Wie sieht’s denn hier aus?

Urlaub #4: Lyon

Lyon ist schon die letzte Station unseres Sommerurlaubs, von der ich hier berichten werde. Die Stadt ist nach Paris und Marseille die drittgrößte Frankreichs und hat sogar einen eigenen Mini-Eiffelturm, Tour métallique de Fourvière genannt.

Eine tolle Sache, die ich so bisher nirgends gesehen hatte, sind die Traboules in den älteren Stadtvierteln von Lyon: Das sind schmale, oft tunnelartige Durchgänge von einer Straße zur anderen, die durch Treppenhäuser und Hinterhöfe führen, so dass man früher bei der engen Bebauung einerseits Platz gespart hat und andererseits Dinge (beispielsweise wertvolle Seide) geschützt und trocken transportieren konnte. Eigentlich handelt es sich dabei also um Passagen auf privaten Grundstücken, aber die meisten Bewohner sind so nett, dass sie Touristen (zeitweise) den Zutritt erlauben. Spannend ist, dass man oft gar nicht so genau weiß, ob man nun tatsächlich auf der gegenüberliegenden Straße oder durch irgendwelche Verzweigungen ganz woanders rauskommt.

Ansonsten gibt es in einer so großen Stadt natürlich noch jede Menge anderer Sehenswürdigkeiten (Parc de la Tête d’Or, direkt daneben die Cité Internationale von Renzo Piano, …). Was man sich auf jeden Fall noch ansehen sollte, ist das Museum der Brüder Lumière, welches sich selbstverständlicherweise in der Rue du Premier Film befindet.

In Lyon hatten wir eine sehr hübsche private Unterkunft bei einer netten Familie in Les États-Unis (interessantes Viertel mit vielen bemalten Hochhausfronten), die ich bei Bedarf gerne weiterempfehlen kann.

15. August 2009

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