
Unter »Typografie« wurden folgende Beiträge veröffentlicht.
Jessica von How about orange kennt da eine sehr gute Adresse, wo man sich vertrauensvoll hinwenden und analysieren lassen kann. Alle Infos, die man dazu braucht, findet Ihr bei ihr.

Wie sich herausstellte, bin ich ein Dot-Matrix-Typ. Äh … nun ja, das bedeutet dann wohl, dass ich noch die ein oder andere weitere Sitzung nötig habe.
änsefüßchen werden so oft falsch gesetzt wie kaum ein anderes Satzzeichen, und zwar nicht nur von Laien, sondern leider sogar von Profis. Handschriftlich hat vermutlich jeder die korrekte Form schon in der Grundschule gelernt, aber sobald man an einer Computertastatur sitzt, wird’s für die meisten schwierig. Dazu kommt dann noch, dass sich in den verschiedenen Sprachen ganz unterschiedliche Regeln herausgebildet haben.
Denjenigen, die nicht erkennen, wo in meiner Überschrift eigentlich das Problem steckt, sei Typefacts von Christoph Koeberlin aus Berlin im Allgemeinen und im Speziellen natürlich sein neuer Artikel über die Anführungszeichen empfohlen. Dort wird in spielerischer Weise erklärt, warum die eine Form richtig ist und die andere falsch, und vor allem, welches der Zeichen man wo auf der eigenen Tastatur finden kann.
Nach all der Theorie nun auch ein paar Beispiele aus der Praxis: Hier geht’s zu einem schier endlosen und meist recht amüsanten Fotoblog über den inhaltlich fragwürdigen Einsatz von Anführungszeichen (in Englisch).

essica Hische ist Designerin und Illustratorin und lebt in Brooklyn. Eines ihrer Spezialgebiete ist handgemachte Typografie. Bei Daily Drop Cap veröffentlicht sie alle paar Tage einen illustrierten Buchstaben, den man unter CC-Lizenz für den eigenen Blog als Initiale verwenden kann. Den dafür nötigen Code liefert sie netterweise gleich mit dazu. Jessicas Blog und ihr restliches Portfolio sind übrigens auch einen Blick wert.
(gefunden via Cookie)

Marcelo Magalhães aus Brasilien hat diesen hübschen Displayfont im Handmade-Look gestaltet und bietet ihn auf Creative-Commons-Basis zum Download an. Je nach Bedarf kann man die vier Schnitte einzeln oder kombiniert verwenden.
(via)

Jos Buivenga aus Arnhem in den Niederlanden entwirft schon seit fünfzehn Jahren Schriften. Viele davon gibt es ganz oder teilweise als Freefont, wobei es besonders bemerkenswert ist, von welch toller Qualität und wie gut ausgebaut diese sind. Zu nennen wären da zum Beispiel die Delicious oder auch die Museo (Sans). Seine neueste Schrift heißt nun Calluna. Bei I love typography kann man einiges über ihren durchaus interessanten Entstehungsprozess erfahren. Geschenkt gibt es diesmal aber »nur« den Regular-Schnitt.

Svetoslav Simov kommt aus Bulgarien und hat schon etliche spielerische Displayfonts gemacht. Im letzten Jahr hat er in Sofia seine Firma FontFabric gregündet. Seine jüngste Schrift Zag gibt es in sieben Schnitten, zwei davon als Freefont — wobei man natürlich die originellsten Schnitte (Zag Drops Thin / Zag Deco Thin) nicht umsonst haben kann. (via Studio 5555)
Auch mal einen Blick wert sind Cube und Cube 02 als eps-Buchstaben …
Beim Verband Druck + Medien NRW gibt es ein gar nicht so einfaches Quiz, in dem es nicht nur darum geht, Schriften zu erkennen, sondern auch um Sonder- und nicht-lateinische Zeichen. (via spatium)
Und bei Sara Newton gibt es dann noch ein sehr einfaches, zum Trost für alle, die das obere zu schwer fanden … (via How about orange)

Schon wieder gibt’s bei Sven ein cooles Spielzeug zu entdecken! Über YourFonts.com kann jeder extrem schnell, einfach und kostenlos aus der eigenen Handschrift — oder was einem sonst noch einfällt — einen Font erstellen: zwei Blätter mit etwas mehr als 200 Zeichen füllen, einscannen, hochladen, fertig. Klar, meine echte Handschrift trifft das noch nicht so ganz. Dazu schreibe ich zu verbunden, und da müsste man schon noch etwas Mühe reinstecken. Aber die recht große Zahl an Zeichen bietet dennoch viele Möglichkeiten (zum Beispiel um Sonderzeichen, die man nicht braucht, umzufunktionieren). So leicht wurde es einem wohl noch nie gemacht, und eine nette Spielerei ist es allemal.

Zwei Arbeiten zum Thema Stromleitungen: #1 ist das Alphabet »Garamond Powerline« von Daniel Adolph aus Berlin (via). Und #2 ist die Arbeit »Pins & Threads« der Textildesignerin Debbie Smyth, die Elektromasten und -leitungen mit Stecknadeln und Fäden nachgebildet hat (via). Hier gibt’s ein kleines (englischsprachiges) Interview mit Debbie, die ansonsten übrigens auch andere hübsche Sachen macht.

Im Frühling hatte Underware zu einem lustigen Wettbewerb aufgerufen, in dem es darum ging, für die lauteste Band der Niederlande, Orange Sunshine, ein Platten-Cover zu entwerfen: Die Schrift »Fakir« hatte die Band, die ihr Aufnahmestudio wohl direkt unter dem Underware-Büro hat, zu zwei neuen Nummern inspiriert. Zu gewinnen gab’s die komplette Underware-Fontbibliothek — klar will ich die haben! Also hab ich mitgemacht, und vor ein paar Tagen fiel dann die Entscheidung; auch wenn die Jury meinen Entwurf eigentlich ganz schön blöd fand, bin ich doch irgendwie auf Platz vier gelandet …
[Leider kann ich nicht alles, was die drei im Video sagen, verstehen. Kann mir jemand helfen?] Naja, gewonnen hab ich dann nun doch nicht alle Underware-Schriften, aber immerhin die Fakir-Displayfonts und natürlich auch ein Exemplar der letztendlichen Platte ;)