
Unter »Theorie« wurden folgende Beiträge veröffentlicht.

Achim Schaffrinna hat in seinem Design Tagebuch kürzlich einen recht ausführlichen Text zum altbekannten Designgrundsatz Form follows function veröffentlicht. Ich bin sicher nicht mit allem einverstanden, was da so an Interpretationen und Meinungen steht. Aber ich finde, der Beitrag ist ein sehr guter Denkanstoß!
In der elften Klasse habe ich mich für einen Erdkunde-Leistungskurs entschieden, weil ich dachte, wir schauen uns da die ganze Zeit jede Menge interessante Karten an. Schnell stellte sich heraus, dass das leider doch nicht der Schwerpunkt des Unterrichts werden sollte. Während ich das meiste von dem, was uns in Erdkunde dann tatsächlich beigebracht wurde, inzwischen längst vergessen habe, ist mir meine Begeisterung fürs Kartenangucken erhalten geblieben.
Eric Fischer hat unter dem Titel »See something or say something« gerade ein paar besonders faszinierende Karten veröffentlicht, zum Beispiel die folgende von Paris.
Rote Stellen markieren dabei Orte, von denen bei Flickr ein Foto zu finden ist, an blau markierten Orten haben die Menschen hingegen eher ein Mitteliungsbedürfnis (per Twitter), und für die weißen Punkte trifft beides zu.
Sehr schön, wie man hier die touristisch relevanten Orte anhand der Häufung an Flickr-Fotos erkennen kann! Die starke Konzentration an roten Punkten südwestlich von Paris ist übrigens Versailles. Die weiße Achse, die in Richtung Nordwesten aus dem Stadtzentrum herausragt, führt nach La Défense ;-)
Fischers weitere Kartenprojekte sind auch einen Blick wert. Mindestens genauso interessant sind die Vergleiche der Orte von Touristen- und Einheimischen-Fotos, »Locals and Tourists«.
(via)

Wer das Fontblog verfolgt, weiß, dass eine statistische Erhebung im Auftrag des Sterns herausgefunden haben will, dass Designer heutzutage — gleich nach Ärzten und Maklern — zu den Spitzenverdienern gehören.
Wer selbst Designer ist, weiß, dass da etwas nicht so ganz stimmen kann … Ahja, richtig: Im Kleingedruckten erfährt man es. Für diese Umfrage wurden weniger als 25 Designer befragt! Um nun der tatsächlichen Höhe unseres durchschnittlichen Einkommens näher zu kommen, hat der Berufsverband der Kommunikationsdesigner BDG eine Art »Gegenumfrage« gestartet, an der doch hoffentlich ein paar Leute mehr teilnehmen werden … Daher: egal, ob selbständiger Designer oder angestellt, schaut doch mal hier vorbei und beantwortet acht kurze Fragen (dauert auch nur zwei Minuten). via
Update, 9. Febraur 2010: Die Ergebnisse sind da — hier, hier, hier und hier. Eine etwas ausführlichere Dokumentation dazu gibt es auch, und zwar beim BDG als PDF-Download.