Wie sieht’s denn hier aus?

Fernsehtipp: Oliver Storz

Vorgestern Abend waren wir im Kino im Schafstall auf der Vorpremiere von »Die Frau, die im Wald verschwand«, einem Film, der zu großen Teilen in Schwäbisch Hall gedreht wurde. Oliver Storz, Grimmepreisträger, Autor und Regisseur des Filmes, der hier aufgewachsen ist und in den nächsten Tagen übrigens 80 wird, war auch dabei. Er hat beteuert, wie sehr er sich mit der Stadt verbunden fühlt und wie schön es für ihn war, noch einmal hier zu drehen. Der Film selbst spielt allerdings gar nicht in Hall, sondern in der fiktiven schwäbischen Kreisstadt Großgelden …

Erzählt wird die Geschichte von drei Menschen Mitte der 50er-Jahre, die auf sehr unterschiedliche Weise mit ihren Kriegserfahrungen umgehen und aufgrund dessen zwangsläufig in Konflikt geraten. Das ganze ist geschickt erzählt, dabei aber stark theaterartig inszeniert; im Wesentlichen gibt es auch nur drei Schauspieler. Besonders bemerkenswert sind die schön gewählten und mit viel Wirtschaftswundercharme ausgestatteten Locations (gedreht wurde auch in Schwäbisch Gmünd, Stuttgart, Leutkirch und Gifhorn).

Der Film wird am Mittwoch, den 29. um 20:15 Uhr und am Donnerstag, den 30. April 2009 um 10:30 Uhr in der ARD laufen. Filmstills gibt es hier.


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