Wie sieht’s denn hier aus?

Archiv:

Unter »Theorie« wurden folgende Beiträge veröffentlicht.


FFF

Achim Schaffrinna hat in seinem Design Tagebuch kürzlich einen recht ausführlichen Text zum altbekannten Designgrundsatz Form follows function veröffentlicht. Ich bin sicher nicht mit allem einverstanden, was da so an Interpretationen und Meinungen steht. Aber ich finde, der Beitrag ist ein sehr guter Denkanstoß!

01. Dezember 2011

»See something or say something«

In der elften Klasse habe ich mich für einen Erdkunde-Leistungskurs entschieden, weil ich dachte, wir schauen uns da die ganze Zeit jede Menge interessante Karten an. Schnell stellte sich heraus, dass das leider doch nicht der Schwerpunkt des Unterrichts werden sollte. Während ich das meiste von dem, was uns in Erdkunde dann tatsächlich beigebracht wurde, inzwischen längst vergessen habe, ist mir meine Begeisterung fürs Kartenangucken erhalten geblieben.

Eric Fischer hat unter dem Titel »See something or say something« gerade ein paar besonders faszinierende Karten veröffentlicht, zum Beispiel die folgende von Paris.

 

See something or say something: Paris

{Bild mit CC-Lizenz von Eric Fischer: www.flickr.com/photos/walkingsf – CC BY 2.0}

Rote Stellen markieren dabei Orte, von denen bei Flickr ein Foto zu finden ist, an blau markierten Orten haben die Menschen hingegen eher ein Mitteliungsbedürfnis (per Twitter), und für die weißen Punkte trifft beides zu.

Sehr schön, wie man hier die touristisch relevanten Orte anhand der Häufung an Flickr-Fotos erkennen kann! Die starke Konzentration an roten Punkten südwestlich von Paris ist übrigens Versailles. Die weiße Achse, die in Richtung Nordwesten aus dem Stadtzentrum herausragt, führt nach La Défense  ;-)

Fischers weitere Kartenprojekte sind auch einen Blick wert. Mindestens genauso interessant sind die Vergleiche der Orte von Touristen- und Einheimischen-Fotos, »Locals and Tourists«.

(via)


Umfrage für Designer

Wer das Fontblog verfolgt, weiß, dass eine statistische Erhebung im Auftrag des Sterns herausgefunden haben will, dass Designer heutzutage — gleich nach Ärzten und Maklern — zu den Spitzenverdienern gehören.

Wer selbst Designer ist, weiß, dass da etwas nicht so ganz stimmen kann … Ahja, richtig: Im Kleingedruckten erfährt man es. Für diese Umfrage wurden weniger als 25 Designer befragt! Um nun der tatsächlichen Höhe unseres durchschnittlichen Einkommens näher zu kommen, hat der Berufsverband der Kommunikationsdesigner BDG eine Art »Gegenumfrage« gestartet, an der doch hoffentlich ein paar Leute mehr teilnehmen werden … Daher: egal, ob selbständiger Designer oder angestellt, schaut doch mal hier vorbei und beantwortet acht kurze Fragen (dauert auch nur zwei Minuten). via

Update, 9. Febraur 2010: Die Ergebnisse sind da — hier, hier, hier und hier. Eine etwas ausführlichere Dokumentation dazu gibt es auch, und zwar beim BDG als PDF-Download.

13. Januar 2010

Umfrage: Die Lebensumstände selbstständiger Designer

Wie leben selbstständige Designer nach dem Studium?
Wie viele arbeiten eigentlich in ihrem gelernten Beruf?
Wie viele sind mit ihrer Berufswahl zufrieden und
wurden Sie gut auf die Selbstständigkeit vorbereitet?

Für alle, die es noch nicht durch das Fontblog wissen: Die wirtschaftliche Situation von Designern nach dem Berufsstart ist statistisch offenbar nicht allzu gut erfasst und Christian Büning möchte per Onlineumfrage mehr darüber erfahren. Die Teilnahme dauert nicht lange, ist anonym und wird nach der Auswertung auch beim Bund Deutscher Grafikdesigner veröffentlicht. Ich bin gespannt auf die Ergebnisse. Hier geht’s lang.

Update, 2. Juli 2009:  Die Ergebnisse sind jetzt da. Und das 19-seitige PDF kann man sich beim BDG downloaden.

02. April 2009

Alte Frage neu erörtert

Mike Essl aus New York hat gestern hier eine interessante Meinungsumfrage gestartet. Ich bin gespannt, wie sie sich entwickelt. Schade nur, dass man nicht sehen kann, welchen Anteil jeweils Designer und Nicht-Designer an den Ergebnissen haben. Ich bin mir sicher, dass die Designer da ziemlich geschlossen einer Meinung sein dürften.
(via Fontblog)

Update, 18. November 2008: Nach inzwischen rund 11000 abgegebenen Stimmen, pendelt sich das Ergebnis wohl so langsam bei 58% Kunst ein. Erstaunlich! Zwischendurch stand es mal 52 zu 48%. Das hätte mich weniger überrascht.

11. November 2008