Wie sieht’s denn hier aus?

Designklassiker: IQ light

Zugegeben: Bis vor Kurzem habe ich selbst nicht gewusst, dass es sich bei dieser Lampe, die ich natürlich schon oft (und etwas zu oft in den überfüllten Schaufenstern kleiner Esoterikläden) gesehen hatte, um einen echten Designklassiker handelt … Nichtsdestotrotz: Das modulare Lampensystem »IQ light« wurde 1972 vom dänischen Designer Holger Strøm erfunden, wobei IQ für Interlocking Quadrilaterals steht.

Seit mir vor Jahren mal ein junger Mann in einem Bastelladen eine seltsam schiefe Schablone gezeigt und behauptet hatte, er würde daraus eine Lampe machen, wollte ich das auch unbedingt mal ausprobieren. Aber es ist gar nicht so einfach, eine Anleitung zu finden, wenn man nicht viel mehr als »Lampe aus zusammengesteckten Einzelteilen« googlen kann … Wie auch immer, quasi zufällig bin ich fündig geworden. Für die recht kleine Lampe auf dem Foto habe ich 0,2 mm starke Lampenschirmfolie mit Nesselstoff bezogen. Größere Lampen brauchen sicher dickere Folie. Am kniffligsten ist das Zusammensetzen (von wegen IQ! — fast hätte ich aufgegeben), am besten nimmt man für den Anfang nicht mehr als 30 Puzzleteile.

Wer Spaß dran findet, kann die Lampe dann in x verschiedenen Versionen machen: nicht nur mit unterschiedlicher Anzahl an Teilen, sondern auch mit etwas anderen Schablonen (hier im Mexican Style) oder insgesamt sehr viel freier interpretiert.


Ein Kommentar

  1. Schöner und motivierender Beitrag. Danke


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