was uns in Erdkunde dann tatsächlich beigebracht wurde, inzwischen längst vergessen habe, ist mir meine Begeisterung fürs Kartenangucken erhalten geblieben.

Eric Fischer hat unter dem Titel »See something or say something« gerade ein paar besonders faszinierende Karten veröffentlicht, zum Beispiel die folgende von Paris.

 

See something or say something: Paris

{Bild mit CC-Lizenz von Eric Fischer: www.flickr.com/photos/walkingsf – CC BY 2.0}

Rote Stellen markieren dabei Orte, von denen bei Flickr ein Foto zu finden ist, an blau markierten Orten haben die Menschen hingegen eher ein Mitteliungsbedürfnis (per Twitter), und für die weißen Punkte trifft beides zu.

Sehr schön, wie man hier die touristisch relevanten Orte anhand der Häufung an Flickr-Fotos erkennen kann! Die starke Konzentration an roten Punkten südwestlich von Paris ist übrigens Versailles. Die weiße Achse, die in Richtung Nordwesten aus dem Stadtzentrum herausragt, führt nach La Défense  ;-)

Fischers weitere Kartenprojekte sind auch einen Blick wert. Mindestens genauso interessant sind die Vergleiche der Orte von Touristen- und Einheimischen-Fotos, »Locals and Tourists«.

(via)


Baden-Baden

Klar gäbe es in Baden-Baden viele nette Grünflächen, aber es ist doch um einiges cooler, seine Sonnenliegen in einem so schönen Sück Baustelle aufzustellen.

Die Situation hatte fast schon etwas von Martin Parrs »The Last Resort« (1983–1986), wobei der es natürlich versteht, so etwas sehr viel besser einzufangen.