Wie sieht’s denn hier aus?

Panefresco

Heute habe ich eine gute Nachricht für alle Freunde der Schrift Titillium. Diese ist 2008 / 2009 an der Accademia di Belle Arti di Urbino in Italien als Open-Source-Projekt entstanden. Man kann sie durchaus als gut ausgebaut bezeichnen; auch in der Anwendung finde ich sie recht angenehm (ich habe sie beispielsweise für das Booklet von »Between Two Waves« eingesetzt) — aber: sie besitzt keine Kursive.

Das fand offenbar auch Chank Diesel aus Minneapolis bedauerlich, und so hat er sich ihrer angenommen und einen Italic-Schnitt entwickelt. Als der fertig war, schien es nur logisch, die Glyphen wieder aufzurichten und dazu nun auch noch einen eigenständigen Regular-Schnitt zu erstellen, der deutlich weicher und runder ist als die Ausgangsschrift. So entstand die Panefresco, die natürlich auch unter der Open Font License lizenziert und heute erschienen ist.

Download, Entstehungsgeschichte und weitere Infos hier.

21. Januar 2011

Ein Kommentar

  1. Michaela sagt:

    Liebe Julia, das ist ja wieder ein toller Tipp, danke schön, schon runtergeladen!
    Liebe Grüße
    Michaela


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